[Mach’s dir selbst – oder besser doch nicht?] Ganznagelsticker

Ich weiß ja nicht, ob ihr’s noch wisst, aber vor einiger Zeit hatte ich mal ein deprimierendes Erlebnis mit diesen hippen Ganznagelstickern, die’s mittlerweile überall gibt. Ich bin immer noch sauer auf die Rotzdinger und boykottiere sie nach wie vor. Leider finde ich die zugrunde liegende Idee, sich quasi eine fertige Maniküre auf die Nägel zu pappen und die miese Trocknungszeit und ähnliche Umstände schlicht zu umgehen, dennoch reizvoll.

Glücklicherweise haben viele Nagelblogger viele originelle Einfälle, und so stieß ich irgendwann mal über eine Anleitung zum Selberbasteln. Exakt diese Anleitung konnte ich leider nicht mehr finden, aber sie ist auch simpel und schnell wiedergegeben:
DIY GanznagelstickerMan nehme dickere Plastikfolie, wie z. B. einen Gefrierbeutel, und pinsele darauf in der gewünschten Grundfarbe ein größeres Rechteck (halt ungefähr so, dass man am Ende genug Fläche für zehn Nägel hat, logisch). Dieses lasse man dann trocknen und verziere es anschließend in gewünschter Weise. Sodann schneide man es – nach erneuter Trocknungszeit, versteht sich – in zehn Stücke und diese dann optional nochmal etwas in Form, bevor man sie sich auf die Fingernägel klebt (wie genau das vonstatten zu gehen hat, darüber gibt es verschiedene Meinungen: entweder mit Klarlack darunter oder darüber. Auf unlackierten Nägeln würde ich zu Variante eins raten.) Das mit der nichtvorhandenen Trocknungszeit ist dann natürlich nicht mehr gegeben, aber die ist immer noch erheblich kürzer, als wenn man das ganze Brimborium direkt auf dem Nagel veranstaltet hätte.

Ich habe mich dabei für den Klassiker Schwarz als Basis entschieden, und dann Schimmerrot und Silber per Strohhalm aufgepustet, weil das beim ersten Versuch so mies in die Hose gegangen ist. Und dann hab ich mich gefreut, weil ich ja jetzt viel weniger Rumgespritze von meinen Fingern entfernen muss. Hach, was war das mal wieder schlau von mir!DIY Ganznagelsticker

Nicht. Denn statt Rumgespritze musste ich natürlich endlos viel schwarzen Lack an den Rändern entfernen (trotz vorherigen ungefähren Zuschnittes). Und wenn irgendeine Lackfarbe sich beim Korrigieren wie ein Arschloch verhält, dann mein ansonsten so hochgeschätztes Schwarz! Dauernd kriecht einem die schwärzliche Suppe unter-über-um Nagelhaut und Nagelränder. Es ist ein wahres Schmutzfest. Und die Ränder fransen mir auch grundsätzlich aus. Immer.
DIY Ganznagelsticker

Irgendwann habe ich resigniert und mir mantra-artig vorgebetet, das fiele ja gar nicht so auf und ach guck mal, wie hübsch das Muster ist!

DIY GanznagelstickerAm Ende war ich aber doch nur mittelmäßig zufrieden, und vor allem hege ich immense Zweifel daran, dass diese Methode weniger aufwendig gewesen wäre als die „Klassische“. Insbesondere mit dem von mir so heißgeliebten elendigen Rumgeschmierekorrigiere.

Nichtsdestotrotz wird das nicht mein letzter Versuch gewesen sein, da ich bei meiner Anleitungssuche auf ein paar äußerst faszinierende Varianten gestoßen bin, die des Nachmachens harren.

Habt ihr schon mal solche „Sticker“ selbst gebastelt, und wenn ja, mit welchem Ergebnis? Und wer kriegt beim Korrigieren von (insbesondere schwarzem) Lack noch regelmäßig mittelschwere Krisen?

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Rosen auf Weißgold

Schwarzweißgüldene NägelMal wieder so ’ne Art Nail Art. Von irgendwoher inspiriert (ich hab leider keinen blassen Dunst mehr, woher). Weiß geschwämmchent mit Gold (ich glaube, es war einer von Catrice, aber der Name steht ja auf der Flasche, und die Flasche befindet sich derzeit in meiner Wühlkiste – versucht ihr mal, aus 300 kleinen Fläschchen eine bestimmte rauszuwühlen, ein Krampf!). Und dann eine schwarze Schnörkelrose draufgestempelt.
Schwarzweißgüldene Nägel 2Die Vorlage war betitelt mit „orientalisch“. Ob ich das hier jetzt so orientalisch finde, weiß ich nicht. Und irgendwie fand ich’s etwas befremdlich, weil nicht unbedingt mein Stil. Aber schön, nichtsdestotrotz.
Schwarzweißgüldene Nägel 3(Ich bin übrigens gerade schwer neidisch auf meine damalige Nagellänge. Neidisch auf sich selbst sein hat doch auch mal was für sich. Dann kann man den ganzen schönen Konflikt „Möööh, warum hast du so lange Nägel, und ich nicht? *mimimi*“ – „Aber ähm… ich bin doch du.“ – „Das ist doch völlig egal, ich hab jetzt kurze Nägel! Also kann ich dir nichtmal vernünftig die Augen auskratzen, verdammte Hacke! Das Leben ist so gemein.“ ganz mit sich allein ausfechten.)

