Ganzheitliche Ernährung im Zeichen des Holzfällers

Eines der zahlreichen Versäumnisse meiner Kindheit war der Lerneffekt, dass Gesundes scheiße schmecken muss. Alles, was Muttern aus Grünkern so zubereitet hat, war das Highlight der Woche, und wenn in der Brotdose keine Rohkost war, hat selbige (die Mutter, nicht die Brotdose) Ärger bekommen.
Nun, damit ist jetzt Schluss. Ich habe einen tollen neuen Snack kreiert, der mich kurieren wird von der wahnwitzigen Idee, gesünd könne lecker sein. Anbei ein Bild – vor dem Erbrechen, ehrlich!
Bestehen tut das Ganze aus Gemüsesaft, Bierhefe und Weizenkleie. Warum ich mir letztere jemals gekauft habe, wird übrigens wohl auf ewig ein Rätsel bleiben (und wer wie auf der Packung empfohlen 4-5 Esslöffel davon in sich hineinbekommt, muss ein kulinarischer Asket sein). Zumal ich mich jetzt noch darüber ärgere, dass der Abfall der Mehlproduktion mehr kosten soll als das Mehl. Doch da kam mir die rettende, weil sparsame Idee: Sägespäne! Müssten doch quasi Ballaststoffe pur sein. Schonmal toll, notiert, super Idee. Nun gibt es aber ein Problem: Ich bin mittlerweile so verwöhnt, dass ich nichts ohne Zusatznutzen zu mir nehmen möchte (ihr wisst schon, großartige Vitalstoffe, sekundäre Mineralitvitamine, mehrfach ungesättigte Herbipide und was nicht noch alles in allem drin sein kann), finde aber partout keine vernünftigen Nährwertinformationen zu Holz. Also brauche ich eure Hilfe, werte Leserschaft: Ist jemandem in Hardcore-Körnerfresser-Kreisen schon ein großer gesundheitlicher Nutzen von Sägespänen zu Ohren gekommen? Haben sie gar Heilkräfte? Und wie lautet die Verzehrempfehlung – Reicht ein Esslöffel oder sollte es doch besser ein Raummeter sein?

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

2 Gedanken zu „Ganzheitliche Ernährung im Zeichen des Holzfällers

  1. Beim Titel dachte ich schon du bist unter die Biber gegangen.
    Ansonsten kann ich nix Schlaues hinzufügen. Ich ernähre mich nicht wirklich gesund. Gerade habe ich mir einen Crumble reingezogen, weil ich da seit Tagen Bock drauf hatte. Aber immerhin hab ich vorher ein Möhrchen gegessen. *wegschleich*

  2. Halloo,

    ich hab deinen Blog gerade zufällig über einen anderen Blog entdeckt und habe jetzt leider keine andere Möglichkeit gefunden dich zu kontaktieren – deshalb via Kommentar: Kompliment für deinen Blog, er ist wirklich sehr cool – v.a. die viiiiiiieeeeelen Fotos von Nagellacken in allen erdenklichen Farben auf Ihrem anderen Blog sind wirklich toll! Ich wollte dich fragen, ob du vielleicht Interesse hättest bei Paperblog mitzumachen? Wir sind eine partizipative Seite für Blogger – hier mal der Link: http://de.paperblog.com!

    Ich würde mich freuen, wenn du sich mal bei uns umsehen würdest!
    Bei Interesse (oder nicht 😉 würde ich mich über eine kurze Rückmeldung freuen!

    Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog!
    Julia

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