Rosen-Luxus

Heute geht’s mal wieder um was Anderes als Nagellack (Ich höre „Na eendlich!“-Rufe – wart ihr das oder nur so ’ne Stimme in meinem Kopf?). Und zwar um meine liebste Dusche und mein liebstes Körperöl. Beides von Weleda, beides aus der Wildrosen-Serie. (Die Inhaltsstoffe gibt’s am Ende des Postings.)

Die Weleda-Duschen verwende ich seit einer halben Ewigkeit, ich habe mich schon durchs ganze Sortiment getestet und behaupte, dass die sich eigentlich nur im Duft unterscheiden. Was ihnen allen gemeinsam ist, ist die Konsistenz: Die ist absolut milchig-cremig, keine Spur von Glibber oder Gelartigkeit. Die Schaumbildung hält sich in Grenzen, ist aber vorhanden. Auch, worum es eigentlich geht, nämlich die Reinigung, funktioniert gut. Stinkefüße ade, sag ich nur. Trotzdem fühlt sich meine Haut danach kein Stück ausgetrocknet, sondern weich und samtig an. (Es wird langsam mit mir und dem Schminktussijargon, hm?)
Deswegen habe ich grundsätzlich eine Tube davon zu Hause. Der Wildrosenduft ist mein liebster, aber hin und wieder wird zwecks Abwechslung auch mal eine andere Sorte gekauft (dann meistens Lavendel). Mit knapp 6€ für 200 ml ist man dabei.

Nun zum anderen Kandidaten, dem Wildrosenöl. Die Konsistenz dürfte ziemlich selbsterklärend sein, farblich ist es leicht orange. Und duftet ebenso wie die Dusche (und alle anderen Wildrosenprodukte vom großen W). Anders als preisgünstigere Konkurrenten (Alverde lässt grüßen) sind hier wirklich nur hochwertige Öle vertreten, keine „Strecker“ wie Soja-Öl und Co. Die Pflegewirkung ist dementsprechend sehr gut. Mittlerweile verwende ich das Öl im Wechsel mit Kokosöl im Gesicht statt irgendwelcher Cremes – und siehe da, das hysterische Überfettungsdebakel ist Geschichte. Aber auch meine trockenen Knie oder rasurgestresste Haut kriegt es prima beruhigt. Und meine Haarspitzen mögen es auch sehr gern.
Ein Manko gibt es allerdings: Den Preis. Der liegt nämlich für 100 ml bei 13 oder 14€. Das ist normalerweise nicht meine Liga, drum hab‘ ich’s mir zu Weihnachten schenken lassen. Und muss zur Relativierung die Ergiebigkeit anführen: Trotz nahezu täglichen Gebrauchs habe ich in den fünf Monaten maximal ein Viertel verbraucht. Nichtsdestotrotz ist ein Schnäppchen in meiner Welt etwas Anderes.

Nun aber zu den Inhaltsstoffen:
Wildrosen-Verwöhndusche: Wasser, Sesamöl, Zuckertensid, Alkohol, waschaktive Aminosäure, Glyzerin, Carrageenan, Hagebuttenkernöl (Rosa Mosqueta-Öl), Rosenextrakt, Xanthan, Milchsäure, Mischung natürlicher ätherischer Öle.

Wildrosen-Öl: Jojobaöl, Mandelöl, Rosa Mosqueta-Öl (Hagebuttenkernöl), Rosenöl, Mischung natürlicher ätherischer Öle

Weleda-„Fans“ unter euch? Oder ist euch der Spaß schlicht zu teuer?

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7 Gedanken zu „Rosen-Luxus

    • Hihi, ja, das ist auch ’ne Methode. Nee, ich kann’s schon verstehen. Die Dusche find‘ ich preislich noch gerade so okay (was aber wohl auch daran liegt, dass ich bei sowas ja strikte NK-Verfechterin bin UND mich dazu noch furchtbar vor gelartigen Texturen ekle – und cremige NK-Duschen hab‘ ich bisher nur bei Weleda gefunden), aber das Öl ist schon… puh. Deswegen ist es für mich halt Luxus. Den ich dann aber auch echt genieße.

