[Nagellack] Gesammelte Werke. Naja – zwei.

Gestern war ich faul. Oder eher: anderweitig beschäftigt. Darum gibt es erst heute die Mani von vorvorgestern und vorgestern. Zeit für Bilder: (leider allesamt etwas unsauber lackiert, weil ich trotz umfassender Suchaktion meinen Pinsel zur Nachreinigung nicht finden konnte)
Na, hat wer erraten, worum es sich hier handelt? Genau, den „Pop Top Coat“ aus der Re-Mix Your Style-LE von essence.
Beim erstmaligen Erblicken des zu dem Zeitpunkt noch gänzlich unberührten Aufstellers im Laden habe ich mir nur die „Basis“-Lacke angeschaut und für langweilig befunden. Die Effekt-Topcoats sahen mir verdächtig glitzerig aus und wurden daher ignoriert. Dann sah ich auf einigen Blogs Bilder. Und verliebte mich. In „Waking Up in Vegas“ („Dance“-TC, wenn ich mich nicht irre). Bei meinem nächsten Besuch in meinem Stamm-DM gab es schon gar nicht mehr den Aufsteller, nur noch ein paar Restlacke einzeln. Mein Liebling war natürlich nicht dabei. Also schnappte ich mir den links zu bewundernden Kandidaten, weil der mir auf Bildern auch so einigermaßen gefiel.
Eigentlich wollte ich dann letztens nur pures Schwarz tragen, weil ich das schon so lang nicht mehr getan hatte. Und fühlte mich auch richtig wohl damit. Dann kam mir aber die Idee, meinen Neuerwerb mal wenigstens auf einem Finger anzutesten. Tja, und dann passierte es. „Hach, wie das funkelt, wie schön, da muss ich doch noch einen Nagel bemalen“. Und noch einen, und noch einen,… Und schwupp, waren alle zehn Nägel damit bedeckt. Und ich? Verliebt.
Einzig beim Ablackieren war ich nicht mehr ganz so verliebt, denn da nahm sich mein Schätzchen aus, als hätte ich mir Sandpapier auf die Nägel geklebt. Aber auch das lässt sich verschmerzen angesichts des Effektes. Ich bin ja grundsätzlich äußerst misstrauisch, wenn essence irgendwo „Holo“ drauf schreibt, denn nach meiner Erfahrung hat es dannn seltenst irgendetwas mit holografischen Effekten zu tun. Hier ist es aber ausnahmsweise mal nicht gelogen. Zwar gibt es kein „Holo-V“, wie man das von starken Holo-Lacken kennt, aber das ist für mich völlig in Ordnung.

Auf zur nächsten Maniküre: Mir war nach Rot. Genauer gesagt, dem „fateful desire„, weil ich ihn in letzter Zeit ständig auf irgendwelchen Blogs sehe und auch schon seit dem Kauf ziemlich in die Farbe verliebt bin. Als ich aber danach greifen wollte, hüpfte mich ein etwas knalligeres Rot an. Ich erbarmte mich und lackierte mir stattdessen die Nägel mit „fame fatal„. Tja, wie beschreibt man ihn/sie/es? Rot. Tomatenrot. Kein Schimmer, kein Glitzer, einfach nur pure Farbe.
Deckungstechnisch war der mir allerdings ein kleines Rätsel: Nach einer Schicht ist das Ergebnis durchaus passabel, ich würde mich damit vor die Tür trauen. Aber so ganz deckend ist es nicht. Also musste eine zweite Schicht drauf.

Links "fame fatal", rechts "fateful desire" (ohne Blitz war es farbechter, mit Blitz ist aber der Unterschied deutlicher zu erkennen)

Und nun zum Rätselhaften: Ich konnte, was die Deckkraft angeht, keinen großen Unterschied zum Ergebnis nach einer Schicht feststellen. Es schimmerten immer noch dunkle Nagellackreste, die sich in den Schluchten meiner Durchlauchten Bröseligkeiten versteckt halten, durch. Und für eine dritte Schicht war ich schlicht zu faul.

Ich befand mich nun aber in einer Laune, in der schlichtes Rot nicht ausreichte und unbedingt mit Schwarz kombiniert werden wollte. Und zwar auf die „dreckige“ Art. Ahnt es schon jemand? Genau, es wurde schon wieder gecracklet (mit dem P2-Schwarz). Und, was „neu“ für mich ist: Statt normalem Topcoat habe ich mattierenden aufgetragen. Und mag das Ergebnis. Zumal ich den Eindruck habe, dass dieser noch besser darin ist, das „Unebene“ der Crackelei auszugleichen.

Heute sehen meine Nägel freilich schon wieder anders aus. Aber dazu später oder morgen mehr.
Noch eine kleine Bemerkung zu meinem „Kokos-Experiment“: Es ist nun schon Tag 3 und es läuft bemerkenswert gut. Ich hatte damit gerechnet, mich erstmal durch eine Phase speckigen Fettglanzes durchquälen zu müssen. Dem ist aber überhaupt nicht so. Das Zeug zieht binnen einer Viertel- bis halben Stunde ein und die Haut scheint so gut wie keinen Talg mehr zu produzieren. Nicht in der Nacht, nicht am nächsten Morgen, den ganzen Tag über nicht. Sie fühlt sich auch nicht ausgetrocknet an, aber einfach im Gleichgewicht.
Ich bilde mir sogar ein, dass sich meine Poren verfeinert hätten.
Natürlich werde ich weiterhin beobachten, aber bisher bin ich absolut positiv überrascht.

Advertisements

Gib deinen Senf dazu. Ich freu' mich über jeden Senf.

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s