Eilmeldung! Die Welt wird nie mehr so sein, wie wir sie kannten!

Warnung: Der folgende Beitrag enthält inflationären Gebrauch von Ausrufezeichen und Großschreibung. Sie sollten ihn nur lesen, wenn Sie das Anbrüllen Ihrer Vorlesestimme im Kopf ertragen können.

Leute. Leute! LEUTE! Haltet die Luft an, es gibt grandiose Neuigkeiten!
Ich. Habe. Plätzchen. Gebacken! (Diese hier übrigens.) Die ersten meines Lebens!
UND
SIE
SIND
ESSBAR!
(Nicht lecker, aber essbar. Glaub‘ ich zumindest. Mal sehen, wie sie in abgekühlt schmecken.)
Das heißt: Ich habe es geschafft, den Teig nicht zu versauen. (Bei Mürbteig denke ich grundsätzlich „Ich weiß ja, dass der eher trocken sein soll. Aber so trocken?“ und kippe Flüssigkeit rein.) Ich habe ihn nicht „verwürzt“ (ich bin Amokwürzerin und diese Plätzchen wurden unter Anderem mit Ingwer, weißem Pfeffer und Muskatnuss garniert). Ich habe sie nicht versehentlich nur von oben oder unten gebacken und sie auch nicht völlig verkohlen lassen. Ich habe sie auch nicht in nur halbgarem Zustand komplett verschlungen. Das Schockierendste ist aber wohl, dass ich mich fast komplett ans Rezept gehalten habe! (Darin bin ich miserabel – ich habe schon beim Versuch, einen Nusssandkuchen herzustellen, das Rezept gänzlich „variiert“ und hatte am Ende eine Schokohimbeertorte vor mir.)
Leute, ich bin ja so stolz, dass ich spontan auf meiner Brust rumtrommeln, den Hund in der Luft herumwirbeln und einen Sekt öffnen musste. Hach… Das Leben kann ja so schön sein. *schnief*

Sind noch andere (evtl. auch frischgebackene – haha) Plätzchenbäcker unter uns?

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

21 Gedanken zu „Eilmeldung! Die Welt wird nie mehr so sein, wie wir sie kannten!

    • Das ist natürlich wahr, gilt aber für so gut wie alles (darunter auch die Beiträge in deinem Blog ;P).
      Ich neige zwar (offenkundig) zur Hysterie – aber doch nicht so sehr, dass ich dazu passende Anlässe erfinden würde.^^

      • Aus mir spricht vielleicht nur der Neid. Immer, wenn ich fast gebacken hab, war es außen kohlschwarz und innen flüssig. Oder es sah super aus und hat dann geschmeckt, als ob es kohlschwarz und halbflüssig wär. Keine Ahnung, wie ich das immer mach. *Plätzchen klau und schluchzend in den Mund stopf*

      • Haha, ja, das kenn‘ ich SOOOO gut. (Halt eher von Kuchen als von Plätzchen, aber trotzdem.) Wir sind halt einfach zu tollpatschig. (Aber auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn – so ungefähr jeder vierte von mir gebackene Kuchen ist zumindest ohne bemerkbare Gesundheitsschädigungen essbar.)

  1. Ich weill Beweise. Am besten per Post. Meine Adresse lasse ich Dir gerne zukommen.

    ..ne, Glückwunsch! *träne wegwisch* Nun, Kind, willkommen in der Welt der Plätzchenbäcker, der Franfurter-Krankz-Omas und der BItte-mit-Sahne-Uschis. Willkommen. Hier ist dein gehäkelter Klorollenschoner für die Hutablage. Und hier die Stützstrümpfe. Wir haben schon lange auf Dich gewartet..

    (Sieht lecker aus, dein Rezept! Ich hab bloß Schokolebkuchen gebacken, wie jedes Jahr. Dabei bin ich die Konditorin unter meinen Freunden. Aber mometan hab ich noch nich‘ mal Zeit zum Nägel lackieren, und das ist mal echt ne Ansage..)

    • Oh, tut mir leid, ich habe soeben eine Abnehmerin gefunden, der die Dinger tatsächlich richtig gut schmecken. O.ô

      Hach, Schätzelein, ich bin ja so gerührt. Der Klorollenschoner ist ja wohl selbst gehäkelt? Das musst du mir bei Gelegenheit unbedingt beibringen, ich kann nur monströse Knoten.

      Hmmm, Schokolebkuchen, leckeeeer. Ein Glück hab‘ ich meine Oma, die fabriziert jedes Jahr bergeweise wahnsinnig leckere Plätzchen – meine Ration wurde allerdings innerhalb von 3 Tagen vernichtet. *Wampe.streichel*

      • Ach, Schätzeken, das kannste mir doch nicht antun.. jetzt muss ich ja meine eigenen futtern. (Ne, hab hier noch die Dose von meinem Muttertier, und die backt tapfer jedes Jahr drei Sorten, obwohl sie Backen hasst. Aber ihre Vanillekipferl sind einfach.. ohne geht halt nicht, ne? Und es geht doch nix über töchterliche emotionale Erpressung. „Oh, Mamaaaaaaaa… büüüüüüdde…“ Klappt immer wieder.

        NATÜRLICH ist der Klorollenschoner selbstgehäckelt! Ich habe einen Abschluss von einer Mädchenschule! Ich bin eine höhere Tochter! Sowas können wir! Sonst ja nicht viel, aber häckeln haben se‘ uns beigebracht. Nur Mathe halt nich. Aber weg braucht schon Mathe.. Dafür gibts ja Ehemänner.

        Und nen Blog gibts nächstes Jahr erst. Am März. Voher nicht.

