[Nagellack] Ein Zusammenkommen in der Bronx


Ist das nicht toll, ist das nicht toll? Mein erstes „Sponging“ (meint das Auftupfen von Farbe mittels eines Schwämmchens), und es war ganz einfach! Ich bin begeistert.
Aber fangen wir mal von vorne an: Als erstes war eine simple einfarbige Nagelbemalung mit P2s „Get Together!„, einem mittleren Braun. Unflätige Assoziationen erspare ich euch heute mal, denn mir fiel tatsächlich als Erstes der Vergleich zu Schokoladeneis ein.
Die Deckkraft ist ganz gut, man könnte mit einer Schicht auskommen, ich habe aber lieber zwei Dünnere lackiert. Zur Trockenzeit kann ich nicht viel sagen, da ich sofort einen Schnelltrockner (den berühmten essenceBetter Than Gel Nails Top Sealer„) drübergepinselt habe und das Ganze dann recht zügig trocken war.


So weit, so gut.
Vor wenigen Minuten aber las ich das hier und war prompt gespannt. „Sponging“ kannte ich bis dato nämlich nur mit zerschnippelten Haushaltsschwämmen, was mir immer irgendwie zu schade war, und reichlich Sauerei, auf die ich auch keinen Bock hatte. Hier wird aber, so schlicht wie ergreifend, statt eines massakrierten Schwammes ein Lidschattenapplikator verwendet. Dann braucht es nur noch ein Stück Alufolie oder Tesa o. Ä. als „Trägermaterial“ für den Tupflack, in meinem Fall In The Bronx“ von Catrice (gibt’s den noch? ich bin grad nicht sicher). Auf die Alufolie kommt dann ein Klecks Lack, da wird der Applikator hineingetunkt und dann auf die Nägel getupft. Dosierungstechnisch ist das nicht besonders schwierig, da der Applikator ja quasi ein Schwamm ist und ein Zuviel einfach „verschluckt“.
Wer ordentlich ist, der tupft dann noch von unten mit der Basisfarbe (also in unserem Fall dem Braun) nach, damit der Übergang noch toller wird. Das habe ich mir aber aus Bequemlichkeitsgründen geschenkt und trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.
Dann noch Überlack drüber und fertig ist die Kiste. Ich hab‘ insgesamt vielleicht fünf Minuten gebraucht und bis auf das Stückchen Alu nix verschmutzt. Also eine schnelle Sache, die sich auch für faule Grobmotoriker eignet.

Den Applikator soll man übrigens mit Nagellackentferner reinigen und somit wiederverwenden können. Ich hab‘ ihn jetzt in Entferner getränkt und in einem Wattepad „ausgedrückt“. Ich werde dann nächstes Mal berichten, ob der so sauber genug wurde.
Denn ein nächstes Mal wird es sicher geben. Dann aber etwas kontrastreicher – braun/gold gefällt mir zwar erstaunlich gut, ist aber nicht wirklich ich.

Selber schon mal geschwämmchent? Wenn nicht: Traut euch!

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

13 Gedanken zu „[Nagellack] Ein Zusammenkommen in der Bronx

  1. Also, das finde ist jetzt ja mal irre hübsch. Auch die Farbkombination gefällt mir sehr, sehr gut. Danke für den Tipp, das probiere ich mit großer Sicherheit mal aus! Sobald ich wieder in normalen Gefilden bin, jedenfalls. Momentan hab ich das Gefühl, das die mich hier in der Bibliothek rauswerfen, wenn ich mit lackierten Nägeln ankomme.. 😉 Dabei habe ich gerade einen Traum von einem dunkelgrünen Glitzerlack erstanden, der Dir auch gefallen würde.. 😉 Hach. Schade.

    • Klingt ja traumhaft – richtig lackfeindliche Umgebung da unten, was? Entschädigt denn das Wetter wenigstens?
      Uh, grün birgt wirklich großes Neidpotenzial. Andererseits freut’s mich, dass deine Nagellacksuche mal erfolgreich war. Geht ja nicht, so völlig ohne für so lange Zeit. 😉

    • Ich bin ja nun auch nicht wirklich der dezente Typ. Mehr der spätpubertäre Knallkopp. :mrgreen: Deswegen werd‘ ich demnächst mal (vielleicht heute schon) ein buntes Sponging austesten. Die Möglichkeiten sind ja schier unendlich.

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