[Nagellack] Milka Kuhflecken jetzt auch als Lack!

Weihnachten überstanden, Geburtstag überstanden, endlich wieder Luft. Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Das war alles gut und schön. Aber ich freu‘ mich auch wieder über menschenfreie Zeit. Silvester wird im Hause Ego nicht begangen: wenn ich Krach brauche, dreh‘ ich die Boxen aufs Maximum – das ist ungefährlicher als mit explodierenden Gegenständen beworfen zu werden. Arschgeigen, blöde.
Und bevor ich gänzlich „aus dem Tritt“ komme und der Stapel der vorzuzeigenden Bildern eiffelturmsche Dimensionen annimmt – mal wieder – Achtung, voll unerwartet und so – Nagellack. Yeah. Heute aus dem Hause basic (und damit, soweit ich weiß, nur bei IhrPlatz & Schlecker erhältlich). Es ist namenlos (hat zwar eine Nummer, die 220, aber da hab‘ ich bei basic schon Dopplungen festgestellt, darum trau‘ ich dem nicht), aus den Reihen der Minifläschchen, nahezu milkalila und wird von mir nur zärtlich „schlecht deckendes Kackzeug“ genannt. Denn: Für vernünftige Deckung braucht’s hierbei mehr als zwei Schichten. Und dafür bin ich so gut wie immer zu faul.
Wie auch, offensichtlich, als ich die Fotos machte. Die helleren Flecken hab‘ ich mir selbst dann als neue Variante der Nail Art zu verkaufen versucht, war damit aber nur semi erfolgreich und dem Lack böse.
Tolle Farbe, miese Deckkraft. Ich schmolle immer noch.

Was macht ihr mit solchen Lacken, deren Farbe ihr mögt, aber irgendeine andere Eigenschaft nicht? „Sorry Schatz, aber das wird nichts mit uns“, „Wir können doch trotzdem Freunde bleiben“ oder doch „Schönes Leben noch und auf Nimmerwiedersehen!“?

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

10 Gedanken zu „[Nagellack] Milka Kuhflecken jetzt auch als Lack!

  1. Ich als Ossi kann ja nix wegwerfen, was man nochmal gebrauchen könnte. Also hebe ich sowas auf und kombiniere es irgendwann mit irgendwas tollem zu irgendwas überraschendem…in der Theorie. Man weiß ja nie. O_o

  2. Ich probier immer durch, ob diese Mistlacke gut aussehen, wenn man eine Schicht über nen anderen Lack schmiert -in deinem Fall schwebt mir ein Taupeton vor (Himmel, ich sollte zu QVC gehen..) Ansonsten so lange in der Schublade liegen lassen, bis er sich in seine Bestandteile auflöst und dann guten Gewissens wegwerfen…

    • Ja, vergammeln lassen, damit’s nicht mehr so schwer fällt, es wegzuwerfen ist definitiv ’ne Option.

      Taupe war doch so in Richtung braun, oder? Ausprobieren könnte ich das mal, aber es ist mir noch nie passiert, dass ein Cremelack über ’ner anderen Farbe gut ausgesehen hätte, das scheint bei mir nur mit Schimmer-/Metalliclacken zu funktionieren. Ansonsten muss der Mistlack halt als Basis für irgend’nen Schimmerlack herhalten, das könnte noch gehen.
      Herzlichen Dank für die Beratung. Und wo wir schon dabei sind: Meinen Sie, mir könnte mauve gut zu Gesicht stehen?

      • Ach das ist ein Cremelack, der sah mir so metallisch aus, ich nehm alles zurück, welch ein faux pas…

      • Na das hätte ich ja auch mal dazuschreiben können – wenn ich mich nicht so gegen manche Schminktussibegriffe sperren würde. Vielleicht werd‘ ich irgendwann mal informative Artikel verfassen. Wahrscheinlich aber nicht.

  3. Da bin ich knallhart: Wenn mir der Lack das Leben nur schwer macht und ich mich gelackmeiert fühle, dann kommt der weg. Warum soll so’n Halbstarker denn Platz in meinem Leben einnehmen, den er eh nicht verdient? Nö.
    Daher schätze ich auch besonders gute Lack ganz besonders, wie z.B. der Chanel Coromandel. Ein Rot wie aus dem Bilderbuch, deckt mit EINER Schicht. Jawohl, ein Rot das einlagig deckt. SO ETWAS macht mir das Leben leicht, dafür zahle ich, das benutze ich.

    • Bewundernswerte Einstellung, aber das krieg‘ ich so nicht hin. Also im sonstigen Kosmetiksektor schon, da hab‘ ich letztens erst ausgemistet und mein Bad ist endlich frei von Zeug, das ich eh nie wieder benutze. Aber bei Lack? Hmneee… Da versuch‘ ich lieber, das mit Layeringkombis irgendwie auszugleichen und den Lack irgendwie benutzen zu können.
      Echt, Einschichter sind bei Rot selten? Meine roten Lacke (hauptsächlich essence) sind allesamt sehr gut pigmentiert und würden mit einer dicken Schicht auskommen – wobei ich mittlerweile wegen Trocknungszeit und bla lieber zwei Dünne lackiere. Wobei, ich glaub‘, das gilt auch nur für die „Creme“-Rots, die Schimmernden brauchen schon zwei Schichten. Aber das find‘ ich okay, ich bin ja erst bei drei Schichten genervt.
      (Argh, so viel „Lack“ und „rot“ und „Schichten“ – Merke: Egos Ausdrucksfähigkeit nimmt massiv ab, wenn die Glotze läuft.)

      • Naja, also mit dicken Schichten hole ich mir nur Orangenhaut auf die Nägel. Und Coromandel ist in der Tat etwas schimmernd! Und dass da eine dünne Schicht reicht, finde ich bemerkenswert. Den Ruby Pumps oder wie der heißt von OPA würd ich ja auch noch gern testen 🙂

      • Dann muss ich den doch glatt mal googlen, der sagt mir nämlich gar nix.^^ (Wird mir aber eh zu teuer sein – außerdem bin ich rottechnisch ganz gut ausgestattet.)
        Der Ruby Pumps ist soweit ich weiß von den amerikanischen Chinesen.

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