[Tag] Selbstdarstellung anhand eines kleinen Fragebogens

Sehr spät, aber doch noch, nehme ich an Miss Booleanas 10-Fragen-Tag teil. Ich glaub, die kann man noch nehmen.

1. Welchen Ort auf der Welt möchtest du unbedingt mal besuchen?

Urheber: Happolati

Ich bin von Natur aus nicht übermäßig reiselustig, was nicht heißt, dass ich nicht gern reise, wenn es sich ergibt. Aber ich habe wenig konkrete Hummeln im Hintern. Ein Ort, an den es mich allein schon aus nostalgischen Gründen („Standard“-Urlaubsort meiner Kindheit) zieht, ist Le-Grau-du-Roi in Südfrankreich. Und dann unbedingt bei Sonnenaufgang am Strand entlangreiten… Wundervoll.

2. Womit kann man dich extrem auf die Palme bringen?
Indem man mir physisch zu nahe kommt. Gut, dass die Gedanken frei sind, sonst säße ich schon längst mehrfach lebenslänglich hinter Gittern für zahllose Totschläge an Supermarktkassen oder im Zug.
Auch ganz übel: Mich nicht ernst nehmen, wenn ich eh schon sauer bin.

3. Bist du ein Apple-Fan, Windows-Jünger oder Unix-Anbeter?
Weder noch. Apple ist mir völlig suspekt wegen dieser „Wir verkaufen keine (überteuerten) Produkte, sondern ein Lebensgefühl„-Geschichte, über Unix weiß ich quasi nichts. Bleibt also nur Windows. Als Jünger würde ich mich aber keinesfalls sehen. Ich nutze auch andauernd Taschentücher, einen Fanclub würde dafür deswegen aber noch längst nicht gründen.

4. Hast du schon Mal einen Manga gelesen oder einen Anime gesehen?
Mir ist einmal so ein eigentümlicher Comic untergekommen, der von hinten nach vorne gelesen werden musste. Wird wohl ein Manga gewesen sein, ist mir aber nicht besonders im Gedächtnis geblieben. Ich bin da schon eher der „Lustige-Taschenbücher“-Freund. (Schon gut, liebe Mangafans, packt die „Wie kann die das vergleichen?!?!?!?!“-Transparente wieder ein, jedem das Seine.)

5. Was ist deine Nr. 1 – Beauty-Abhängigkeit? (Alternativ Food)

Mimi

„Ich bin nicht dick, die Natur hat mir nur etwas zu viel Körper zu meinem Kopf spendiert.“

Abhängig bin ich eigentlich eher von anderen Dingen (Internet, Nikotin, Mimi, sowas halt). Ansonsten muss ich wohl den Nagellack aufgrund meiner ausgeprägten Sammelleidenschaft (ich kaufe selbst in Zeiten, in denen ich mir die Nägel quasi nie lackiere, trotzdem weiter Nagellack… -.-) nennen. Und würde mir mein Abdeckstift abhanden kommen, wäre ich auch etwas unfroh.
Essenstechnisch habe ich so meine Phasen, in denen ich tage-, z.T. sogar wochenlang dasselbe immer wieder esse. Momentan ist das nach einer 99%-Vegan-Episode Spiegelei auf Toast. Zwei Stück, beidseitig leicht kross gebraten mit noch wachsweichem Eigelb, leeecker…
Ich muss mal kurz in die Küche…

6. Ohne was gehst du nie aus dem Haus?
Ganz wichtig, gerade bei den aktuellen Temperaturen: Kleidung. Immer gut: Schlüssel. Leider nötig, weil’s nicht allein sein kann: Hund. Und Taschentücher, weil meine Nase permanent für irgendwelche Marathons (klingt doof, heißt aber so, s. Duden) übt.

