[Mach’s dir selbst – oder besser doch nicht?] Ganznagelsticker

Ich weiß ja nicht, ob ihr’s noch wisst, aber vor einiger Zeit hatte ich mal ein deprimierendes Erlebnis mit diesen hippen Ganznagelstickern, die’s mittlerweile überall gibt. Ich bin immer noch sauer auf die Rotzdinger und boykottiere sie nach wie vor. Leider finde ich die zugrunde liegende Idee, sich quasi eine fertige Maniküre auf die Nägel zu pappen und die miese Trocknungszeit und ähnliche Umstände schlicht zu umgehen, dennoch reizvoll.

Glücklicherweise haben viele Nagelblogger viele originelle Einfälle, und so stieß ich irgendwann mal über eine Anleitung zum Selberbasteln. Exakt diese Anleitung konnte ich leider nicht mehr finden, aber sie ist auch simpel und schnell wiedergegeben:
DIY GanznagelstickerMan nehme dickere Plastikfolie, wie z. B. einen Gefrierbeutel, und pinsele darauf in der gewünschten Grundfarbe ein größeres Rechteck (halt ungefähr so, dass man am Ende genug Fläche für zehn Nägel hat, logisch). Dieses lasse man dann trocknen und verziere es anschließend in gewünschter Weise. Sodann schneide man es – nach erneuter Trocknungszeit, versteht sich – in zehn Stücke und diese dann optional nochmal etwas in Form, bevor man sie sich auf die Fingernägel klebt (wie genau das vonstatten zu gehen hat, darüber gibt es verschiedene Meinungen: entweder mit Klarlack darunter oder darüber. Auf unlackierten Nägeln würde ich zu Variante eins raten.) Das mit der nichtvorhandenen Trocknungszeit ist dann natürlich nicht mehr gegeben, aber die ist immer noch erheblich kürzer, als wenn man das ganze Brimborium direkt auf dem Nagel veranstaltet hätte.

Ich habe mich dabei für den Klassiker Schwarz als Basis entschieden, und dann Schimmerrot und Silber per Strohhalm aufgepustet, weil das beim ersten Versuch so mies in die Hose gegangen ist. Und dann hab ich mich gefreut, weil ich ja jetzt viel weniger Rumgespritze von meinen Fingern entfernen muss. Hach, was war das mal wieder schlau von mir!DIY Ganznagelsticker

Nicht. Denn statt Rumgespritze musste ich natürlich endlos viel schwarzen Lack an den Rändern entfernen (trotz vorherigen ungefähren Zuschnittes). Und wenn irgendeine Lackfarbe sich beim Korrigieren wie ein Arschloch verhält, dann mein ansonsten so hochgeschätztes Schwarz! Dauernd kriecht einem die schwärzliche Suppe unter-über-um Nagelhaut und Nagelränder. Es ist ein wahres Schmutzfest. Und die Ränder fransen mir auch grundsätzlich aus. Immer.
DIY Ganznagelsticker

Irgendwann habe ich resigniert und mir mantra-artig vorgebetet, das fiele ja gar nicht so auf und ach guck mal, wie hübsch das Muster ist!

DIY GanznagelstickerAm Ende war ich aber doch nur mittelmäßig zufrieden, und vor allem hege ich immense Zweifel daran, dass diese Methode weniger aufwendig gewesen wäre als die „Klassische“. Insbesondere mit dem von mir so heißgeliebten elendigen Rumgeschmierekorrigiere.

Nichtsdestotrotz wird das nicht mein letzter Versuch gewesen sein, da ich bei meiner Anleitungssuche auf ein paar äußerst faszinierende Varianten gestoßen bin, die des Nachmachens harren.

Habt ihr schon mal solche „Sticker“ selbst gebastelt, und wenn ja, mit welchem Ergebnis? Und wer kriegt beim Korrigieren von (insbesondere schwarzem) Lack noch regelmäßig mittelschwere Krisen?

Rosen auf Weißgold

Schwarzweißgüldene NägelMal wieder so ’ne Art Nail Art. Von irgendwoher inspiriert (ich hab leider keinen blassen Dunst mehr, woher). Weiß geschwämmchent mit Gold (ich glaube, es war einer von Catrice, aber der Name steht ja auf der Flasche, und die Flasche befindet sich derzeit in meiner Wühlkiste – versucht ihr mal, aus 300 kleinen Fläschchen eine bestimmte rauszuwühlen, ein Krampf!). Und dann eine schwarze Schnörkelrose draufgestempelt.
Schwarzweißgüldene Nägel 2Die Vorlage war betitelt mit „orientalisch“. Ob ich das hier jetzt so orientalisch finde, weiß ich nicht. Und irgendwie fand ich’s etwas befremdlich, weil nicht unbedingt mein Stil. Aber schön, nichtsdestotrotz.
Schwarzweißgüldene Nägel 3(Ich bin übrigens gerade schwer neidisch auf meine damalige Nagellänge. Neidisch auf sich selbst sein hat doch auch mal was für sich. Dann kann man den ganzen schönen Konflikt „Möööh, warum hast du so lange Nägel, und ich nicht? *mimimi*“ – „Aber ähm… ich bin doch du.“ – „Das ist doch völlig egal, ich hab jetzt kurze Nägel! Also kann ich dir nichtmal vernünftig die Augen auskratzen, verdammte Hacke! Das Leben ist so gemein.“ ganz mit sich allein ausfechten.)

