Ruinierte Holografie

Meine sehr verehrten Damen und Herren (letztere bitte melden, ich hege Zweifel an Ihrer Existenz),
heute begrüße ich Sie zu einer neuen Ausgabe von “Schlechte Bilder ganz groß“.
KIKO-Holo mit Glitzertopper
Das hier gezeigte Exemplar besticht durch leichte Unschärfe und Kontrastarmut. Das allein reicht aber für unsere schöne Kategorie nicht aus, nein, auch motivseits weiß es durch gekonnte Mangelhaftigkeit zu überzeugen: Da wären neben dem kunstvoll abgebrochenen Zeigefingernagel und der ungleichen Form aller Nägel auch noch der Flusen am Daumen als Highlight zu nennen. Wunderschön scheußlich, nicht wahr?

essence nail art special effect topper "Glorious Aquarius"Was die Fotografin hier zu portraitieren versuchte, war eine Maniküre bestehend aus einem sandfarbenen Hololack als Untergrund, getoppt von einem Glitzerpartikelüberlack. Die Inspiration hierfür solle wohl von Frau Tüdellütti stammen.
Namentlich handele es sich hier um die Lacke “Silk Taupe” aus dem Hause KIKO und “Glorious Aquarius” der Firma essence (hier links im Bild). Die Urheberin merkte noch an, sie sei etwas überrascht, dass der Überlack den holografischen Effekt so gänzlich zunichte machte, was ihr bei “normalem” Überlack so noch nie passiert sei. Sie betont, dass die Nichtsichtbarkeit besagten Effektes nicht lediglich auf ihre fotografischen Unzulänglichkeiten zurückzuführen sei, sondern schlichtweg nicht mehr vorhanden gewesen sei. (Wer’s glaubt…)

KIKO-Holo mit GlitzertopperIm zweiten Anlauf stellte sich unsere MöchtegernHobbyfotografin minimal besser an, weswegen wir das Foto an dieser Stelle – im Sinne unseres Rubriktitels, s.o. – nicht ganz groß zeigen können. Hier fallen lediglich die deutlich sichtbaren Nagelhäute (ein No-Go und immer wieder gern genommener Grund zu ausgiebiger Selbstkritik in Nagelbloggerkreisen) negativ auf. Und der Zeigefingernagel ist natürlich immer noch deformiert.
Dennoch halten wir die Einsenderin der Fotos für durchaus lernfähig. Bis ihre Bilder allerdings ein annehmbares Niveau erreichen können, wird es an dieser Stelle sicher noch einiges zu belächeln präsentieren geben.

Nun, werte Leserschaft, was halten Sie persönlich im Allgemeinen und ganz Speziellen vom hier gezeigten? Missen Sie den holografischen Effekt? Und fühlen Sie sich durch die Fotos visuell belästigt?

Eine verhinderte Konversion

essie "Butler Please"Auf anderen Blogs ward ich nicht müde zu betonen, dass ich vom Hype um die Marke “essie” maximal peripher tangiert werde. Zu teuer und eine Farbauswahl, die mich nicht gerade vom Hocker reißt.
Nun begab es sich aber, dass meine hochverehrte Fayet zielsicher eine der wenigen Wow-Farben aus dem Sortiment herausgriff und mir schenkte. Einfach so. (Milliardenfachen Dank nochmal dafür!) Und diese eine seltene Wow-Farbe heißt “Butler Please“. (Was ich äußerst spät begriff und mich nach den ersten zehn Mal Lesens beständig wunderte, wieso man einen blauen Lack nach Butter benennen sollte.)

essie "Butler Please" VergleichMich beschlich die leise Sorge, dass ich diesen Farbton bereits mein Eigen nennen könnte, sodass ich prompt die möglichen Verwandten zum Vergleich heranzog. Von links nach rechts sind das P2s “Gigantic” (der Klick führt euch zu einem Beitrag mit beeindruckend schlechten Fotos – positiv gesehen kann man aber wohl festhalten, das ich mich dahingehend weiterentwickelt habe, think pink und so), “Magnificent Blue” (ebenfalls P2, LE von vor langer Zeit) und essence‘ “Chuck“. Die letzten beiden Kandidaten unterscheiden sich (in natura noch wesentlich mehr als auf dem Foto) deutlich vom Referenzbutler. “Gigantic” scheint aber recht nah dran zu sein, weswegen er im Folgenden zu Vergleichszwecken meinen Ringfinger ziert.