  1. *schnipps* Hier, hier, ich, ich! Ich liebe Weleda. Die Sanddorn-Dusche ist meins, immer und zu jeder Zeit. Vielleicht versuche ich Wildrose aber mal.. Citrus hatte ich und mochte es nicht, Granatapfel war lange meine Reisegrößen-Dusche, aber irgendwie nicht vollkommen meines. Also Sanddorn. Ganz große Liebe. Für die Öle, tja.. ich war zu geizig. Ich schäme mich aber und gelobe Besserung. (Naja. Ehrlich gesagt liebe ich das „Cellulite-Öl Zitrone-Rosmarin“ von Alverde. Ja, billig. Ja, ich weiß. Aber der DUFT! Ich könnte die Flasche kiffen. Ernsthaft.). Kennst Du übrigens die Weleda Bodylotions? Die neuen Sorten sind mir nämlich noch unbekannt..

    • Vertrittst du denn auch die Meinung, dass die sich eigentlich nur im Duft unterscheiden? Oder konntest du Unterschiede hinsichtlich Pflegewirkung o. Ä. feststellen?

      Nunja, schämen braucht man sich dafür nicht. Es ist schon eine ziemlich große Zahl von Preis. Ich bin zwar glücklich damit und werde es mir wahrscheinlich sogar nachkaufen, sollte es jemals leer werden, weil es meiner Gesichtshaut sehr gut tut (merke ich besonders in den letzten Tagen, wo ich es besonders geduldig einmassiert habe). Trotzdem kann ich sehr gut verstehen, wenn man auf billigere Alternativen zurückgreift. Zitrone-Rosmarin klingt wirklich lecker. (Meine Fresse, wie schnell man mich auf seltsame Ideen bringt. Ich als Raucherin denke gerade ernsthaft darüber nach, meinen Stopftabak mit Öl zu versetzen, um zu sehen, ob man sowas auch rauchen kann…)

      Die neuen Weleda Bodylotions schnall‘ ich irgendwie nicht. Es gibt doch schon Bodylotions, die ja dadurch auch nicht ersetzt werden sollen. Erschließt sich mir nicht. Und bodylotiontechnisch bin ich glaub‘ ich eh erstmal bedient mit meinem Kokostraum – ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ich den vor dem Eintritt ins Rentenalter jemals leid sein könnte.

  2. Weleda begleitet unsere Familie, dank Mama, schon seit meiner Kindheit.
    Mal fand ichs toll, mal nicht.
    Aber ich denke auch, obwohl der Preis wohl gerechtfertigt ist, das es mir persönlich zumindest, zu teuer ist zum öfters kaufen, sowas lässt man sich eher schenken.
    Wie meine Mama, an allen Geburtstagen oder Weihnachten wenn man sie gefragt hat was sie will, war die Antwort, was von Weleda.
    In den letzten Monaten hab ich aber festgestellt, das es einen viel günstiger kommt, wenn man die Sachen in Internetapotheken bestellt.
    Wenn man eh grade Medikamente ordert, kommt man leicht über den Mindestbestellwert und spart sich auch noch das Porto, nur mal so als Tipp 😉

    Schöner Blog übrigens, bin grade fleissig am zurücklesen, weil ich ihn vorhin erst entdeckt hab.
    Beide Daumen hoch…

    Liebe Grüße,
    Maria

    • Weleda ist für mich auch ein wahres Urgestein in Sachen Kosmetik. Ich glaube, mir ist keine Marke so lange bekannt wie diese. (Nivea vielleicht, aber das haben wir so gut wie nie benutzt.)
      Danke für den Tipp mit den Apothekenbestellungen – mittlerweile gibt’s auch ganze Onlineshops für Naturkosmetik, da bekommt man die Sachen auch oft günstiger. Trotzdem finde ich die Preise auch mit Ersparnis für mich persönlich einfach zu hoch, um mir eine komplette Weleda-Aussstattung anzuschaffen (mal davon abgesehen, dass ich gefühlt so ziemlich alle Weleda-Düfte auswendig kenne und gerne zwischendurch mal etwas Anderes schnuppere). Nichtsdestotrotz: Als Luxus zwischendurch leiste ich mir das gern mal. Da finde ich auch die Kleingrößen gut, die sind zwar auf die Menge gerechnet teuer, aber der absolute Betrag, den man zahlt, ist halt gut zu verkraften.

      Danke für die Blumen und fürs Kommentieren. 🙂

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