Hier noch ein kleines „Hinter den Kulissen“. Oder „Wie das praktische Ergebnis nach dem Gedankengang ‚Also Stampinglack ist doch hochdeckend, das müsste doch prima deckendes Weiß abgeben‘ aussieht“:
Stampinglackweiße NägelAuch wenn es einen anderen Eindruck macht: Ich habe kein Tipp-Ex dafür benutzt, ich schwöre!
(„Ausbügeln“ ließ sich das übrigens recht gut mit einer Schicht von mies deckendem Arschlochlack-Weiß.)

Wie gefällt euch das? (Sowohl der TippEx-Look als auch der (vermeintlich) Orientalische?) Habt ihr auch gern so hochgradig geniale Ideen, die sich in der Realität dann als… nicht so toll erweisen? Und stören euch die fehlenden Lacknamenangaben?

[Tag] Selbstdarstellung anhand eines kleinen Fragebogens

Sehr spät, aber doch noch, nehme ich an Miss Booleanas 10-Fragen-Tag teil. Ich glaub, die kann man noch nehmen.

1. Welchen Ort auf der Welt möchtest du unbedingt mal besuchen?

Urheber: Happolati

Ich bin von Natur aus nicht übermäßig reiselustig, was nicht heißt, dass ich nicht gern reise, wenn es sich ergibt. Aber ich habe wenig konkrete Hummeln im Hintern. Ein Ort, an den es mich allein schon aus nostalgischen Gründen („Standard“-Urlaubsort meiner Kindheit) zieht, ist Le-Grau-du-Roi in Südfrankreich. Und dann unbedingt bei Sonnenaufgang am Strand entlangreiten… Wundervoll.

2. Womit kann man dich extrem auf die Palme bringen?
Indem man mir physisch zu nahe kommt. Gut, dass die Gedanken frei sind, sonst säße ich schon längst mehrfach lebenslänglich hinter Gittern für zahllose Totschläge an Supermarktkassen oder im Zug.
Auch ganz übel: Mich nicht ernst nehmen, wenn ich eh schon sauer bin.

3. Bist du ein Apple-Fan, Windows-Jünger oder Unix-Anbeter?
Weder noch. Apple ist mir völlig suspekt wegen dieser „Wir verkaufen keine (überteuerten) Produkte, sondern ein Lebensgefühl„-Geschichte, über Unix weiß ich quasi nichts. Bleibt also nur Windows. Als Jünger würde ich mich aber keinesfalls sehen. Ich nutze auch andauernd Taschentücher, einen Fanclub würde dafür deswegen aber noch längst nicht gründen.

4. Hast du schon Mal einen Manga gelesen oder einen Anime gesehen?
Mir ist einmal so ein eigentümlicher Comic untergekommen, der von hinten nach vorne gelesen werden musste. Wird wohl ein Manga gewesen sein, ist mir aber nicht besonders im Gedächtnis geblieben. Ich bin da schon eher der „Lustige-Taschenbücher“-Freund. (Schon gut, liebe Mangafans, packt die „Wie kann die das vergleichen?!?!?!?!“-Transparente wieder ein, jedem das Seine.)

5. Was ist deine Nr. 1 – Beauty-Abhängigkeit? (Alternativ Food)

Mimi

„Ich bin nicht dick, die Natur hat mir nur etwas zu viel Körper zu meinem Kopf spendiert.“

Abhängig bin ich eigentlich eher von anderen Dingen (Internet, Nikotin, Mimi, sowas halt). Ansonsten muss ich wohl den Nagellack aufgrund meiner ausgeprägten Sammelleidenschaft (ich kaufe selbst in Zeiten, in denen ich mir die Nägel quasi nie lackiere, trotzdem weiter Nagellack… -.-) nennen. Und würde mir mein Abdeckstift abhanden kommen, wäre ich auch etwas unfroh.
Essenstechnisch habe ich so meine Phasen, in denen ich tage-, z.T. sogar wochenlang dasselbe immer wieder esse. Momentan ist das nach einer 99%-Vegan-Episode Spiegelei auf Toast. Zwei Stück, beidseitig leicht kross gebraten mit noch wachsweichem Eigelb, leeecker…
Ich muss mal kurz in die Küche…

6. Ohne was gehst du nie aus dem Haus?
Ganz wichtig, gerade bei den aktuellen Temperaturen: Kleidung. Immer gut: Schlüssel. Leider nötig, weil’s nicht allein sein kann: Hund. Und Taschentücher, weil meine Nase permanent für irgendwelche Marathons (klingt doof, heißt aber so, s. Duden) übt.