essie "Butler Please" vs P2 "Gigantic" TragebildUnd wie wir sehen, sehen wir, dass “Gigantic” einen Hauch dunkler zu sein scheint als “Butler Please“. Augenfälliger finde ich allerdings das ziemlich unterschiedliche Finnisch: während der P2ling glänzt wie frisch gewienert (und jetzt überlegen wir mal kurz, wo P2 seinen Firmensitz hat…), mutet das Fabrikat der Marke essie matter, geradezu wie gummiert, an. Was ich durchaus interessant finde. Wen es stört, der kann das aber selbstverfreilich leicht mit einer Schicht Überlack korrigieren.
essie "Butler Please" vs P2 "Gigantic" Tragebild
Fazit: Farblich sehr ähnlich, aber nicht ganz gleich. (Puh, Glück gehabt.) Weiters mag ich zwar diesen Lack sehr gern, bin aber keinesfalls zum essie-Jünger mutiert. (Nach allem, was man so liest, hätte ich beim Lackieren ja beinahe eine Art Offenbarung erwartet, Einsichten in kosmische Zusammenhänge und einen tiefen inneren Frieden. Ich bin aber noch ganz die Alte. Glaube ich. Darf ich euch alle mal knuddeln? Spürt ihr die Liebe?)

Wie steht ihr zu essie? Begeisterter Anhänger oder eher gleichgültig? Und welche Art Blau (hell, dunkel, Pastell, Neon) ist euch das Liebste?

How To NOT: Kuchen im Glas

Wenn ich mir mal nicht gerade die Nägel lackiere, schlafe, Hund ärgere oder seltsame Dinge mit Tesa veranstalte, stelle ich gern Experimente in meiner Laborküche an. Manchmal mit gar tragischem Ausgang.

Kuchen im Glas

So schön kann das aussehen, Bild von Schnappschnuess

Letztens allerdings war ich guter Dinge, etwas relativ Lustiges fabrizieren zu können: Kuchen im Glas, der Inbegriff der Originalität für die Hausfrau von Welt. Und als solche konnte ich mich dieses Trends, der da durch Funk und Fernsehen* geistert, nicht länger verweigern.
(*in Wirklichkeit habe ich noch nichts in der Flimmerkiste darüber gesehen, finde aber, dass F&F sich so viel besser macht als immer dieses Internetz, von dem da dauernd die Rede ist)

Gedacht, getan, ein Rezept war schnell gefunden und ich machte mich ans Werk. Jetzt ist es aber so, dass ich chronisch unfähig bin, mich an Rezepte zu halten, und so wurde aus Weißmehl Vollkornmehl, der Zucker zur Hälfte durch Stevia er- und der Teig noch mit Waldbeeren versetzt.
Misslungener Kuchen im GlasWas zur Folge hatte, dass die Masse
1. trotz wiederholten guten Zuredens nicht wesentlich an Volumen zunahm und
2. erst nach einer Stunde Backzeit bei zunehmend höherer Temperatur – und unter nicht wiedergabefähigen verbalen Ausbrüchen der Backenden – einigermaßen durch war (die Bäckerin dafür umso mehr).Misslungener Kuchen im Glas
Ich komme also zu dem Schluss (und ich hätte wahrhaft nie für möglich gehalten, dass ich das mal sagen würde), dass es manchmal, ab und zu, möglicherweise und nach reiflicher Überlegung und gründlicher Abwägung sämtlicher Fakten doch unter Umständen angeraten sein kann, eine Koch- oder Backanleitung weitestgehend oder doch zumindest in größeren Teilen zu befolgen…

Welch schändliche Schmach für mein Experimentalisten-Ego.

Ist es euch schon einmal gelungen, dieses Gebäck im Glasgefängnis herzustellen? Und befallen euch bei vermeintlich strikten Anleitungen auch gelegentlich rebellische Anwandlungen? Und wenn ja: Mit welchen Folgen?

