[Die Schönheit des Alltags] II

Herzlich Willkommen, werteste Leser. Heute begrüße ich Sie zu einer weiteren Episode von „Die Schönheit des Alltags„. Nach unserer kleinen Einführung in die Thematik setze ich nun Ihre Grundbereitschaft zur Offenheit gegenüber Ästhetik auch in unerwarteten Situationen voraus. So habe ich heute ein weiteres Hochlicht für Sie vorbereitet: Ich beobachtete nämlich gestern ein Mädchen bei einer etwas unkonventionellen Methode des Rücktransportes ihres Papiermüllbehälters. Und war bewegt, gerührt, habe geweint vor Glück. Ja tatsächlich, meine Damen und Herren, dieser Anblick ist wirklich so intensiv und ergreifend, dass ich, um Ihnen nicht zu viel zuzumuten, das Foto absichtlich etwas unscharf machte. Doch nun genug der Worte, sehen Sie selbst:
Ich weiß, das ist wirklich „harter Tobak“, um es einmal umgangssprachlich zu formulieren. Aber ich kann Ihnen nur raten: Fühlen Sie, lassen Sie diesen erhebenden Moment geschehen! Es ist in Ordnung, lassen Sie alles raus!

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9 Gedanken zu „[Die Schönheit des Alltags] II

    • Und der Flur ist knatschgelb und die Küche lila, der Schreibtisch feuerwehrrot, der Tisch grün und gelb, Bettwäsche orange/rot… Hauptsache bunt. Manch ein Besucher ist leicht überfordert, aber ich mag’s.^^

  1. Es ist.. ich bin.. es gibt keine Worte. Überwältigt vom Kunstgenuss.. nein, mein Mund ist nicht würdig, solch Schönheit zu fassen in kümmerliche Worte! Meine Augen – geadelt durch wahre Kunst, edeleste Ästhetik, klareste Vollkommenheit! Reinheit! GRÜNE WÄNDE!

    Ich muss mich sammeln. Man entschuldige mich.

    • Meine Dame, wenn Sie im sprachlosen Zustand noch derart eloquent sind, möchte ich Sie gar nicht erleben, wenn Sie zur Hochform auflaufen.
      (Nächstes Seminar von mir: Komplimente so verpacken, dass man sie kaum noch erkennt.)

  2. Luschtich … doch mich wundert, dass den modebewussten Leserinnen hier bisher die mangelnde Harmonie zwischen der Nagell*ckfarbe und der Wand nicht aufgefallen zu sein scheint. Während das Grün der Zimmerpflanze, kontrastbedingt, perfekt mit der Wand korrespondiert, beissen sich Nägel und Zimmerwand. Ob dies einen tiefen Konflikt der Nagell*ckträgerin mit ihrer Umwelt symbolisieren soll, bleibt dem Auge des Betrachters aufgrund ihres zugeknöpften Wesens jedoch verschlossen … 😀

    • Ohweh, mein Herr, wir haben noch viel Arbeit vor uns! Sie sind noch äußerst beeinträchtigt durch erlernte Konventionen. *bedauernd.den.Kopf.schüttel* Aber wir werden das schaffen – ich sehe definitiv Potential, Ihre Aufmerksamkeit ist eine gute Basis, auf der wir aufbauen können. Wenn Sie nur wollen…

  3. Ja also das Grün der Pflanze mit der Wand geht echt gar nicht, pfui!
    Aber der Karton ist sehr kleidsam. Wo kriegt man denn so einen tollen Karton? Das Must-Have in dieser Säsong *näsel*
    Da sieht man mal, wie Kunst und High Fashion sich vereinen und kleine unscharfe Kinder kriegen! Ich bin auch ganz gerührt.

    • Auch bei Ihnen sehe ich Verbesserungspotential. Trennen Sie sich von Farbkombinationskonventionen, die trüben nur den Blick für das wirklich erhabene Schöne!

      Meine Bezugsquellen unterliegen strikter Geheimhaltung. Trendsetting hin oder her – man erinnere sich, ich strebe nach Einzigartigkeit und bringe es nicht über mich, potentiellen Nachahmern ihr Tun zu sehr zu erleichtern. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

      Hach verdammt, ich kann die Maske nicht aufrecht erhalten… Ich giggel jetzt seit fünf Minuten über die kleinen unscharfen Kinder. Du machst mir noch ’nen richtig bösen Bauchmuskelkater.

Gib deinen Senf dazu. Ich freu' mich über jeden Senf.

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