7. Was ist dein Lieblingsfilm?
Pan’s Labyrinth. In der Kurzfassung würde ich den Film als ziemlich düsteres Märchen beschreiben. Melancholische Grundstimmung und Ästhetik, zwischendurch brutal, aber eben doch märchenhaft. Es geht um ein Mädchen, das in Zeiten des spanischen Bürgerkriegs mit ihrer schwangeren Mutter zu einem kaltherzigen und -blütigen Stiefvater, einem Hauptmann, zieht. Neben dem Kampfesgeschehen und der schwierigen Schwangerschaft wird das Mädchen von einem nicht unbedingt vertrauenerweckenden Pan/Faun angeleitet, diverse Prüfungen zu bestehen, um zu beweisen, dass sie eine Prinzessin aus einem unterirdischen Reich sei, das sie einst aus Neugier verlassen habe.
Und wenn’s etwas fröhlicher sein soll: Big Fish. Auch so eine Art Märchen, aber heiterer. Allerdings nicht auf die Friede-Freude-Eierkuchen-Wir-haben-uns-alle-lieb-Schiene zu setzen. Ist schließlich ein Tim Burton®. Die Rahmenhandlung liefert der Konflikt eines Vaters, der ein notorischer Geschichtenerzähler ist und durch selbige alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, mit seinem Sohn, der davon über die Jahre völlig entnervt ist und seinen Vater kaum mehr ernst nimmt. Die vielen Geschichten und Abenteuer tragen zur Fröhlichkeit des Films bei, und auch der Konflikt wird noch gelöst.

8. Welche Fremdsprachen sprichst du?
Sprechen eigentlich nur englisch. Ich hatte zwar recht lange Französischunterricht, da ich aber sehr lernfaul war und es nun schon einige Jahre her ist, reicht’s zum Sprechen leider nicht wirklich.

9. Welche (Landes)Küche magst du am liebsten?
Ohweia. Egoisch. :mrgreen: Am ehesten wohl mediterran – bis auf das Fischgedöns.

10. Warum bloggst du?
Weil ich nichts Besse Weil ich gerne Blogs lese (irgendwann wurde dann so ein „Och, das könnt ich doch auch mal machen“ in mir laut) und gern meine Meinung zu Unwichtigkeiten öffentlich ausbreite. Und dann noch gern die Meinungen Anderer zu diesen Unwichtigkeiten oder aber zu meiner Meinung zu jenen Unwichtigkeiten in Erfahrung bringen will. Alle Klarheiten erfolgreich beseitigt? 😉

Meine 10 Fragen lauten:
1. Hast du Haustiere, und wenn ja, warum?
2. Warst du wählen? (Ihr wisst ja noch, diese große Volksabstimmung da letztens.)
3. Was ist deine Lieblingsmusikrichtung? (Mehrfachnennungen möglich)
4. Wie ist dein Verhältnis zu Wärmflaschen?
5. Was war dein schönstes/witzigstes/seltsamstes/sonstwie außergewöhnliches Festivalerlebnis? (Alternativ, falls du noch auf keinem warst: Warum nicht?)
6. Magst du Käse und Marmelade zusammen?
7. Wie stehst du zu Tattoos und Piercings?
8. Wie lange brauchst du zum Einschlafen?
9. Welche moderne Errungenschaft würdest du nicht vermissen, wenn sie nicht erfunden worden wäre?
10. Bist du eher der Großstadt-, Kleinstadt- oder Dorftyp?

Beantwortet hätte ich die gerne von
Tüdellütti
Nebo
Girl Anachronism
Marina (Lacquediction)
und, weil’s schon so lange her ist, darf auch Miss Booleana nochmal ran, wenn sie will.
Natürlich darf sich auch jeder andere, der sich berufen fühlt, die Fragen (wahlweise auf dem eigenen Blog oder hier in den Kommentaren) beantworten. Also haut in die Tasten. 🙂

