Das beste, schnellste, einfachste Lippenpeeling aller Zeiten

Lippenpeelings gibt es wohl wie Sand am Meer – auch wenn es vermutlich nicht ratsam ist, selbigen dafür zu verwenden. Da gibt es fertig kaufbare Produkte oder auch allerlei Rezepte für die heimische Küchenkosmetik. Das ist alles gut und schön, nix dagegen. Nur ist das für meinen Hausgebrauch nichts. Klar kann man sich in Windeseile was zusammenrühren (weswegen mir ein Fertigpeeling nach rausgeschmissenem Geld riecht), aber das ist Aufwand und dreckiges Geschirr und meistens hat man auch noch unverbrauchte Reste. Ich will was Einfacheres.

Also schrubbte ich mit der Zahnbürste probeweise auch mal meine Lippen, richtete damit aber weit mehr Schaden als Nutzen an.

Da stieß ich einst auf den Tipp, sich ein Blatt Papier zwischen die Lippen zu klemmen und es hin und her zu ziehen. Zugegeben, es funktioniert. Nur wissen wir alle, was passieren kann, wenn Haut und Papier auf Kollisionskurs geraten… Ohne lädierte Mundwinkel kam ich aus der Nummer niemals raus, und das ist ja wohl nicht Sinn der Übung.

Wenn man das Papier aber schlicht durch Stoff ersetzt, kann man sich schön die trockenen Schüppchen von den Lippen rubbeln, ohne sich nennenswert zu verletzen (diese Angabe ist ohne Gewähr, ich übernehme keine Haftung für möglicherweise doch zustandegebrachte Verletzungen aus überbordender Kreativität, allgemeines Lebensrisiko usw.). Das Lippenpeeling für Faule...Dazu taugt jedes Oberteil, das man gerade in die Wäsche schmeißen will oder auch ein Handtuch. Ich mache das jeden Abend vorm Zubettgehen mit meinem Schlafoberteil. Anschließend noch eine Pflege aufgeschmiert (auf die Haut, nicht das Oberteil), denn wir wissen ja alle: Rubbeln ist reizend, und vorbei sind die Zeiten spröder Lippen. Kann man hervorragend auch prophylaktisch anwenden, damit es gar nicht erst zum Fall der Fälle kommt.

Humoristisch erheblich aufwerten lässt sich der Vorgang übrigens, indem man sich dabei fotografiert – das sieht nämlich erlesen bescheuert aus....und wie doof man dabei aussieht

Schrubbt ihr euch auch die Gesichtslippen? Und wenn ja, wie und warum? Gerne nehme ich auch Fotos des Vorgangs entgegen!

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Über Ego

Jahrgang ’88, Mensch von Hund, Vegetarierin und Teilzeitveganerin, Piercingjunkie, Chemophobikerin (und Raucherin, wie paradox!), Mäuseköttelanspitzerin musikliebend; tierliebend; foto(gra)fierend; kompliziert simpel; realistisch, optimistisch, pragmatisch pessimistisch; hibbelig; (un)geduldig; links, rechts, geradeaus und rückwärts

6 Gedanken zu „Das beste, schnellste, einfachste Lippenpeeling aller Zeiten

  1. Das du jetzt unbedingt „Gesichtslippen“ schreiben musstest.
    Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu kindisch und lach mich deshalb darüber kaputt.

    Über diese Papiermethode habe ich noch nie etwas gehört oder gelesen, kann mir aber vorstellen wie schön es sich anfühlen muss wenn das Papier sich seinen Weg durch die Mundwinkel bahnt. Glasgow-Lächeln inklusive.
    Die Idee mit dem Schlafoberteil ist allerdings ganz gut. Vielleicht probier ich es mal aus… oder nicht, aufjedenfall benutz ich gerne für die Gesichtslippen Bepanthen zum pflegen. Besser als jeder Lippenpflegestift.

    Tüdel~

    • Tut mir leid, ich konnt’s mir nicht verkneifen. Mir zuckten schon die Finger, zwischendurch „Labien“ zu schreiben, denn zehnmal dasselbe Wort ist doch langweilig. Da konnte ich noch an mich halten, aber ganz ohne solches konnte ich doch nicht.

      Ah, mir fehlte die ganze Zeit das Wort für dieses Horrorlächeln.
      Achja, das gute Bepanthen. Am Mund mag ich’s irgendwie nicht anwenden, aber eigentlich könnte man das schon machen. Glücklicherweise habe ich, sicher auch dank des besten, schnellsten, einfachsten Lippenpeelings aller Zeiten, sowieso quasi nie richtig trockene Lippen.

  2. Ich mache das seit einiger Zeit mit kleinen Frottee Waschtüchern, die ich bei H&M kaufe und nur zur Gesichtsreinigung verwende. Sie sind nicht zu rauh, aber gut genug um die Lippenhaut sanft zu peelen. Mit der Zahnbürste habe ich das auch sein lassen, es fühlt sich zu unangnehm an.

    LG Petra 🙂

    • Sowas hab ich hier auch irgendwo rumfliegen, aber so richtig anfreunden kann ich mich damit nicht, weil ich die immer bloß maximal zweimal im Gesicht verwenden mag, bevor sie wieder in die Wäsche wandern. Hab aber auch unreine Haut, da muss man einfach mehr auf die Hygiene achten. Ansonsten ist das natürlich super, wenn man Gesicht samt Lippen in einem Abwasch (haha) erledigen kann.

  3. Okay das muss ich auch mal ausprobieren. Ich habe ja sehr oft trockene Lippen, die dann ewig brauchen, sich zu regenerieren. Jetzt gerade sind sie ok. (Ich trinke einfach zu wenig…)
    Interessante Idee. Ich geh zwar auch ab und zu mit der Zahnbürste drüber (aber eher wenn es akut ist) und ich habe so ein lustiges Lippenpeeling von Lush mit Kinderkaugummigeschmack (Habe ich geschenkt bekommen, von meiner Freundin, die da arbeitet. Ich würde nie so viel Geld für Zucker mit Jojobaöl und Aroma ausgeben 😀 ), aber prophylaktisch wende ich davon nichts an. Das sollte ich mal ändern. Und mehr trinken. Wasser marsch!

    • Das ist eben das Praktische daran, es ist sowas von kein Aufwand, dass man sich nicht großartig dazu „aufraffen“ muss. Darum meine Lieblingsmethode. (Zur Pflege versuch ich’s derzeit öfter mal mit Honig – aber wie zum Geier soll man den länger als zwei, drei Minuten drauflassen? Ich schaff das einfach nicht! :D)

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