Nichts für Antisentimentalisten

Hey ihr Opfer!
Nein, bei mir ist nicht der Gangsterslang ausgebrochen (dann müsste es auch eher „Opfah“ heißen, oder?). Ich bin nur ein ganz furchtbar niedlichkeitsanfälliger Mensch und belästige erfreue meine Umwelt regelmäßig mit seltsamen Quietschgeräuschen und sinnlosem Gebrabbel heiteren Anekdoten über alles Niedliche, das ich so mitbekommen habe. Heute also euch.
Diese Niedlichkeiten haben in der Regel zwei bis vier Beine und sind mit Ganzkörperbehaarung oder -gefieder ausgestattet. Am allerverliebtesten bin ich freilich in meine eigenen tierischen Mitbewohner – Wuff habe ich euch schon einmal vorgestellt, und auch wenn das nicht auf sonderlich viel Gegenliebe stieß, mache ich meine Androhung Ankündigung heute wahr und präsentiere die zwar verstorbene, aber in meinem Herzen und in Bildern immer noch recht lebendige Fina. Ein lustiges liebfreches kleines Plüschwesen, das zwar nur bedauerlich kurz bei uns weilte (nicht einmal anderthalb Jahre), in dieser Zeit aber für viel Freude gesorgt hat.

Sie hat mir beim Streichen geholfen (darum auch die farbigen Schnurhaare)...

...sich liebend gern in einen Mini-Korb gequetscht...

...geratzt...

...geduldig vor der Kamera posiert (oder eher: sich davon nicht stören lassen)...

...Camouflage praktiziert...

...und für andauernde Quietschfieps"oh wie süüüüüüüß"-Anfälle meinerseits gesorgt.

Und? Hat doch gar nicht weh getan, oder? Wer sich jetzt nicht spontan verliebt hat, der darf das für sich behalten. Alle Anderen dürfen im Kommentarbereich nach Herzenslust rumquietschen. Ich hab‘ ’ne Schalldämmung installiert, also keine Sorge um die Nachbarn.

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

8 Gedanken zu „Nichts für Antisentimentalisten

  1. Queeeeeeeiiiiiiiiiitsch! Ist die hübsch! Ist die niedlich! Waaaaahhhhhhh!

    Katzen. Echt, gibt nix auf der Welt was mich kriegt wie eine Katze. Am tollsten war meine eigene, sehr geliebte schwarze Hexenkatze. Ein halber Schwanz, nur ein Ohr, riesige grüne Augen, und pechschwarzes Fell. Eine elende Kratzbürste, ein Charakterkopf, und mittlerweile leider auch nicht mehr da. So ist das im Leben.

    Ich muss nochmal die BIlder angucken. Und weiter rumfiepsen. Meine Nachbarn stört das bestimmt nicht, die spielen gerade Hardrock. Miau!

    • Hach, wie schön, dass ich mit meiner Begeisterung nicht allein bin. 🙂
      Ui, das klingt nicht ganz einfach. Aber Herausforderungen in Tierform sind die Besten. Wo hat die Arme denn Schwanz und Ohr gelassen? Unfall?
      Ich wollte eigentlich ’ne Katze aus dem Tierheim und hatte mich sogar in ’ne Dreibeinige verliebt, die sonst wahrscheinlich keiner wollte. Aber das Tierheim war richtig kacke, ich war siebenmal da und denen ist jedes mal irgend’ne andere „Erklärung“ eingefallen, warum ich die oder die oder jene oder oder oder nicht haben könnte. Dann hab‘ ich irgendwann aufgegeben und mir eine „von privat“ geholt – und mich total erschrocken, als ich den Vater dazu gesehen hab‘, das war nämlich so’n kackhässliches Brummervieh mit plattgedrücktem Gesicht. Uh (ich wünsche keinem Tier der Welt was Böses, aber so ein hässlichs Teil brauch‘ ich nicht in meiner Wohnung). Zum Glück ist meine Kleine nur nach der Mutter gekommen.

      • Der Schwanz war schon ab als sie bei uns eingezogen ist, das Ohr ist ihr dann später im Kampf verlustig gegangen. Abgebissen, schätze ich. Wir haben sie übrigens nicht ausgesucht, sondern sie uns: Saß eines Tages einfach im Wohnzimmer, weil im Sommer die Terassentür aufstand. Gekommen um zu bleiben, fast zehn Jahre hat sie uns die Treue gehalten. Haustier? Von wegen, das Tier war ein Individuum. Und sehr stabil: Wir sind mal mit dem Auto drübergefahren. Hat sie auch überlebt. Den Herzinfarkt drei Jahre später dann nicht mehr. Jetzt hat sie ein Grab unterm Fliederbaum und wird immer noch schmerzlich vermisst.

        Deine ist übrigens dann defintiiv nach der Mutter gekommen, sie sieht nämlich mega-niedlich aus. Hach.

      • O.ô Mit dem Auto drüber? Uiweh. Wobei mein Wuff sowas wahrscheinlich auch überstehen würde, die ist auch sowas von robust. Ich werd’s trotzdem vorsichtshalber lieber nicht ausprobieren.
        Na immerhin hattet ihr schön lange was von ihr. Ich find‘ das immer toll, wenn Tiere sich ihre Menschen aussuchen. Bei mir läuft’s leider irgendwie immer andersrum.^^ (Wobei die Katze sich bei meiner Ankunft bei ihr und ihren Geschwistern direkt in die Transportbox gelümmelt hat und da partout nicht mehr rauswollte – das zählt auch so ’n bisschen, oder?)

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