Neues aus der Anstalt

Hallo Welt,

es gibt mich noch. Aus mehreren Gründen scheint das verwunderlich, exemplarisch soll dafür die Schilderung einer nächtlichen Begebenheit in der 3er-WG, in die ich vor wenigen Wochen gezogen bin, dienen:
Zum besseren Verständnis sei vielleicht kurz ausgeführt, dass sich diese WG aus einem Urzeitmieter zusammensetzt. Danach kommt lange nichts. Dann wir, das heißt, die 23jährige australische Sprachschülerin Trudy (neuerdings aufgrund ihrer ausgeprägten Germanophilie umbenannt in Trüdi), mein Hund und ich.
Jener Urzeitmieter ist 50 Jahre alt und Künstler, genauer gesagt Musiker, kann aber auch sehr passabel malen und zeichnen. Sonst kann er nichts, wenigstens sozial betrachtet. Das allerdings weiß er meistens hervorragend zu kaschieren, bis dann zwischendurch immer heftigere Ausfälle auftreten, in denen er eher einem tyrannischen Despoten mit extremem Hang zu Doppelbindungskommunikation und Kontrollsucht ähnelt. Um es mal freundlich zu formulieren. Diese Ausfälle sind höchstwahrscheinlich seiner chronischen und durchaus bemitleidenswerten Überforderung mit der Gesamtsituation (aka „Leben“) geschuldet. Was mein geschundenes Herzkreislaufsystem nicht daran hinderte, mehrmals kurzzeitig aus Gründen der Angst den Dienst zu quittieren.

Dieser Mitbewohner, der für die lange Zeit, die er schon Deutschland als seinen Wohnort benennen kann, bemerkenswert schlecht verständlich diese unsere Sprache hervorwürgt, lässt uns (wir erinnern uns: Trüdi, Mimi und mich) nur aus finanziellen Gründen in SEINEM Territorium überleben, was womöglich auch erklärt, warum er meinem Besuch aus Gründen des zu hohen Wasserverbrauchs durch die extra anfallenden Toilettenspülungen Hausverbot erteilen zu können gedachte und die Waschmaschinenbenutzung auf einmal im Monat reduzieren wollte. Begründet wurden diese seine Ansinnen nicht spezifisch, sondern lediglich mit dem mindestens zweimal am Tag hervorgebrachten Universalargument „Ich habe finanzielle Probleme, große Probleme, du weißt das, du bist damit einverstanden, sonst wärst du nicht hier, ich will keinen Stress, ich will nur meine Ruhe, ich will nur meine Ruhe, ich will keinen Stress“ (im Übrigen sei dies wohl auch der Trennungsgrund von der Mutter seines Kindes gewesen).
Selbstverständlich wurden diese von mir freundlicherweise als Vorschläge aufgefassten Wunschäußerungen nicht befolgt, was zu einem mehrtägigen kriegsähnlichen Zustand führte. Seither bemühe ich mich um meines Überlebens willen zumindest, den Wasserkocher nur einmal täglich und 90% der Badbeleuchtungsinstallationen nie („Wir sind jung, wir brauchen solchen Luxus nicht“) zu benutzen.

Wenn ich also aus dem nahezu stockdusteren Badezimmer
trete, bleibt mir nur ein Lichtblick: Trüdi. Niedlichkeit bis in die Zehenspitzen und eine schier unbändige Begeisterung für Deutschland samt deutscher Sprache. Von ihr durfte ich erfahren, dass ALLE Deutschen 1. rauchen, 2. Architekten sind oder werden und 3. vor allem unglaublich klug sind. Der nur Marihuana rauchende Musiker ist von Hause aus Chilene und darum nicht in der Lage, an diesem Bild zu rütteln.
Diese ihre Naivität erlaubt es mir auch, darüber hinwegzusehen, dass sie neben Deutschland viel Liebe für die Kaffeehauskette Starbucks® (sie ist seit wenigen Tagen vor Stolz beinahe platzende Besitzern der Starbucks®-Card) und ihr im Vergleich zu einem ordinären Laptop als schier göttlich anzusehendes MacBook (Air!) empfindet. Nur für sie habe ich einen TkMaxx (grauenvoll) betreten und mich dort sogar noch in ein Dirndl (mir fehlten Luft, Brüste und Worte) gezwängt.

Diese Mitbewohnerin also war gestern widerwillig feiern, hat mindestens ein Bier zuviel erwischt und nebenbei einen entfernten Vertreter männlichen Geschlechts mit in die Wohnung des Chilenen gebracht. All das wurde mir schlagartig um sieben Uhr morgens klar, als sich neben mir im Bett nicht mein Hund, sondern ein Mensch mit Kurzhaarfrisur befand, der friedlich unter meiner Bettdecke schlummerte. Vollkommen überzeugt, es müsse sich entweder um eine Halluzination handeln (obwohl sich seine Körperwärme wirklich frappierend real anfühlte) oder sonstwie alles mit rechten Dingen zugehen, bat ich meinen besten Freund, der legitimerweise auch bei mir, nicht aber in meinem Bett nächtigte, um Erklärung:
„Freund? Freuuuund?“ –
„Hm?“ –
(ich hatte einen Arm in die Luft gestreckt, wie damals in der Schule, und knickte nun im Handgelenk ein, um auf die unerwartete Persona non grata zu zeigen) „Wer IST das?“ –
„Hm?“ (er hatte natürlich noch die Augen geschlossen und war nicht gänzlich in der Lage, mir mental zu folgen) –
„Hier, der hier, in meinem Bett! Da liegt doch wer außer mir, oder? Guck mal bitte.“