Ja, ist denn heut schon Karneval?

Hallo Leute, es gibt mich noch. Das Bloggen ist zugegebenermaßen etwas in den Hintergrund getreten, aber manchmal ist das eben so. Kein Grund zur Beunruhigung. Niemand hat die Absichtet, diesen Blog sterben zu lassen.

L'Oréal Top Coat "Confettis"Und deswegen stelle ich euch einen Neuerwerb vor, the one and only L’Oréal-Lack I own: Den Topcoat “Confettis“. Nie und nimmer wäre ich selbst im Laden darauf aufmerksam geworden, da ich das entsprechende Regal normalerweise nichtmal ansehe. Wäre da nicht Nebo gewesen, die ausgerechnet diesen feuchten Traum aller Schwarzweißliebhaber und/oder passionierter Konfettiwerfer zeigte.

L'Oréal Top Coat "Confettis"

 

Dass man für gerade mal 5ml auch knapp 5€ löhnen muss, konnte mich als S/W-L&pKW nicht schrecken – zumindest nicht genug, um ihn nicht zu kaufen.
Lackieren ließ er sich ganz ordentlich, auch die Partikel transferierten sich recht mühelos auf den Nagel, kein umständliches Glittergefische nötig. Glücklicherweise weist mein Exemplar nicht die Pinseldeformation auf, mit der sich Nebo konfrontiert sah (ist ja auch eine Frechheit bei dem Preis).

L'Oréal Top Coat "Confettis"Einziges kleines Manko: Der Lack (in dem sich übrigens neben den schwarzen und weißen Plättchen auch winzigste, kaum sichtbare Silberschimmerpartikelchen befinden) trocknet nicht wirklich glänzend. Auch nicht matt, sondern einfach etwas stumpf. Auf obigem Bild seht ihr zu Vergleichszwecken eine Extraschicht Überlack auf dem Ringfinger.
(Blöderweise ist mir entfallen, welcher Lack als Basis herhielt. Ich vermute, es war Mojito Green, sehe mich aber außerstande, Garantien gleich welcher Art darauf zu geben.)

Konfettiert ihr auch schon in schwarz-weiß oder doch lieber in knallbunt? Oder könnt ihr mit solcherlei Effekthascherei rein gar nichts anfangen?

Lila Langeweile

Akute Schreibfaulheit hat mich fest im Griff. Da ich aber nach der Abstinenz wieder fleißig lackiere, expandiert der Stapel zu bloggenden Bildmaterials weiter und weiter und weiter und… so weiter. Also lautet die Devise hier wohl erstmal: Lassen wir Bilder sprechen.
P2 "My Place or Yours?"Das hier ist P2s “My Place or Yours?“, ein dunkles Lila mit bläulichem (und auch etwas pinkem) Schimmer…

P2 "My Place or Yours?" Tragebild

…von dem auf dem Nagel allerdings nicht mehr allzu viel übrig bleibt. Nicht gar nichts, aber man muss ihn schon suchen.
Schade, denn die Grundfarbe finde ich jetzt nicht so besonders spannend.

P2 "My Place or Yours?" mit Holo-Stamping

Aber was finde ich einfach immer wieder spannend, und es lässt einfach nicht nach? Vor allem mal Fräulein Hund, aber das mein ich jetzt nicht. Ich meine Hololacke. Und Stamping. Kombiniert ergibt das… na, wer errät’s wohl? Genau – Holo-Stamping.

P2 "My Place or Yours?" mit Holo-Stamping
(Gestempelt habe ich übrigens, man ahnt es schon, mit KIKOs “Steel Grey“. Das Motiv kommt von der Magnonails-XL-Stamping-Plate B.)

Was haltet ihr vom lila Lack? Frustriert euch sich beim Lackieren verflüchtigender Schimmer auch manchmal? Und was sagt ihr zum gestempelten Ausdruck des Holosyndroms?

[Mach's dir selbst] Flüssige Schwarzkirsche

Aloha, werte Freunde der GeistesumNachtung, der Winterschlaf hat ein Ende. Vorerst.

