[Mach’s dir selbst] Pseudo-Vomitus

Der Abwechslung zuliebe möchte ich euch heute in die Welt der kulinarischen Genüsse entführen. Cashewkerne in geröstet & gesalzenUnd zwar habe ich vor kurzem entdeckt, welch wohlschmeckende Pasten man aus gerösteten Kernen zubereiten kann. Unser Protagonist ist eine Dose gerösteter Cashewkerne, wie sie nahezu überall dort, wo Lebensmittel käuflich zu erwerben sind, erhältlich ist.
Genauso wichtig ist ein Pürierstab oder ein anderes Zerkleinerungsgerät des Vertrauens.

Zubereitung CashewbutterDie Zubereitung ist dann so einfach wie logisch: Cashews in ein geeignetes Gefäß umfüllen, Pürator rein und ab geht die Post.
Wichtig sind dabei nur zwei Dinge: Damit sich der Pürierstab nicht festfrisst, unbedingt etwas geschmacksneutrales Öl (in meinem Fall war das Maiskeimöl) hinzugeben. Außerdem ist es empfehlenswert, dem Küchengerät zwischendurch Pausen zu gönnen. Zumindest dann, wenn ihr nicht das qualitativ hochwertigste Utensil euer Eigen nennt, wird der Motor irgendwann sehr warm. Ich für meinen Teil möchte nicht ausprobieren, bis zu welcher Gradzahl der durchhält, darum empfehle ich Pausen.
Wie lang ihr letztendlich püriert, hängt natürlich davon ab, wie cremig oder stückig ihr eure Cashewbutter wünscht.
Fertige CashewbutterZudem lässt sich der Brei noch mit einer Vielzahl an weiteren Zutaten veredeln. In meinem Fall waren das Kakao, frische Chili, Honig, Zimt, Pfeffer und Paprikapulver. Ja, das mutet schräg an, schmeckte aber ausgesprochen lecker.
Natürlich kann man auch andere Kerne nehmen: ich habe das schonmal mit Erdnüssen gemacht, das hat exakt genauso gut funktioniert. (Toll fand ich dabei übrigens, dass durch die Ölzugabe die Masse einem nicht mehr so den Gaumen verklebt wie bei fertig gekaufter Erdnussbutter.)

Einen Tipp, wie man das Auge dabei mitessen lässt, habe ich allerdings nicht. Das Ergebnis sieht eher aus wie schonmal gegessen denn wie eine Delikatesse – ich wage aber zu behaupten, dass das bei Püriertem sehr häufig der Fall ist, prozessimmanent sozusagen.

Habt ihr schonmal selbst Erdnuss-, Cashew-, Macadamiabutter oder Ähnliches fabriziert? Wenn nicht, probiert’s unbedingt aus!

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

2 Gedanken zu „[Mach’s dir selbst] Pseudo-Vomitus

    • Nicht wahr? Der Anblick hat bei mir auch so ’nen kindischen Fäkalhumor freigesetzt… Der beim Probieren der Geschichte aber schnell wieder verflogen war, denn schmecken tat’s echt gut (und hat bei der Beschenkten fast schon Begeisterungsstürme ausgelöst – war nämlich nicht für mich, aber abschmecken musste ich ja wohl!).
      Insbesondere die Erdnussvariante muss ich unbedingt auch mal für mich selbst machen. Durch die Ölzugabe klebt die Paste einem nämlich nicht so den Rachen zu und man kann voll und ganz den tollen Erdnussgeschmack genießen.

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