7. Was ist dein Lieblingsfilm?
Pan’s Labyrinth. In der Kurzfassung würde ich den Film als ziemlich düsteres Märchen beschreiben. Melancholische Grundstimmung und Ästhetik, zwischendurch brutal, aber eben doch märchenhaft. Es geht um ein Mädchen, das in Zeiten des spanischen Bürgerkriegs mit ihrer schwangeren Mutter zu einem kaltherzigen und -blütigen Stiefvater, einem Hauptmann, zieht. Neben dem Kampfesgeschehen und der schwierigen Schwangerschaft wird das Mädchen von einem nicht unbedingt vertrauenerweckenden Pan/Faun angeleitet, diverse Prüfungen zu bestehen, um zu beweisen, dass sie eine Prinzessin aus einem unterirdischen Reich sei, das sie einst aus Neugier verlassen habe.
Und wenn’s etwas fröhlicher sein soll: Big Fish. Auch so eine Art Märchen, aber heiterer. Allerdings nicht auf die Friede-Freude-Eierkuchen-Wir-haben-uns-alle-lieb-Schiene zu setzen. Ist schließlich ein Tim Burton®. Die Rahmenhandlung liefert der Konflikt eines Vaters, der ein notorischer Geschichtenerzähler ist und durch selbige alle Aufmerksamkeit auf sich zieht, mit seinem Sohn, der davon über die Jahre völlig entnervt ist und seinen Vater kaum mehr ernst nimmt. Die vielen Geschichten und Abenteuer tragen zur Fröhlichkeit des Films bei, und auch der Konflikt wird noch gelöst.

8. Welche Fremdsprachen sprichst du?
Sprechen eigentlich nur englisch. Ich hatte zwar recht lange Französischunterricht, da ich aber sehr lernfaul war und es nun schon einige Jahre her ist, reicht’s zum Sprechen leider nicht wirklich.

9. Welche (Landes)Küche magst du am liebsten?
Ohweia. Egoisch. :mrgreen: Am ehesten wohl mediterran – bis auf das Fischgedöns.

10. Warum bloggst du?
Weil ich nichts Besse Weil ich gerne Blogs lese (irgendwann wurde dann so ein „Och, das könnt ich doch auch mal machen“ in mir laut) und gern meine Meinung zu Unwichtigkeiten öffentlich ausbreite. Und dann noch gern die Meinungen Anderer zu diesen Unwichtigkeiten oder aber zu meiner Meinung zu jenen Unwichtigkeiten in Erfahrung bringen will. Alle Klarheiten erfolgreich beseitigt? 😉

Meine 10 Fragen lauten:
1. Hast du Haustiere, und wenn ja, warum?
2. Warst du wählen? (Ihr wisst ja noch, diese große Volksabstimmung da letztens.)
3. Was ist deine Lieblingsmusikrichtung? (Mehrfachnennungen möglich)
4. Wie ist dein Verhältnis zu Wärmflaschen?
5. Was war dein schönstes/witzigstes/seltsamstes/sonstwie außergewöhnliches Festivalerlebnis? (Alternativ, falls du noch auf keinem warst: Warum nicht?)
6. Magst du Käse und Marmelade zusammen?
7. Wie stehst du zu Tattoos und Piercings?
8. Wie lange brauchst du zum Einschlafen?
9. Welche moderne Errungenschaft würdest du nicht vermissen, wenn sie nicht erfunden worden wäre?
10. Bist du eher der Großstadt-, Kleinstadt- oder Dorftyp?

Beantwortet hätte ich die gerne von
Tüdellütti
Nebo
Girl Anachronism
Marina (Lacquediction)
und, weil’s schon so lange her ist, darf auch Miss Booleana nochmal ran, wenn sie will.
Natürlich darf sich auch jeder andere, der sich berufen fühlt, die Fragen (wahlweise auf dem eigenen Blog oder hier in den Kommentaren) beantworten. Also haut in die Tasten. 🙂

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{Altera} Knecht Ruprecht hat nen‘ Morgenstern

BrutalesWeihnachten

Fröhliches Raten am 2. Advent! Was ist das hier…?

a) Aus einer fernen Galaxis gekommene Wesen, die hier bald aus ihren roten Kampfsternen steigen und die Erde erobern werden. Vorher saugen sie noch dem Baum alle Kraft aus den Pflanzenadern

b) Aus dem 2. Weltkrieg übrig gebliebene Streubomben. Sowas findet man häufig in deutschen Städten, kennst Du das etwa nicht?

c) Knecht Ruprechts Ninja-Morgensterne. Warst Du auch schön artig…?

Und die richte Antwort ist – Trommelwirbel bitte! – natürlich c! Horch was kommt von draußen rein..

Realistisch betrachtet ist das hier die Manifestation dessen, was meine Stadt sich unter „Weihnachtsdekoration“ vorstellt. Überall hängen diese Alptraumsterne, und es gibt noch weit größere als diese. Sie leuchten im Dunkeln rot, und jedesmal, wenn ich unter so einem schwankenden Ungetüm durch muss hoffe ich auf die Fähigkeit der Stadtverwaltung, um nicht einen spontanen und höchst grausamen Tod durch Pfählung zu erliegen (dass Pfählen im Mittelalter in deutschen Städten eine durchaus verbreitete Hinrichtungsart war.. ? Nein, reden wir lieber nicht drüber.)