Offenbar hat die Kosmetikwelt sich auch ohne mich weitergedreht – eine himmelschreiende Unverschämtheit übrigens! – und eine Vielzahl an überflüssigem Krempel begehrenswerten Konsumgütern hervorgebracht. Die ich euch heute gesammelt swatchen und ausführlich reviewen werde. Macht euch auf Picspam und Eyecandy gefasst!!!11elfelf
Nee, is klar.
Frankenlack SchwarzkirscheStattdessen im Angebot: Ein Selbstmachrezept für schwarzkirschigen Nagellack. Oder tiefdunkles Schimmerrot, wem die Essensassoziation zu blumig ist. Sowas wollte ich nämlich schon länger mal in/auf die Finger bekommen, konnte aber keines solchen Lackes habhaft werden. Bis, ja bis mir die fabulöse Idee kam, meines eigenen Glückes Schmied(in – wir sind ja schließlich emanzipiert und müssen das auch kundtun) zu werden und mir die Pampe einfach selbst zu rühren meinen Wunschlack selbst zu mixen, ähm, zu franken, wie das in Schminksprech heißt.

Frankenlack Schwarzkirsche

Es müssen unbedingt diese beiden Lacke sein, alle anderen Mischungen werden explodieren/euch Haarausfall bescheren/für den Tod süßer Babykaninchen verantwortlich sein.

Die Zutatenliste ist so überschaubar wie simpel und besteht lediglich aus zwei Lacken, die sich auch in der kleinsten Sammlung befinden dürften: Schwarz und Schimmerrot. Je nachdem, wie es um den Füllstand der Fläschchen bestellt ist, wird noch ein leeres benötigt. Und dann einfach peu à peu rot zu schwarz kippen (zwischendurch rühren – nicht schütteln), bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
Et voilà: Schwarzkirsche prêt-à-porter!
Frankenlack Schwarzkirsche

Was haltet ihr von Schwarzrot? Wie sind eure Lackselbstrührerfahrungen? Und welche neue Errungenschaft der Lack- und Kosmetikwelt brauche ich am dringendsten nicht?

{Creme} Little Helper: L’Occitane Beurre de Karité

Ein paar Worte vorweg.. Frohes Neues Jahr! Immerhin ist noch Januar, ne? Hier herrscht seit ein paar Wochen Stille, bedingt durch die Abwesenheit der wunderbaren Ego – und meiner Wenigkeit. Nachdem ich die ersten Wochen des neuen Jahres wegen einer üblen Geschichte in der Reha verbracht habe, war für Bloggen wenig Platz.. aber: Dinge werden sich ändern. I’m back in Bloggin’-Town, Ladies! Wenn auch heute erstmal mit einer Kleinigkeit. Mehr kommt! Versprochen.

KariteNeben diversen anderen Schmerzen plagt mich seit Tagen eine fiese, miese, dreckige Erkältung. Eine von der Sorte, bei der man in einen völlig ruhigen Vorlesungssaal hinein laut HAATSCHI brüllt und alle sich umdrehen. Danke auch.

Nachdem es mich ausgerechnet während des Schneechaos vom vorletzten Wochenende nach Paris verschlagen hatte (nicht die Stadt meiner Träume, Ladies, wirklich.. warum können meine Freunde nicht woanders wohnen?) und meine Nase eher einer Schürfwunde als einem Riechorgan glich, musste Hilfe her. Zitternd vor Kälte habe ich mein Wartezeit am Gare de l’Est (‘Wo bleibt bloß dieser verdammte Zug? Oh, ein L’Occitane mit Sale!’) mit der Suche nach Abhilfe verbracht.

Gefunden habe ich diesen “Little Helper” bei L’Occitane. Bezahlt habe ich ungefähr 7 Taler für 8 ml reine Karitébutter. Das Döschen ist winzig, wird aber mindestens eine Ewigkeit lang reichen – man braucht ja nicht viel. Etwas zwischen den Handflächen erwärmen, auf die Riechwunde schmieren, und ahhhh.. Erleichterung. Paßt in jede Handtasche, gut für Unterwegs, und man kann damit bestimmt auch Türen ölen.

