[Mach’s dir selbst] Streifenlook für die Nägel

Gestern trug ich noch Metallic-Orange, aber aufgrund von Streifigkeit und Bläschenbildung erschien mir das nicht dokumentierenswert. Heute hatte ich auf meinem Tisch mal wieder gesammelte Werke an letztens benutzten oder mal wieder benutzenswerten Lacken rumstehen, darunter ein Kleingrüppchen aus schwarz, rot und grau. Und ich fand diese Kombination so toll, wusste aber nicht, wie ich sie zusammen auf meine Nägel bringen könnte. Stamping? Och nö. „Sponging“ (mit einem Schwämmchen auftupfen)? Puh, sieht nach grauenvoll viel Arbeit und Sauerei aus. Irgendwas Freihändiges? No way, ich krieg‘ ja nicht mal gerade Striche hin.
Und dann entdeckte ich das hier. Und machte daraus das hier:

Okay okay, das geht auch ordentlicher. Da ich mir aber recht sicher bin, dass meine Methode nichts dafür kann, sondern vielmehr meine Schludrigkeit, gibt’s für euch trotzdem ein kleines „Tutorial“.

Ich habe diese drei Lacke (alle von essence) verwendet: „Fatal“ (schwarz – nicht mehr erhältlich), „Fateful Desire“ (rot) und „Got a Secret“ (folglich grau). Selbstverständlich lässt sich diese Maniküre auch mit ganz anderen Lacken und Farben realisieren. Ich empfehle nur, nicht gerade Lacke zu nehmen, die 3+ Schichten brauchen, um halbwegs deckend zu sein, weil das Trocknen sonst eine halbe Ewigkeit braucht und ihr ’ne halbe Tonne Lack auf den Nägeln habt.

Schritt 1:
„Basisfarbe“ auftragen, diese wird später der Mittelstreifen. Muss nicht besonders ordentlich an den Rändern werden, weil später nur ein Ausschnitt zu sehen ist.
Unbedingt richtig durchtrocknen lassen! Sonst zieht das Tesa euch den Lack weg.

Schritt 2:
Tesa aufkleben. Ich wollte erst halbe Streifen nehmen, das schien mir aber noch zu breit, also habe ich sie nochmal halbiert. Dann ein, zweimal die Streifen erst auf die Haut kleben und abziehen, um die „Klebkraft“ etwas zu reduzieren. Natürlich könnt ihr die Streifen setzen, wie ihr wollt – horizontal, vertikal, oder eben schräg wie hier – nichts ist unmöglich.

Schritt 3:
Erste Kontrastfarbe auftragen. Welche zuerst, ist völlig wurscht.


Schritt 4:

Zweite Kontrastfarbe auftragen.
(In meinem Fall habe ich hiernach noch eine zweite Schicht grau aufgetragen, da es mir mit einer Schicht nicht ausreichend deckte.)

Schritt 5:
Tesa abziehen. Ich empfehle (nach ausgiebigen Tests an der rechten Hand^^) das Tesa abzuziehen, wenn der Lack noch nass ist. Ihr könnt ihn auch erst trocknen lassen, dann werden die Kanten aber nicht so „scharf“.


Schritt 6 (optional):
Ränder reinigen und Topcoat auftragen zum Ausgleichen der kleinen Unebenheiten, die beim Abziehen des Tesas entstanden sind.
Und fertig.

Fürs Erste hab‘ ich die Schnauze voll von so viel Aufwand (wobei das hier ja noch recht simpel war) für ein Nageldesign, aber in Zukunft werd‘ ich das sicher nochmal mit anderen Kombinationen ausprobieren. (Z.B. Lila/grün/silber, blau/orange/gelb, braun/rot/gold,… ja, an Kombinationsideen mangelt es mir nicht.)

Solltet ihr das mal nachmachen, lasst es mich wissen – und am liebsten möcht‘ ich natürlich auch Bilder sehen. 🙂
(Ich will gar nicht so tun, als wäre dieses Design meine Idee gewesen, aber nichtsdestotrotz würd‘ es mich interessieren, wenn ihr etwas Ähnliches macht.)

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

3 Gedanken zu „[Mach’s dir selbst] Streifenlook für die Nägel

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