Herrenhuter Sterne heißen die Dinger übrigens, und sind seit dem 19. Jh. in Deutschland verbreitet. Na, dann mal Stille Nacht…

Froher 2. Advent! Gibt es in eurer Stadt auch so schaurig-schöne Dekoration? Ich bin heute übrigens in Nürnberg und Erlangen unterwegs. Mal sehen, was die so zu bieten haben!

Fayet

[WBdT] Manchmal…

Manchmal mag ich den Regen. Ich rede nicht von ein paar Nieselfäden. Ich rede von schüttendem, tosendem Regen, der braust und Pflanzen plattwalzt. Der etwas Rohes, Gewaltiges hat.

Dann öffne ich das Fenster, setze mich auf die Fensterbank und genieße dümmlich grinsend diese Urgewalt. Der Lärm der fahrenden Autos ist unhörbar, es gibt nur noch das tiefe Brausen. Und mit viel Glück auch noch Donner.
Ein paar vereinzelte Menschen huschen geduckt umher und geben ein jämmerliches Bild ab. Doch die Meisten haben sich verkrochen, wollen nicht in Berührung kommen mit dem kalten nassen Wind.

Es donnert immer wieder, und immer noch sitze ich auf meiner Fensterbank und grinse blöd, weil das tiefe Plätschern so herrlich ist.
Ein Glück muss ich da nicht raus.

[Tag] Fünf Fragen, die sich selbst bewegen

Zu Hülfe, ich wurde mit einem Stöckchen beworfen! (Keine Sorge Fayet, die Bratzengeschichte hab‘ ich nicht vergessen – aber dieser Tag ist etwas weniger zeitaufwändig, darum kommt er zuerst dran.)
Es geht schlicht und ergreifend darum, fünf vom Stöckchenwerfer (in diesem Falle Fatja) erdachte Fragen zu beantworten. Klingt machbar.

  1. Eis oder Schokolade?
    Schokoladeneis, ist ja wohl klar. (Mit ’ner Kugel Nusseis und viel Sahne und Schokosauce, bitte.)
  2. Nenn etwas, was in dir Glücksgefühle auslöst. (PS: Schoki oder Eis wären jetzt echt langweilig.)
    Musik! Euphorie, Ekstase, Emotion.
    Und so ziemlich alles mit zwei bis vier Beinen und Gefieder/Fell. Am liebsten in verschmust.
  3. Bodybuilding oder Ausdruckstanz? Was wäre es, wenn du dich für eines entscheiden müsstest?
    Puh, das ist schwierig. Da das ja nur theoertisch ist, nehm‘ ich allerdings den Ausdruckstanz (für den ich in der Realität wahrscheinlich viel zu feige wäre).
  4. Was war dein abenteuerlichstes Kindheitserlebnis? Vielleicht etwas, was dich sehr stolz auf dich gemacht hat, oder wo du etwas verrücktes angestellt hast?
    Ausgesprochen abenteuerlich fand ich das Erlebnis, die Schließungszeit (oder wie auch immer sich das nennt) eines Parks verpasst zu haben und dann im Dunkeln von den Eltern über einen Zaun gehievt zu werden. (Danach wollte ich jahrelang nicht mehr in diesen Park, weil ich Eingeschlossenseinserlebnisse strikt vermeiden wollte.)
    Außerdem waren wir jedes Jahr auf einem Campingplatz in Südfrankreich und mein Bruder, ein Freund und ich hatten es uns zur Tradition gemacht, morgens mit einem Bestellzettelchen zum Bäcker zu tingeln („Dö Bagett, silwuplä!“) und anschließend auf einem großen Kreisverkehr unser Frühstückslager aufzuschlagen.
  5. Für welches Event hast du dich zuletzt richtig aufgebrezelt? Beschreibe dein Outfit, Fotos sind auch gern genommen.
    Für eine Gothicparty. Mein Outfit bestand aus einem schwarzen Kleidchen und einem Hut. Alles nicht sehr gruftig, aber immerhin schwarz. Ein Foto hab‘ ich tatsächlich davon, allerdings nur von meinem Kopf. (Die Grimmasse war übrigens wirklich keine Absicht, sondern der außerordentlichen Konzentration, mich und meine Freundin einigermaßen mittig aufs Bild zu kriegen, geschuldet.)