Leider ist es weder Bio noch Fair-Trade, (und eigentlich kaufe ich bei L’Occitane nie was außer ihrem Solid Perfume Thè Vert – Blogbeitrag wird folgen) was mich etwas wurmt – aber wenn man nachts auf einem eisigen Bahnhof verzweifelt einen Zug herbeisehnt macht man doch Abstriche, ne? (Der Zug kam übrigens zwei Stunden später und hatte dann nochmal Verspätung. Anschlüsse? Welche Anschlüsse? Nie gehört.. )

In diesem Sinne: Bis hoffentlich bald, und bleibt schön gesund..

*Fayet

Mädchenkram

Meine hochgeschätzte Mit-Autorin macht ihre Sache hier hervorragend (sollte sowas existieren, hat sie sich redlich den Titel “Beste Nachwuchsbloggerin aller Zeiten” verdient, findet ihr nicht auch?), nichtsdestotrotz ist es mir ein Bedürfnis, meine Blog-Abstinenz kurz zu unterbrechen.

Weil ich aber ein faules Stück bin und mir die ganze Foto-Arbeit (runterladen, bearbeiten, hochladen, einbinden, ihr wisst schon) gerade viel zu aufwändig ist Um mal wieder “was Anderes” zu veröffentlichen, gibt’s heuer einen schon vor Urzeiten ausgefüllten, aber lethargisch auf der Festplatte schlummernden Tag. Back to the roots, und so.
Woher ich ihn habe, weiß ich nicht, wohl aber, wie er heißt: Girly-Tag. Ja, ernsthaft. Als *hust* anständige *röchel* Beautybloggerin ist es mir eine Pflicht, mich mit solcherlei Dingen zu beschäftigen. Also dann mal ran an die Buletten:

1. Ist es niedlich, wenn dich ein Junge auf die Stirn küsst?
Na sicher. “Junge” ist ein Kind bis Teenie, da kann das nur niedlich sein.

2. Ein großes weites Kleid oder ein kurzes Party-Kleid?
Kommt drauf an, zu welchem Anlass. Prinzipiell aber lieber Letzteres, in ‘nem großen weiten Kleid käm’ ich mir wahrscheinlich wie ‘n Fettsack und/oder zu damenhaft vor.

3. Würdest du dich über einen Liebesbrief freuen?
Sicher. Aber bitte von niemandem, vor dem ich bis dato Respekt hatte, denn das würde ihn wahrscheinlich zunichte machen.

4. Gruppendates oder Einzeldates?
Am besten gar keine “Dates”. Treffen unter ‘ner bestimmten “Zukunftsbeziehungsvoraussetzung” sind mir zu gezwungen.

5. Hasst du es, wenn sich Männer in der Gegenwart ihrer Freunde anders verhalten?
Anders als…?

6. Sind Diamanten die besten Freunde der Frauen?
Klar. Wenn man nicht in der Lage ist, Beziehungen zu irgendwas, das atmet und bestenfalls noch mit dir kommuniziert, zu führen, ist das bestimmt ‘ne super Alternative.

7. Trägst du dein Haar offen oder zusammen?
Eigentlich gerne offen, seit Frisurveränderung und damit verbundener beständiger Bad-Hair-Weeks aber meistens als Zopf.

8. Glättest du deine Haare?
Nur die auf dem großen Zeh. O.ô

9. Welches ist dein Lieblings-Frauenmagazin?
Äh… Die einzigen Magazine, die ich hin und wieder lese, sind Computerzeitschriften. Gildet das?

10. Welche ist deine Lieblings-Mascara?
Gucken wie 7 Tage Regenwetter. Ach, ich hab’ Maskerade gelesen, wie dumm von mir.

11. Lässt du deine Fingernägel machen?
Nö, die wachsen, brechen und verdrecken ganz von selbst.

12. Große oder kleine Taschen?
Groß. Platz.

13. Was sind deine Must-Haves in der Handtasche?
Reißverschlüsse.

14. Jeans oder Röcke?
Jeans-Röcke. Ätsch.

15. Trägst du Klamotten, Schmuck oder Schuhe, die unbequem sind?
Ungern. Kommt aber vor.

16. Schreibst du viele SMS?
Definiere “viele”. Ich lieg’ bei ca. 1 pro Tag, so im Durchschnitt.

17. Was würdest du tun, wenn du jetzt schwanger werden würdest?
Mich schwer wundern. Und anfangen, die Sache mit der unbefleckten Empfängnis nochmal zu überdenken.