Nun rieben sich beide, der Junge und der Mann, verschlafen die Augen, der Mann versuchte, sich einen Reim auf den Anblick des Extrapaars Beine in meinem Bett zu machen, der Junge schaute mich verschlafen an. Mein Hund, der sich schon wiederholt in vollkommen ungünstigen Augenblicken als Wachhund hervorzutun versucht hatte, blieb seinem Motto treu, wirklich nur dann wachhündisch tätig zu werden, wenn nicht das geringste Quäntchen an Erfordernis bestünde, und schnarchte friedlich und selig zu Freunds Füßen.
Ich, mittlerweile bei dem Gedanken angekommen, es müsse sich hier um einen Fehler in der Matrix handeln und ich sollte mich möglichst schnell wieder um Schlaf bemühen, um das Auftauchen der Agenten Smith nicht zu bemerken, war des Sprechens noch nicht wieder fähig geworden, weshalb Freund die weitere Korrespondenz mit der menschgewordenen Eigentümlichkeit zu führen hatte:

„Was machst du denn hier?“, fragte er in verwirrt-freundlichem Ton, „Und wie bist du hier reingekommen?“
„Durch die Tür“, antwortete der Jüngling mit einer Selbstverständlichkeit, die zu implizieren schien, dass damit alles gesagt sei und er sich wieder dem Schlaf zuwenden könne. Ich hatte ihm mittlerweile meine Bettdecke entrissen, allein schon, weil es meine war, und dadurch offenbart, dass seine gesamte Kleidung nur aus einer blau-türkis-karierten Boxershorts bestand.
„Du bist sicher durch die Tür gekommen, nicht etwa durchs Fenster reingeklettert?“ (Ein sinniger Gedanke, wie ich anerkennen musste, da sich mein Zimmer im Erdgeschoss und das Fenster im maximal geöffneten Zustand befand. Kurz war ich versucht, den Eindringling als Einbrecher zu betrachten und unter animalischem Gebrüll aus meinem Bett zu treten. Allein Freunds immer noch sehr freundlicher Tonfall hielt mich davon ab. Der macht das schon, dachte ich mir und wartete ab.)
„Nein, nein, ich bin durch die Tür gekommen…“ Der Jüngling blickte sich langsam verwirrt um, „War wohl die falsche Tür, was?“
„Bist du sicher, dass du überhaupt in der richtigen Wohnung bist?“
„Ja schon… Ich war doch nur kurz auf der Toilette… und dann bin ich wieder ins Bett gegangen. Welche Tür hätte ich denn nehmen müssen, die daneben?“
„Genau, nimm mal die daneben“, schlug Freund vor. An dieser Stelle intervenierte ich mit einem „Oh, das ist glaub ich keine gute Idee“ und machte damit Freunds diabolischen Plan zunichte, den Jungen in das Zimmer des selbsternannten Hauptmieters zu lotsen. Im Nachhinein ärgere ich mich sehr über mich, aber ich verfügte nunmal schon immer über eine recht lange Leitung. Sich darüber erneut aufzuregen, wäre so sinnvoll wie der Sonne vorzuwerfen, dass sie die Erde bestrahlt.
Freundlich und hilsbereit brachte ich also endlich Trudy ins Spiel, was mit einer milden Erleuchtung seitens des männlichen Nachwuchses beantwortet wurde und erläuterte ihm den Weg in sein Bestimmungszimmer, was dieser mit einem „Ach so… Tschüss dann“ quittierte und endlich verschwand. Durch die Tür.

Der, dessen Name nicht genannt werden darf, schalt kurz mich, dass ich seine Absichten so nachhaltig durchkreuzt hatte, dann den immer noch friedlich schlummernden Hund für sein klägliches Versagen als selbsterwählter Wachhund. Ich wunderte mich noch kurz darüber, dass der Eindringling nicht spätestens über den im Vergleich zu Trudys Räumlichkeiten wesentlichen komplizierteren und sehr verschlungenen Weg von der Tür ins Bett erwacht war. Freund schlug vor, dass dies wohl einer gehörigen Ethanolintoxikation geschuldet sei. Als ich mich kurz danach ins wie immer schlecht beleuchtete Bad aufmachte, versicherte mir der beißende Geruch von Erbrochenem den 1000promilligen Wahrheitsgehalt dieser Theorie.

Wer bis hierher durchgehalten hat, den möchte ich herzlich bemitleiden. Die obigen Ausführungen sollten eine milde Andeutung enthalten, warum ich in der letzten Zeit (neben Problemen mit dem Internetanschluss) so wenig zum Publizieren gekommen bin und außerdem andere Prioritäten hatte als das Lackieren meiner Fingernägel, wenn dies nicht durch einen nervös bedingten Tremor schon physiologisch eine Unmöglichkeit darstellte.
Eine frische Maniküre ist nämlich beim Putzen der Toilette doch eher hinderlich.

