Die Maniküre des Grauens

Nachdem ich gestern schon ein äh… ungewöhnliches AMU „gezaubert“ habe (Viva freut sich jetzt bestimmt), erweiterte sich meine Kaputtnik-Stimmung auch auf eine „Verschönerung“ meiner Nägel. Betongrau mit Dreck drin (ich berichtete) schien der ideale Untergrund für eine „Splatter“maniküre. Dazu soll man einen Strohhalm in roten Nagellack tunken und ihn dann auf die Nägel pusten. Obwohl ich ganz farbenfrohe Bilder von Suizidenten, die sich nach dem Sprung vom Hochhaus in Mus transformieren, vor Augen hatte, entschied ich mich gegen Rot. Viel zu klischeehaft. Also entschied ich mich für blau. War’n die Suizidenten halt adlig. Leider wollte die Strohhalmmethode bei mir nicht funktionieren. Unterschiedliche Strohhalme, unterschiedliche Methoden des Lackübertrags – nix. Höchstens mal ’n fetter Tropfen, der runtersegelte. Aus lauter Frust hab‘ ich dann einfach mit dem besudelten Strohhalm meine Nägel „bemalt“. Und fand das Ergebnis gar nicht mal so unübel.

Bei der rechten Hand (die ich euch eigentlich niemalsnimmernicht zeigen wollte, aber hier passen die Krüppelnägel halt so gut zum Thema) war ich etwas sparsamer mit der Dosierung. Gefällt mir sogar noch besser.
Wenn das mal nicht edgy ist, weiß ich auch nicht. Ha.

Material:
– Frust
– grauer Lack („The Dawn is Broken“ aus der „Vampire’s Love„-LE von essence)
– blauer Lack („Blue out to Sea“ von Catrice, vermutlich auch LE)
– Strohhalm
– viel Frust
– ein ausgestreckter Mittelfinger (im Hirn reicht völlig) – die Braveren könnten’s mit ’ner rausgestreckten Zunge versuchen, aber ich weiß nicht, ob das reicht

Habt ihr auch „edgy“ Maniküren vorzuweisen? Zeigen! (Ich bin auch mit „einfach nur hässlich“ total zufrieden.)

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

Ein Gedanke zu „Die Maniküre des Grauens

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