18. Was ist deine Lieblings-Farbe?
Grüüün. Und lila.

19. Highheels oder flache Schuhe?
Flach. (Sind Plateauschuhe nicht sogar beides? Die Hacken sind ja hoch überm Boden…)

20. Hast du jemals bei einem romantischen Film geweint?
Romantische Filme lösen bei mir Würgreiz aus, im fortgeschrittenen Stadium kann da auch schonmal die ein oder andere Träne fließen.

21. Würdest du das Haus ohne Make-Up verlassen?
Nein. Nicht im Konjunktiv. Ich tue es jeden Tag.

22. Walmart oder Target?
Wer, warum oder was ist Target?

23. Trägst du Hemden/Blusen mit Kragen?
Manchmal in die Umkleidekabine, aber selten bis zur Kasse.

24. Magst du Schönlinge?
Nicht im Geringsten. Ich will ‘nen Mann mit Haaren auf der Brust, im Gesicht, am Sack und wo immer es ihm gefällt. Der darf sich ruhig auch pflegen, aber glattgebügelte Schnösel mag ich nicht. Nicht mal kennenlernen. Ja, ich verurteile Menschen wegen ihrer Optik.

25. Bist du verdorben?
Wer, der schonmal mit der Realität zu tun hatte, nicht?

26. Denkst du Lipgloss ist das Beste?
Nein. Nein nein nein. Lipgloss ist für mich mit das Widerlichste, was es gibt. Uaaaah… *schüttel*

27. Hast du große Sonnenbrillen?
Nein. Ich besitze genau eine Sonnenbrille, deren Aufenthaltsort ich schon seit Jahren nicht mehr kenne, weil ich bei Sonne eh vergesse, sie aufzusetzen. Nasenfahrräder in meinem Gesicht nerven mich gewaltig. Und große Sonnenbrillen find’ ich ganz besonders schlimm.

28. Wie lang brauchst du, um dich morgens fertig zu machen?
Definiere “morgens”.

29. Magst du es, Verbände/Pflaster zu tragen?
Nein. Nervt. Und heißt, ich bin verletzt – nervt noch mehr.

30. Magst du Skaterboys?
Ohjaaaa, ich <333333 Sk8terbois!!!!!!!!!!!!1111111elfelfelf

31. Gold oder Silber?
Silber.

32. Magst du es, Blumen zu bekommen?
Ja. Sowohl Sprichwörtliche als auch Materielle.

33. Magst du Surfer?
Nicht prinzipiell, aber auch nicht prinzipiell nicht. O.ô

34. Machst du dich auch im Urlaub hübsch?
Da halt’ ich’s wie zu Hause: Wenn mir danach ist. Was selten der Fall ist.

35. Magst du es, Kleider zu tragen?
Geht. Da die Dinger naturgemäß unten offen sind, empfiehlt sich der Schneidersitz nur bedingt, das stört etwas.

36. Auf einer Skala von 1 – 10, wie sehr verwirren dich Jungs?
0.

37. Hast du in den letzten 48 Stunden mit einem Jungen rum gehangen?
Wer hat bitte diesen Fragebogen geschrieben? Irgendwie fühl’ ich mich grad sehr alt.

38. Trägst du Lippenstift?
Gerne mal von A nach B, auf den Lippen seltenst.

39. Würdest du einen Jungen daten, der kleiner ist als du?
Nein, keinen Jungen. Nein, nicht daten (s. Frage 4). Und kleiner als ich – ungern, aber nicht ausgeschlossen.

40. Magst du Händchenhalten?
Nur, wenn meine Hand die Hintere ist. Weiß jemand, was ich meine? Die andere Handhaltung kann ich nicht ausstehen.

41. Was wäre das jüngste Alter eines Jungen, den du daten würdest?
Ich wiederhole mich nur ungern, aber: s. Frage 39 und 4.

