[Nagellack] Vampirliebe

Wird mal wieder Zeit für Nagellack, wa? Aber ich kann ja mittlerweile keinen Post mehr ohne Jammerei beginnen. So muss ich mich auch heute erst darüber auslassen, dass ich in den letzten Tagen nicht viel Lust auf Bepinselung hatte, weil ich mich (mal wieder) von gefühlten fünf Zentimetern Nagelmaterial trennen musste! *schnief* (Trotzdem bin ich überzeugt, dass meine konsequente Verwendung von Nagelhärter als Unterlack langsam Wirkung zeigt.) Eine Runde Mitleid bitte.

Ist er nicht _extrem_ lang? (Nein, ich will keine ehrliche Antwort darauf.)

Was ich aber nicht übers Herz brachte, war, Georg zu verstümmeln. Georg ist mein ganzer Stolz und hat auch nur einen Namen, so lang er nicht bröckelt. Was er freundlicherweise derzeit nicht tut. Nein, er ist gesund und munter und richtig kräftig. Eine Wonne.
(15 langbekrallte Damen lachen jetzt herzlich. Und im Chor: „Süüüüüß!“)

Nun aber zum Lack. Na, ahnt es schon wer?
Nach Betrachtung meines Kontostands schluckte ich einmal schwer, entschied mich, heute nur noch Eier zu kaufen, kam leider an einem dm vorbei, und entschloss mich, statt Eiern den einen Nagellack zu kaufen, in dessen Besitz ich nach anfänglichem Desinteresse doch gerne kommen wollte: „The Dawn is Broken“ aus der Vampire’s Love-LE von essence. Es hatte ihn nämlich jemand (Nihrida war’s, um genau zu sein) als „edgy“ betitelt, und ich will voll gerne edgy sein, Alta. So viel zu meinem angeblichen Alter von über 20 Jahren.

Sieht original aus wie Beton mit Dreck drin. Mag ich. Na gut, Beton schimmert nicht, aber das ignorieren wir jetzt einfach mal. Deckend war das Schätzchen nach zwei Schichten, wobei sogar schon eine Dickere ausreichend wäre. Die Trocknungszeit ist auch völlig in Ordnung.
Was ich außerdem an diesem Lack mag: Die Oberfläche ist nicht ganz eben. Eigentlich finde ich schon minimale „Sandpapier-Finishes“ ganz gräuslich, hier aber passt es so gut, dass ich mir die Oberfläche sogar richtig rau wünschen würde.

Und um nochmal auf Georg zurückzukommen: Hier ein Bild von ihm mit seinen Geschwistern, das verdeutlicht, wie sehr der Arme jetzt zum Außenseiter geworden ist.
Sieht für meinen Geschmack reichlich bizarr aus, mich schüttelt’s auch ein bisschen. Aber ich schlucke meinen Widerwillen gegen dieses Ungleichgewicht herunter und guck‘ mir den Haufen einfach nicht mehr gemeinsam an.

Habt ihr irgendetwas aus dieser LE erworben?
Und wie steht ihr zu unterschiedlichen Nagellängen an einer Hand?

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

3 Gedanken zu „[Nagellack] Vampirliebe

  1. Meine Tasche heißt George. Allerdings die englische Betonung, bitte. Mein Wandschrank heißt Egon und meine Duschbrause Fridolin. Allerdings haben meine Nägel keine Namen. Vielleicht sollte ich das ändern..?

    Warum findest Du die Vampirlacke immer, und ich kann wie bekloppt durch DMs rennen und stehe immer vor leeren Ecken? Ich will den lilalen.. *motz*

    • Haha, cool. Ich bin leider sehr inkonsequent in der Benennung von Gegenständen. Mein Fahrrad braucht zum Beispiel eigentlich ganz unbedingt ’nen Namen, ich pflege ein inniges Verhältnis zu ihm. Ebenso wie zum PC. Und die kriegen dann auch zwischendurch Namen, aber ’ne Woche später hab‘ ich die schon wieder vergessen, weil sie doch nicht richtig passten.

      „Immer“ ist gut. Es gab bei uns, als ich vor dem Aufsteller stand, nur noch je 1 Exemplar von dem Blau (unschön) und dem Schwarz (Ähnliches hab‘ ich glaub‘ ich schon) und eben Massen von dem Grau – weil das so edgy ist, dass es keiner will. Und dabei hätt‘ ich auch ganz gern den Grünlichen und vielleicht noch den Rosavioletten, aber da hab‘ ich keine echte Chance.

  2. Pingback: Von sogenannten Daumennägeln, die pflegerischen Selbstmord begehen | ego.konsum.kosmos

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