      • Haha, sehr gut. Na mal schauen, vielleicht wag‘ ich irgendwann nochmal ’nen Backversuch. Wahrscheinlich Mitte Januar, und dann aber in Tannenbaumform.

        Ich bin Abschaum. Wobei, ich kann theoretisch sticken (aber nur auf so löchrigem Stoff, der extra dafür da ist) – gildet das auch?

        Ist das sicher mit dem Blog? *erwartungsvoll.guck*

  2. Haha wie geil! Aber Muskat? Nicht, dass du davon noch high wirst ;-D
    Das mit der Schoko-Himbeertorte find ich auch super 😀 Ich variier auch gern. Und manchmal bleibt nur die Gartemperatur gleich. Aber gerade lasse ich mich immer paschös bekochen. Auch das Lernen birgt ein heimliches Gaudium. Hussa!

    • High werden hat nicht geklappt, dafür braucht man glaub‘ ich ziemlich perverse Mengen. Aber ich ersetz‘ nächstes Mal das Mehl komplett durch Muskat, vielleicht klappt’s dann. (Wahrscheinlich wird das aber nur ein astreines Brechmittel.)
      Juhu, noch so eine „Intuitiv“köchin. Ich bin einfach nie über das Sandkastenmatschstadium hinaus gekommen, das macht sich grade in der Küche immer schwer bemerkbar.

  3. @Fayet: den musste ich einfach guttenbergen, der ist so gut 😉 Danke!

    ..ne, Glückwunsch! *träne wegwisch* Nun, Kind, willkommen in der Welt der Plätzchenbäcker, der Franfurter-Krankz-Omas und der BItte-mit-Sahne-Uschis. Willkommen. Hier ist dein gehäkelter Klorollenschoner für die Hutablage. Und hier die Stützstrümpfe.

    Lila-Schrift und Kekse – Du bist wirklich eine interessante Frau … Bitte gib dem Hund keine Kekse, die sind nicht gut für ihn. Danke! :mrgreen:

    • dann nachträglich zum back-erfolg herzliche glückwünsche!!!
      jeder fängt mal klein an 😀
      ich habe früher viel (mindestens 10-12 sorten) gebacken, seit ein paar jahren mag ich nimmer, essen tu ich aber nach wie vor gerne.

      lg big.s

      • Dankeschön. 🙂
        Oh wow. O.ô Ich bewundere sowas enorm, würde aber niiiiiiiiiiemals im Leben mehr als drei Sorten backen. Diese Geduld, dieser Aufwand, diese Arbeit… O.ô Hut ab.

      • @DarkJohann: Guttenberge isses aber nur, wenn Du meinen Namen nicht drüberschreibst. Sonst ist das ein astreines Zitat, quasi mit Fußnote und so. Verdammt, da will man mal unehrlich sein und dann passiert einem sowas.. Ja, auch betrügen will gelernt sein! (Kurse ab morgen an der Karl-Theodor-Universität.. Keine Studiengebühren! Polokragen Pflicht! Kein Einlass ohne Parteibuch!)

    • Ich sag’s ja immer wieder, die gute Fayet braucht unbedingt ’nen Blog. (Hm wobei, besser nicht, dann liest keiner mehr meinen Schmu. *hust* [/Egoismus])

      Lila Schrift und Kekse klingt doch sehr stereotyp, was ist daran interessant?

  4. Tja, und da habe ich mich dann schon wieder geirrt; denn den Eindruck hatte ich bisher gar nicht … Manchmal lese ich wohl doch zu sehr zwischen den Zeilen und entdecke so Dinge, die gar nicht da sind. Mea maxima culpa 😉

    • Tja. Es ist zwar nett, wenn mir mehr Klukheit zugetraut wird, als ich tatsächlich habe, führt aber früher oder später doch nur zu Enttäuschungen. Und zu meiner Enttarnung als Blenderin, was mir ja so gar nicht schmecken will. 😉

  5. Glückwunsch! Ich mach die selben Fehler wie du…dabei hab ich in einem anderen Leben mal Bäckerin gelernt. Ich habs sogar schon geschafft, eine Fertigbackmischung komplett zusammenzurühren und nachdem alles geschehen war, schaut mein Freund in den Kühlschrank und meint: Die Sahne ist ja noch da. XD

    Mein Problem in der Küche generell: Ich kann mich an kein Rezept halten, obwohl ich weiß, dass meine Eigenkreationen schief gehen UND ich kann nicht warten. Kaum hab ich nix zu tun, mach ich den dritten Schritt vorm zweiten und noch schnell nebenher dies und das und BUMMs…wieder alles für die Tonne.

    Also nochmals, meinen aufrichtigen Glückwunsch. 😉

    • Danke.
      Haha, klingt ja, als wären wir uns da echt ähnlich. Zum Glück koche ich meist nur für mich, denn ich hab‘ ein etwas nonkonformes Geschmacksempfinden: Andere nennen es „versalzen“ und sagen „das „Gemüse“ ist ja nur noch Pürree!“ („al dente“ gibt’s bei mir nicht), ich nenne es „LECKER!“. Und, wie schon erwähnt, meine Amokwürzungen kommen auch selten bei Anderen an. (Manchmal seltsamerweise aber doch, ich hab‘ mal ein Obstsalatdressing „kreiert“, dessen Hauptbestandteil weißer Pfeffer war – kam richtig gut an.)
      Ohja, warten ist auch furchtbar. Ich kann auch nur Sachen entweder zwei Stunden kochen und mach‘ in der Zeit ’nen Ausflug, oder es muss halt halbroh gegessen werden.

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