[Getestet] Alverde Körperbutter „Vanilleblüte Mandarine“

Ich wurde Opfer eines Hypes. Wobei ich eh bei neuen alverde-Sachen immer etwas kribbelig werde, insbesondere, wenn sie limitiert sind. Ja, diese Verkaufsmasche funktioniert bei mir ganz hervorragend.

Inhaltsstoffe: Wässrig-alkoholischer Vanilleauszug (Bio-Alkohol)*, Sojaöl*, pflanzliches Glycerin, Fettalkohole, Glycerinfettsäureester, Kakaobutter*, Sheabutter*, Canolaöl, Olivenöl*, Xanthan, Mandarinenwasser*, Walnussöl*, Vitamin E, Sonnenblumenöl, Orangenschalenextrakt*, Vitamin C, Mischung ätherischer Öle (*aus kontrolliert biologischem Anbau)

So habe ich also sofort bei der ersten Sichtung zur neuen Körperbutter „Vanilleblüte Mandarine“ gegriffen und, da ich sie nicht als Kleingröße finden konnte, musste es gleich der große Topf sein. Das Internet behauptet, dass ich für den 200-ml-Pott 2,95€ bezahlt habe. Das mag hinkommen.
Die Inhaltsstoffe ähneln denen der Standard-Körperbutter „Macadamianuss„. So auch die Konsistenz. Ich kenne mich mit Körperbuttern nicht sonderlich aus, stelle mir die Konsistenz aber fester vor. Beide alverde-Körperbuttern haben eher die Konsistenz einer Creme. Was ich persönlich überhaupt nicht schlimm finde, denn so lässt sich das Zeug gut verteilen.
Da es sich angeblich um ein Produkt für „sehr trockene Haut“ handelt, schmiere ich vorwiegend meine Knie und Ellbogen damit ein. Aber auch meine „normale“ Haut an Armen, Rumpf und Beinen nimmt die Creme gut auf. Je nach Dosierung bleibt ein leichter Film auf der Haut zurück, der aber weder sehr schmierig noch klebrig ist und mich daher nicht im Geringsten stört. Einzig Reste an den Handinnenflächen finde ich unangenehm, da meine Haut dort dann schwitzig wird. Als Handcreme kann ich sie also nur bedingt empfehlen. Die restlichen 97% meiner Haut ab Kinn abwärts mögen sie aber. Und auch als Haarspitzenpflege kommt sie hin und wieder zum Einsatz und macht sich dort gut.
Einzige kleine Enttäuschung: Der Duft. Ich hätte ihn mir vanilliger gewünscht, kann aber im Topf fast nur Mandarine erschnüffeln. Auf der Haut wird er allerdings nach kurzer Zeit wärmer und vanilliger, wobei das Mandarinenaroma (zumindest für meine unzuverlässige Nase) im Vordergrund bleibt.

Fazit: Eine solide Creme für diverse Zwecke, aber auch nichts Besonderes, verglichen mit der Madadamiabutter. Einzig für Mandarinen- und/oder Vanillejunkies kann ich den Hype nachvollziehen.

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

2 Gedanken zu „[Getestet] Alverde Körperbutter „Vanilleblüte Mandarine“

    • Tschuldigung, ich weiß, wie doof diese Anfixerei ist. Es soll wohl auch eine Kleingröße von dem Zeug geben, die konnte ich bisher aber nirgends entdecken. Vielleicht hast du da mehr Glück, dann kann man erstmal testen, ob man den Kram überhaupt mag, bevor man da so ’nen großen Bottich rumstehen hat, der möglicherweise niemals leer wird.

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