Meine fünf Fragen sind:

1. Was bewunderst du an anderen Menschen besonders?

2. Und umgekehrt: Was stört dich an Anderen ganz besonders?

3. Wieso oder wohin verschwinden einzelne Socken beim Waschen? Partnerschaftliche Probleme, Reiselust, Midlifecrisis?

4. Was magst du an dir selbst charakterlich und optisch?

5. Hast du eine Art Lebensmotto? Oder auch nur einen Spruch, der dir häufig in den Sinn kommt? Wie lautet es/er?

Weil ich eine unsagbar schlechte Werferin bin, lege ich das Stöckchen aus und bitte Tüdel, Girl Anachronism, Cupcake, Fayet und Laquediction, es sich zu nehmen.

Zwei unendliche Geschichten: Ego und die Identitätsfindung & Ego will’s wissen

Habe ich mich lange Zeit tendenziell dem Lager der „natürlichen Schönheiten“ zugeordnet (ihr wisst schon, der Typ Mädels, über die man „Also die macht aber auch einfach nichts aus sich“ sagt), ist nun endlich der Punkt gekommen, mir mein Tussitum einzugestehen. Der geneigte Leser wird die Schultern zucken und sagen „Na logisch, wer über Nagellack einen ganzen Blog verfasst, der kann nicht so wenig mit der Kosmetikwelt zu tun haben“. Richtig. Nun kommt aber das Phänomen des blinden Flecks in Bezug auf das Selbstbild zum Tragen und lässt mich diese schlichte Tatsache gekonnt ignorieren. Und, sogar noch perfider, quasi ausgleichen, indem ich hocherhobenen Hauptes aus dem Bett ohne Zwischenstopp im Badezimmer zum nächsten Supermarkt marschiere. Also ungeschminkt (was ich sowieso nahezu immer bin), mit ungekämmten Haaren und in Schlafklamotten (mit Hose und Jacke drüber, aber nur aus Temperaturgründen). Bislang.
Jetzt aber ist die Zeit gekommen, mir und meiner Umwelt gegenüber einzugestehen, dass ich schön sein will. Ih. Allein das auszuschreiben fällt schwer. Aber darauf laufen unsere ganzen absurden Bemühungen ja hinaus: Wir wollen schön sein, gut aussehen, gefallen (ob primär uns selbst oder Anderen, sei jetzt mal außen vor gelassen). Und das so zu formulieren, statt im Alltagstrott einfach mitzulaufen, fühlt sich schrecklich oberflächlich an. Ist es das? Oder ist es sogar ehrlicher als bewusst alle „Schönheits“normen zu boykottieren und sich über die ganzen Lemminge zu erheben?
Dazu hätte ich gern eure Meinungen und Gedanken.

Worauf ich aber eigentlich hinauswollte, war etwas Profaneres zum Stichwort „absurde Bemühungen“: Nämlich das leidige Thema der Körperenthaarung. Abgesehen von den Malessen der Methoden stört mich der Zwang dazu, und ich frage mich, was es damit eigentlich auf sich hat. Bei den Achseln und dem Intimbereich kann ich das ja noch einigermaßen nachvollziehen, Stichwort „Hygiene“. Aber die Beine? Was ist denn da los? Es ist völlig selbstverständlich, dass Frauen an den Beinen keine Haare zu haben haben. Aber warum eigentlich? Also ich persönlich habe auch im tiefsten Single-und-keine-Sexualpartner-verfügbar-Winter keinerlei Probleme mit übelriechenden Waden oder muffigen Knien. Mein Vater hatte die Idee, dass die ganze Enthaarungskiste einem Schönheitsideal des vorpubertären Körpers entspringt. Das finde ich jedoch noch widerwärtiger als die Körperbehaarung an sich und möchte mich meinen Rasierer direkt wegwerfen lassen.
Natürlich könnte ich schlicht Google bemühen, um diesem Mysterium auf den Grund zu gehen und werde das auch tun. Aber da sich hier viele kluge Leser tummeln, bin ich auch gespannt auf eure Sicht der Dinge. Was hat es mit den haarfrei zu haltenden Beinen auf sich? (Und ärgert ihr euch auch über solche Zwänge, die ihr zwar in Frage stellen könnt, aber doch selber viel zu geprägt seid, um sie einfach zu ignorieren?)