Zum Schluss nur drei Fragen:
0. Bist du deutsche/r Staatsbürger/in?
1. Bist oder warst du nikotinsüchtig?
2. Bist du Architekt/in und/oder gedenkst es zu werden?
3. Wie hoch ist dein IQ? (Profitipp zur absolut zuverlässigen Ermittlung: Blutdruckmessgerät anschließen, auf Auswertung warten und per Zufallsprinzip eine der beiden Zahlen wählen.)

How To NOT: Kuchen im Glas

Wenn ich mir mal nicht gerade die Nägel lackiere, schlafe, Hund ärgere oder seltsame Dinge mit Tesa veranstalte, stelle ich gern Experimente in meiner Laborküche an. Manchmal mit gar tragischem Ausgang.

Kuchen im Glas

So schön kann das aussehen, Bild von Schnappschnuess

Letztens allerdings war ich guter Dinge, etwas relativ Lustiges fabrizieren zu können: Kuchen im Glas, der Inbegriff der Originalität für die Hausfrau von Welt. Und als solche konnte ich mich dieses Trends, der da durch Funk und Fernsehen* geistert, nicht länger verweigern.
(*in Wirklichkeit habe ich noch nichts in der Flimmerkiste darüber gesehen, finde aber, dass F&F sich so viel besser macht als immer dieses Internetz, von dem da dauernd die Rede ist)

Gedacht, getan, ein Rezept war schnell gefunden und ich machte mich ans Werk. Jetzt ist es aber so, dass ich chronisch unfähig bin, mich an Rezepte zu halten, und so wurde aus Weißmehl Vollkornmehl, der Zucker zur Hälfte durch Stevia er- und der Teig noch mit Waldbeeren versetzt.
Misslungener Kuchen im GlasWas zur Folge hatte, dass die Masse
1. trotz wiederholten guten Zuredens nicht wesentlich an Volumen zunahm und
2. erst nach einer Stunde Backzeit bei zunehmend höherer Temperatur – und unter nicht wiedergabefähigen verbalen Ausbrüchen der Backenden – einigermaßen durch war (die Bäckerin dafür umso mehr).Misslungener Kuchen im Glas
Ich komme also zu dem Schluss (und ich hätte wahrhaft nie für möglich gehalten, dass ich das mal sagen würde), dass es manchmal, ab und zu, möglicherweise und nach reiflicher Überlegung und gründlicher Abwägung sämtlicher Fakten doch unter Umständen angeraten sein kann, eine Koch- oder Backanleitung weitestgehend oder doch zumindest in größeren Teilen zu befolgen…

Welch schändliche Schmach für mein Experimentalisten-Ego.

Ist es euch schon einmal gelungen, dieses Gebäck im Glasgefängnis herzustellen? Und befallen euch bei vermeintlich strikten Anleitungen auch gelegentlich rebellische Anwandlungen? Und wenn ja: Mit welchen Folgen?

[Mach’s dir selbst] Flüssige Schwarzkirsche

Aloha, werte Freunde der GeistesumNachtung, der Winterschlaf hat ein Ende. Vorerst.

Offenbar hat die Kosmetikwelt sich auch ohne mich weitergedreht – eine himmelschreiende Unverschämtheit übrigens! – und eine Vielzahl an überflüssigem Krempel begehrenswerten Konsumgütern hervorgebracht. Die ich euch heute gesammelt swatchen und ausführlich reviewen werde. Macht euch auf Picspam und Eyecandy gefasst!!!11elfelf
Nee, is klar.
Frankenlack SchwarzkirscheStattdessen im Angebot: Ein Selbstmachrezept für schwarzkirschigen Nagellack. Oder tiefdunkles Schimmerrot, wem die Essensassoziation zu blumig ist. Sowas wollte ich nämlich schon länger mal in/auf die Finger bekommen, konnte aber keines solchen Lackes habhaft werden. Bis, ja bis mir die fabulöse Idee kam, meines eigenen Glückes Schmied(in – wir sind ja schließlich emanzipiert und müssen das auch kundtun) zu werden und mir die Pampe einfach selbst zu rühren meinen Wunschlack selbst zu mixen, ähm, zu franken, wie das in Schminksprech heißt.

Frankenlack Schwarzkirsche

Es müssen unbedingt diese beiden Lacke sein, alle anderen Mischungen werden explodieren/euch Haarausfall bescheren/für den Tod süßer Babykaninchen verantwortlich sein.

Die Zutatenliste ist so überschaubar wie simpel und besteht lediglich aus zwei Lacken, die sich auch in der kleinsten Sammlung befinden dürften: Schwarz und Schimmerrot. Je nachdem, wie es um den Füllstand der Fläschchen bestellt ist, wird noch ein leeres benötigt. Und dann einfach peu à peu rot zu schwarz kippen (zwischendurch rühren – nicht schütteln), bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
Et voilà: Schwarzkirsche prêt-à-porter!
Frankenlack Schwarzkirsche

Was haltet ihr von Schwarzrot? Wie sind eure Lackselbstrührerfahrungen? Und welche neue Errungenschaft der Lack- und Kosmetikwelt brauche ich am dringendsten nicht?