42. Was wäre das älteste Alter eines Jungen, den du daten würdest?
Okay, der Einfachheit halber definiere ich “Junge” jetzt mal kurzerhand in “Mann” um, sonst fällt ja hier die Hälfte aller Fragen raus. Und übers “Daten” sehe ich auch gnädig hinweg, und gebe die beste aller Antworten: 42.

43. Auf was achtest du als Erstes, wenn du einen Jungen triffst?
Wie bei jedem Menschen: Wenn er/sie/es keine neonfarbenen Klamotten trägt oder andere wirklich ins Auge stechenden Merkmale mitbringt, dann das Gesamtbild. Dann das Gesicht. Und dann die Art, wie er/sie/es spricht.

44. Ist es sexy, wenn Jungs schwitzen?
Unter laufender Dusche möglicherweise.

45. Was ist das Beste, was ein Mann haben kann?
Empathie, Selbstsicherheit, Ironie, Lebenserfahrung.

46. Magst du es, Blickkontakt zu haben?
Alles Andere wäre bedenklich.

47. Hast du dir jemals dein Hochzeitskleid oder deine Hochzeit vorgestellt?
Mein Hochzeitskleid muss grün, lila oder rot sein, mehr weiß ich nicht. Ah, und der zu heiratende Kerl sollte was taugen.

48. Würdest du für Schokolade töten?
Kommt ganz drauf an, wen.

49. Versuchst du den ganzen Tag/Nacht für einen Mann toll auszusehen?
Nö. So viel Zeit würde ich für niemanden nur zum Aufhübschen verschwenden, nicht mal für mich selbst.

50. Auf einer Scala 1-10, wie viel Spaß ist Shopping?
3 bis 6.

51. Flippst du aus, wenn du eine deiner Lieblings-TV-Sendungen verpasst?
Ich sag’ nur ein Wort: Internet.

52. Schreist du viel?
Frag Hund. Wenn sie sich vom Hörsturz erholt hat.

53. Trägst du Jogginghosen oder Pyjamas zur Arbeit?
Selten.

54. Hast du dich schon einmal untypisch für dich gekleidet, nur um einen Jungen zu beeindrucken?
Alles, was ich im Hinblick auf mein Äußeres tue, tue ich für mich selbst. Durchaus auch, um mich in Anwesenheit Anderer wohler zu fühlen. Aber untypisch kleiden passt da nicht.

55. Schreibst du viele schnulzige Liebesgedichte?
Sollte ich auch nur ein Einziges schreiben, ist es mir jeder, der mich auch nur ein bisschen mag, schuldig, mich auf der Stelle zu exekutieren.

56. Ohne welches Kosmetik-Produkt könntest du nicht leben?
Seife. Oh, und Deo.

57. Verliebst du dich schnell?
In Momente, Atmosphären, Stimmungen, Anblicke, Tiere und Lieder ja.

58. Hast du Krämpfe im Moment?
Äh… Hä? Schreikrämpfe krieg’ ich gleich, sonst geht’s, danke der Nachfrage.

59. Findest du dich schön?
Manchmal ja, meistens nein.

Fazit: Entweder stecke ich im falschen Körper, oder ich bin alt. [Theatralisch verzweifelt:]HABE ICH ÜBERHAUPT EINEN PLATZ IN DIESER WELT?

Ich entschwinde wohl doch besser wieder ins Exil. Getaggt fühlen darf sich, wer immer sich mal mit dem Mädchen in sich näher auseinandersetzen will.

{Farbe} All you need is Aluminiumfolie

Allyouneed1Och ne, nicht schon wieder..

Zufällig war ich heute beim DM (ehrlich. Der Tee war leer. Alnatura Sweet Chai? Ohne den geht’s momentan leider nicht..) und was sahen meine gnadenlos übermüdeten Augen? Schon wieder ne’ neue LE. Diesmal von P2. Kreativerweise heißt sie “All you need is.. love & joy”, was ja irgendwie so gar nicht in Verbindung mit der gegenwärtigen Weihnachtszeit steht, oder? Diese Kreativität!

Normalerweise rausche ich an sowas mit erhobenem Riesenzinken vorbei, ohne Rücksicht auf etwaige Dinge die ich (nicht) brauche. Aber diesmal war alles anders.