Ich bin ja so wichtig. Zumindest in meiner Welt.

Mir wurde (auf Nachfrage) vom dunklen Johann ein Stöckchen gereicht. Oder für die Jugend: ein Tag. Es geht um zehn mögliche Titel für die eigene Biographie. Hervorragend geeignet, um meinem Hang zum Pathos nachzugehen. Und das hat Narziss Fräulein Ego nun ersonnen:

  1. SCHEISSE, es ist Krieg.
  2. Von der Unfähigkeit zu leben
  3. Sterben in einer Sekunde und hundert Jahren
  4. 857 Narben. Und ein Lachen.
  5. Jein
  6. Ego me absolvo
  7. Ich bin blind, ich hab‘ das alles schon geseh’n
  8. Niemand ist egoistischer als der Altruist
  9. Vomitus interruptus
  10. Katatonische Hysterie

Die Nummern dienen keiner Rangfolge, sondern nur der Nachzählbarkeit. Nicht, dass ich euch drölf Titel zumute.
Tags sind für mich Selbstbedienungssache, darum greife zu, wer mag. Und wer will, verweist in den Kommentaren auf seine Ergüsse dazu und ich verlinke hier die weiteren Gedankenspiel-Autoren in spe.

[Musik-Herausforderung] Tag 27: Ein Lied, das ich spielen können möchte

Öh. Naja, ich würd‘ gern so ziemlich alle Lieder spielen können, die ich mag. Hm. Jedenfalls nicht „Smoke on the Water“, das hängt mir nämlich zu den Ohren raus. Hm. Ich glaub‘, ich nehm‘ mal wieder was von Schandmaul, weil das eine der Bands ist, zu deren Liedern ich auch enthusiastisch die Instrumentalteile mitsinge. Was insbesondere bei den Flötenteilen richtig toll fiepsig klingt. Bei zur gleichen Zeit geöffneten Fenstern dürfte der Bereich vor meinem Haus ziemlich menschenleer, dafür aber katzengefüllt sein.

Die Chancen, dass ich das tatsächlich irgendwann spielen kann, stehen bei 0. Wobei, ich könnte per Schlagzeug den grunsätzlichsten Grundrhythmus einfach durchspielen. Natürlich ohne Breaks und Fill-Ins. Zählt das?

Nichts für Antisentimentalisten

Hey ihr Opfer!
Nein, bei mir ist nicht der Gangsterslang ausgebrochen (dann müsste es auch eher „Opfah“ heißen, oder?). Ich bin nur ein ganz furchtbar niedlichkeitsanfälliger Mensch und belästige erfreue meine Umwelt regelmäßig mit seltsamen Quietschgeräuschen und sinnlosem Gebrabbel heiteren Anekdoten über alles Niedliche, das ich so mitbekommen habe. Heute also euch.
Diese Niedlichkeiten haben in der Regel zwei bis vier Beine und sind mit Ganzkörperbehaarung oder -gefieder ausgestattet. Am allerverliebtesten bin ich freilich in meine eigenen tierischen Mitbewohner – Wuff habe ich euch schon einmal vorgestellt, und auch wenn das nicht auf sonderlich viel Gegenliebe stieß, mache ich meine Androhung Ankündigung heute wahr und präsentiere die zwar verstorbene, aber in meinem Herzen und in Bildern immer noch recht lebendige Fina. Ein lustiges liebfreches kleines Plüschwesen, das zwar nur bedauerlich kurz bei uns weilte (nicht einmal anderthalb Jahre), in dieser Zeit aber für viel Freude gesorgt hat.

Sie hat mir beim Streichen geholfen (darum auch die farbigen Schnurhaare)...

...sich liebend gern in einen Mini-Korb gequetscht...

...geratzt...

...geduldig vor der Kamera posiert (oder eher: sich davon nicht stören lassen)...

...Camouflage praktiziert...

...und für andauernde Quietschfieps"oh wie süüüüüüüß"-Anfälle meinerseits gesorgt.

Und? Hat doch gar nicht weh getan, oder? Wer sich jetzt nicht spontan verliebt hat, der darf das für sich behalten. Alle Anderen dürfen im Kommentarbereich nach Herzenslust rumquietschen. Ich hab‘ ’ne Schalldämmung installiert, also keine Sorge um die Nachbarn.