Free your konsumsüchtiges mind

Ich weiß ja nicht, ob Sie’s schon wussten, aber…

…es gab da letztens so eine Aktion bei diversen Blogs, die sich darauf konzentrierte, ein wenig von der beautyblogtypischen Produkt- und Markenfixiertheit wegzukommen. Bei Godfrina könnt ihr mehr dazu lesen.

Abgesehen von dem Geheimnis, das darum gemacht wurde, fand ich diese Aktion sehr gelungen. Und sie hat mich zum Nachdenken angeregt. Denn zumindest für mich soll das Bloggen nicht bloß dem reinen Vorstellen von Produkten dienen. Darum habe ich mich in letzter Zeit bemüht, und werde das auch in Zukunft häufiger tun, öfter mal einen markenfreien Beitrag zu posten.

Denn es geht definitiv auch ohne.

Allerdings, bevor hier Missverständnisse aufkommen: Ich werde nicht krampfhaft bloß keine Produkte mehr beim Namen nennen. Insbesondere im Nagellacksektor geht es für mich gar nicht ohne (ich jedenfalls würde keinen Blog lesen wollen, der mir zwar Maniküren zeigt, aber niemalsnimmernicht die verwendeten Lacke benennt und zeigt). Und auch abseits dessen werde ich nach wie vor Pflege- und sonstige Produkte vorstellen. Aber ich werde auch immer wieder mal bewusst markenfrei bloggen, weniger konsumorientiert. Diese Beiträge (auch Ältere passen in diesen Bereich) findet ihr in Zukunft unter dem Label „markenfrei„. Super auch für Leute, die sich leicht zum Kauf von wasauchimmer animieren lassen und gerade nicht das Geld dafür haben. 😉 Soll’s ja geben, sowas, hab ich gehört…

Was haltet ihr davon? Mögt ihr’s lieber „werbefrei“ oder lest ihr Blogs hauptsächlich wegen Produktrezensionen u.Ä.?

Das beste, schnellste, einfachste Lippenpeeling aller Zeiten

Lippenpeelings gibt es wohl wie Sand am Meer – auch wenn es vermutlich nicht ratsam ist, selbigen dafür zu verwenden. Da gibt es fertig kaufbare Produkte oder auch allerlei Rezepte für die heimische Küchenkosmetik. Das ist alles gut und schön, nix dagegen. Nur ist das für meinen Hausgebrauch nichts. Klar kann man sich in Windeseile was zusammenrühren (weswegen mir ein Fertigpeeling nach rausgeschmissenem Geld riecht), aber das ist Aufwand und dreckiges Geschirr und meistens hat man auch noch unverbrauchte Reste. Ich will was Einfacheres.

Also schrubbte ich mit der Zahnbürste probeweise auch mal meine Lippen, richtete damit aber weit mehr Schaden als Nutzen an.

Da stieß ich einst auf den Tipp, sich ein Blatt Papier zwischen die Lippen zu klemmen und es hin und her zu ziehen. Zugegeben, es funktioniert. Nur wissen wir alle, was passieren kann, wenn Haut und Papier auf Kollisionskurs geraten… Ohne lädierte Mundwinkel kam ich aus der Nummer niemals raus, und das ist ja wohl nicht Sinn der Übung.

Wenn man das Papier aber schlicht durch Stoff ersetzt, kann man sich schön die trockenen Schüppchen von den Lippen rubbeln, ohne sich nennenswert zu verletzen (diese Angabe ist ohne Gewähr, ich übernehme keine Haftung für möglicherweise doch zustandegebrachte Verletzungen aus überbordender Kreativität, allgemeines Lebensrisiko usw.). Das Lippenpeeling für Faule...Dazu taugt jedes Oberteil, das man gerade in die Wäsche schmeißen will oder auch ein Handtuch. Ich mache das jeden Abend vorm Zubettgehen mit meinem Schlafoberteil. Anschließend noch eine Pflege aufgeschmiert (auf die Haut, nicht das Oberteil), denn wir wissen ja alle: Rubbeln ist reizend, und vorbei sind die Zeiten spröder Lippen. Kann man hervorragend auch prophylaktisch anwenden, damit es gar nicht erst zum Fall der Fälle kommt.

Humoristisch erheblich aufwerten lässt sich der Vorgang übrigens, indem man sich dabei fotografiert – das sieht nämlich erlesen bescheuert aus....und wie doof man dabei aussieht

Schrubbt ihr euch auch die Gesichtslippen? Und wenn ja, wie und warum? Gerne nehme ich auch Fotos des Vorgangs entgegen!

Informativität? Sorry, da seh ich schwarz.