Es glitzerte. Und funkelte. Es weihnachtete sehr. Und ich suche seit Wochen einen flittrigen silbernen Topcoat. Vorgestern erst habe ich bei DM danach gesucht! Und jetzt gibt es einen! Hört P2 etwa meine Nagllackgeifergedanken ab? Sitzt eine Wanze in meinem Kopf? Entschuldigt mich eine Moment, ich muss mal eben schnell meine Wohnung mit Aluminiumfolie tapezieren..

Schaut euch doch solange die Probeflecken an. Weil auf meinen Nägeln noch “Welcome to Rosywood” vom KatzenReis (aka CatRice) vor sich hin bröckelt nur die Papierversion. Ist aber auch in Ordnung, oder?

Allyouneedswatch^Einmal nur das schöne Rot..

Allyouneedswatch2

Und einmal mit einem Klecks Silber obendrauf. Ist das nicht weihnachtlich? Schön.

Bezahlt habe ich für den Topcoat 1,95 Taler und für den roten Lack 2,25 Taler. Wenn man bedenkt, dass das Essie-Set mit rot und silber beinahe 15 Taler kostet und meine Gelüste nun erstmal befriedigt sind – gar nicht so schrecklich.

Übrigens, habt ihr noch Aluminiumfolie? Meine Packung ist gerade leer geworden, und mir fehlt noch das Badezimmer..

*Fayet

{Malen} Paint it black

Ich bin ja eigentlich nicht die Sorte Jäger, die jeder LE hinterherläuft. Bringt auch nix. Hat man ja eigentlich irgendwie eh’ schon alles.

Diesmal hat’s aber auch mich erwischt, und weil die LE “Perfect Basics” ja jetzt noch in den Regalen steht und sich vielleicht doch irgendwie die eine oder andere hier dafür interessiert hier – sehr untypisch – mal ein echter Informationspost zum Geleyeliner “Extreme Black” von Alverde. Krass, ne?

Gelyeliner2Ich war also im Laden und habe tatsächlich noch ein Töpfchen und einen Pinsel ergattert. Daheim erwartete ich die glatte Masse, die einen auch sonst von Bildern im Internet entgegensieht – unberührte Oberflächen, quasi das Schwarze Meer der Augenbemalung.. Und, was erwartet mich? Sieht aus wie übergeschwappte Tintenfischkörperflüssigkeit. Na lecker. Besonders gut riecht es auch nicht, aber das ist erträglich. Also schwupps, das Pinselchen – das übrigens einen angenehmen Widerstand aufweist – ins Töpfchen getunkt und auf dem Handrücken rumgemalt.

Das sieht dann so aus:

Geleyeliner3

Von “extrem” erstmal keine Spur. Und ich habe nicht wenig Farbe genommen. Man müsste also wohl am Auge mit mehr Produkt arbeiten und evtl. nochmal nachmalen. Dafür überzeugt das ganze durch Wischfestigkeit. Nach kurzer Trocknungszeit (1 Minute? Nicht länger) habe ich mal mit Schmackes über meine Hand gewischt und dieses Ergebnis bekommen:

Geleyeliner4 Na, da sieht doch ganz gut aus. Nur unten am Beginn des Striches, wo naturgemäß die meiste Farbe saß, ist es etwas verwischt. Aber das könnte man leicht mit einem Wattestäbchen korrigieren. Das Ganze war dann mit Seife übrigens blitzschnell wieder abgewaschen, was ich persönlich gerne mag.

Alles in allem bin ich also sehr zufrieden. Leider muss ich jetzt aber wohl noch die braune Variante suchen.. ob ich da wohl Glück haben werde?

Leider sind auf dem Töpfchen weder die INCIs noch eine Gewichtsangabe zu finden.

Habt Ihr etwas aus der neuen Alverde LE gekauft? Evtl. sogar die anderen Farben? Seid Ihr zufrieden? Wie lange wird der Eyeliner wohl diesmal brauchen, bis er das Schicksal der Eintrocknung erleidet? (Und klinge ich nicht langsam wie eine echte SchönheitsTippse? Das muss am Wetter liegen..)

*Fayet