[Musik-Herausforderung] Tag 24: Ein Lied, das ich auf meiner Beerdigung spielen möchte

Da fällt mir „natürlich“ direkt dies hier ein:

Wobei… wenn ich ehrlich bin, wär‘ ich glaub‘ ich doch ziemlich beleidigt, wenn die Leute auf meiner Beerdigung ’ne Party feiern. Andererseits krieg‘ ich’s ja dann nicht mehr mit. Und diese ganzen Zeremonien sind ja eh nur für die „Hinterbliebenen“ da, nicht für die Toten. Insofern: Wenn’s ihnen Spaß macht, sollen sie nur loslegen und meinen Sarg zur Tanzbühne umfunktionieren. Ja doch… die Vorstellung gefällt mir.

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

4 Gedanken zu „[Musik-Herausforderung] Tag 24: Ein Lied, das ich auf meiner Beerdigung spielen möchte

  1. Nun habe ich mich ja durch deine halbe Musikserie gehört – und irgendwie geht es da ständig (unter- oder überschwellig) ums Tanzen. Das ist mir regelrecht ungewohnt, sonst faseln die Musikhörer eher von „interessante Texte“ oder „watn tiefgehendes Riff“ oder „traumhaftes Geigensolo“.. Aber es ist auch eine Art der Betrachtungsweise.
    Vielleicht bin ich sogar so latent depressiv, weil ich so wenig zu wummernden Bässen abgehe. Oder kausal andersrum..
    Ja hm.. danke also für den Denkanstoss !

    • Oh tatsächlich? Das ist mir gar nicht aufgefallen. Dabei bin ich gar nicht so die Tänzerin – aber ich bin schneller mit ’nem eingängigen oder aber ausgefallenem Rhythmus zu packen als mit ’ner hübschen Melodie (wobei ich die natürlich deswegen nicht unwichtig finde).
      Ich glaub‘ nicht, dass das irgendwie „gestört“ ist. Sondern eher, dass es diverse Kanäle gibt, auf denen Musik den Menschen erreichen kann, wie beispielsweise eher rational (Texte), Klangfarben (bestimmte Instrumente), Melodien oder eben eher „körperlich“ über Rhythmik. Und dass da jeder anders tickt, auf welchem Kanal er am schnellsten oder intensivsten erreichbar ist. Der höchste Genuss ist dann, wenn mehrere Kanäle stark bedient werden – je nach Gewichtung des Hörers. Aber ob das was mit Depressionen zu tun hat, wage ich zu bezweifeln.

      • Die Kanalüberlegung leuchtet mir an. Schlechtes Körpergefühl geht ja oft einher mit chronischer Müdigkeit und Antriebslosigkeit.

      • Hm… Ob das die Erklärung sein kann? Mein Körpergefühl ist nämlich miserabelst, chronisch müde und antriebslos bin ich noch dazu. Wobei… vielleicht bin ich gerade deswegen auf dem Körperkanal gut erreichbar, weil dem was fehlt und Musik da die richtige Form von Energie liefern kann. Hm. Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht.
        Jedenfalls bleib‘ ich dabei, dass es nicht auf Gestörtheit deinerseits hinweist, wenn du mit wummernden Bässen nicht viel anfangen kannst. 😉

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