Augenmakeup rot-schwarz
Dies kommt dabei raus, wenn dem Fräulein Ego ein bisschen gruftig zumute ist. Augenmakeup rot-schwarzIntensive Farbe nach Wahl (grün und lila waren auch im Rennen) mit schwarz kombiniert. Was gar nicht mal so einfach war, zumindest nicht für mich. Weil starke Kontraste = schwieriger, als ähnliche Farben aufs Auge zu bringen. Hat aber doch relativ gut geklappt – zum Teil hab ich die Form etwas verhunzt, aber alles noch im Rahmen für mein Empfinden. (Und ich beginne zu lernen, wie viel man so manches durch das Fotografieren aus der „richtigen“ Perspektive kaschieren kann. Spannende Sache das!)Augenmakeup rot-schwarz
Das Rot ist übrigens ein Uraltlidschatten aus längst vergessenen Zeiten, der, soweit ich weiß, nie wirklich benutzt, dafür aber schlecht behandelt wurde: Er ist nämlich komplett zerbröselt. Ich wollte ihn erst wegwerfen, bis mir auffiel, dass er doch ganz ordentlich funktioniert. Also durfte er hierfür endlich – *dramatische Stille* – Augenmakeup rot-schwarzaus dem Schatten ins Licht treten! (Ich hab ihm dann auch pflichtbewusst applaudiert, aber das hat ihn vermutlich weniger interessiert als mich.)
Als ich dann damit fertig war, mich um die Gefühle jedes verwendeten Produkts (das Schwarz glaubte beispielsweise, ich hielte es für völlig selbstverständlich, das Ärmste! Wir konnten das aber klären.), habe ich noch ein paar wunder*hust**röchel*schöne Poserfotos für euch gemacht, jaja, dankt mir später.
Guckt mal, wie böse ich gucken kannRote Augen und Bullenring in der Nase: Ich fand, das Imitieren eines Stiers war geradezu zwingend erforderlich. Stellt euch noch ein bisschen Dampf vor, der mir aus der Nase quillt (meine Bildbearbeitungs-fähigkeiten reichen für sowas nicht aus, da ist eure Fantasie gefragt) und fertig ist dastier.Knautschgesicht

Und um nicht einen gar so bösen letzten Eindruck zu hinterlassen, gibt’s noch ein harmloseres, wenn auch nicht weniger verknautschtes Portrait (hach, bin ich nicht fürsorglich?).

So, und nun sagt mir, liebe Kinder: Traut ihr gewissen Gegenständen auch ein Gefühlsleben zu, oder seid ihr da ganz kaltherzig vernünftig?
Und zur Schminksektion: Was haltet ihr von nicht körpereigenem Rot am Auge?

Ein Feuerwerk aus der Ideenschmiede

„Ein Feuerwerk aus der Ideenschmiede“ ist ganz klar ein kackendreister Euphemismus. Ehrlicher heißt das dann: Ein Sammelsurium aus Bildern, die ich nicht anderweitig zu verwenden wusste (aber sowas klickt doch keiner, oder?). Sei es, weil es nur ein vernünftiges Foto (wenn überhaupt) der Maniküre gab, sei es, weil ich keinen blassen Dunst mehr habe, was da zur Verwendung kam.

Beginnen wir mit etwas entfernt Halloweenartigem (jaja, die Party ist vorbei, ich weiß – aber ich pupse gepflegt auf Tagesaktualität), einer Doppelcrackelei in schwarz und dann weiß über orange.Doppelcrackle orange schwarz weißDann gab’s da noch ein Stamping über meinem liebsten Lieblingsblau.
Blau mit metallischem StampingDesweiteren ein Stamping in silbern auf violettem Grund (diese Kombination fabrizier ich andauernd, ich muss mich schwer zusammenreißen, das nicht wöchentlich zu tun).
Lila mit silbernem StampingSchon wieder Doppelcrackelung, ich kann’s einfach nicht lassen.
Doppelcrackle in rot-schwarzAnother stamping bites the dust… Leomuster, auch so ’ne Sache, die ich nahezu täglich stempeln würde, wenn ich mich nicht zu Abwechslung zwingen würd.
Leo-Stamping in Orange
Miserables NageldesignNeben der stark schwankenden Fotoqualität (bitte nicht beachten – das wird sicher sowas von funktionieren…) fällt vermutlich auf, das ich immer wieder Ähnliches mit meinen Nägeln anstelle. Das liegt unter Anderem daran, dass meine Gehversuche in Richtung „mal voll was Originelles machen!“ nicht selten so enden wie hier rechts im Bild: In einem tragischen „Wie zum Geier kam ich bitte auf die Idee, dass das gut aussehen könnte?
Tja, und so lande ich eben immer wieder bei Althergebrachtem. Super Ausrede, oder?

Ist hier was dabei, das euch gefällt? Wie kreativ (oder eben nicht) seid ihr, wenn’s um eure Nägel geht? (Und wer von euch hat die Fotos qualitativ miteinander verglichen?)