Hier noch ein kleines „Hinter den Kulissen“. Oder „Wie das praktische Ergebnis nach dem Gedankengang ‚Also Stampinglack ist doch hochdeckend, das müsste doch prima deckendes Weiß abgeben‘ aussieht“:
Stampinglackweiße NägelAuch wenn es einen anderen Eindruck macht: Ich habe kein Tipp-Ex dafür benutzt, ich schwöre!
(„Ausbügeln“ ließ sich das übrigens recht gut mit einer Schicht von mies deckendem Arschlochlack-Weiß.)

Wie gefällt euch das? (Sowohl der TippEx-Look als auch der (vermeintlich) Orientalische?) Habt ihr auch gern so hochgradig geniale Ideen, die sich in der Realität dann als… nicht so toll erweisen? Und stören euch die fehlenden Lacknamenangaben?

Die Leiden der jungen Möchtegernfotografin und eine Entjungferung

alverde Gel Eyeliner "Extreme Black" Heute ist so ein Tag, da kann ich mich nicht recht entscheiden, ob ich in die Tischkante beißen oder doch lieber meine beiden Kameras mit voller Wucht an die nächste Wand schmeißen möchte. Miserable Bilder, wohin mein wundes Auge blickt. Da ich allerdings vermute, dass die Kameras nur partiell und die Tischkante überhaupt nichts für meine Frustration können, lass ich es lieber.

Und zeige euch stattdessen die besten der miserablen Bilder, die ich rund um den alverde Gel Eyeliner „Extreme Black“ fabriziert habe. Mein erster Geleyeliner übrigens, ich bin also blutige Anfängerin auf diesem Gebiet. Was an der Packung (oder ist es ein Topf? Nein, da mach ich Reis drin) schonmal auffällt, ist…
alverde Gel Eyeliner "Extreme Black"…eine gewisse Überraschung beim Öffnen. Ziemlich viel Packung für nicht ganz so viel Inhalt. (Was man hier nicht erkennt: der Boden könnte locker fast einen halben Zentimeter dünner ausfallen, denn erst da beginnt die Befüllung.) Eine kleine Mogelpackung also.

alverde Gel Eyeliner "Extreme Black" SwatchNichtsdestotrotz ist sicher genug drin für einige Augenbemalungen. Aber wie sich das für den ordentlichen Beautyblogger® gehört, wird der Neuerwerb erstmal auf den Handrücken geschmiert: einmal mit viel „Produkt“ (ein korrektes, aber gefühlt überstrapaziertes Wörtchen), dann mit wenig, und dann großflächig. (Der kleine Kringel rührt vom Versuch her, eine Wellenlinie zu zeichnen – das gestaltet sich aber mit abgeschrägtem Eyelinerpinsel doch eher schwierig.) Wie wir sehen, sollte man nicht zu sparsam mit dem Pigmentgel umgehen – dann aber kann man einen recht ordentlichen Lidstrich damit produzieren.

Der Beweis in seiner natürlichen Umgebung, aka in Wimpernnähe:
alverde Gel Eyeliner "Extreme Black" AMU(Hier erkennt man denke ich auch gut, warum ich mir so selten die unteren Wimpern masciere – oder bin ich etwa die Einzige, die eine Assoziation zu Spinnenbeinen dazu  hat?)

Und noch eins, weil’s obwohl’s so unschön ist.
alverde Gel Eyeliner "Extreme Black" AMUFazit: Auch für Geleyelinerjungfrauen gut geeignet. Das Einzige, was mir nicht so ganz gefällt, ist der leichte Glanz (der trocknet auch nicht weg, wie ich anfangs noch hoffte). Vielleicht muss das so, aber ich mag’s dennoch nicht besonders.
Was das bei früheren alverde-Linern gefürchtete Austrocknen angeht, kann ich natürlich noch nicht viel sagen (außer: Wehe!). Sollte es eintreten, wird ein gepfefferter Schmähartikel folgen. Versprochen.

Was haltet ihr von Geleyelinern und dem von alverde im Speziellen? Mögt ihr’s lieber matt oder glänzend am Wimpernkranz?
Und noch eine kleine Umfrage, zu meiner potenziellen Beruhigung:
1. Wie oft versetzt euch misslungenes Fotografieren in Rage? ([ ]täglich | [ ]einmal die Woche, mindestens | [ ]einmal im Monat | [ ]selten bis nie (hinfort, ihr Profis, mein Neid ist euch sicher!)
2. Mussten bereits Gegenstände (Tischkanten, Kameras, Zähne etc.) darunter leiden?

Doppelt getüpfelt hält besser

KIKO 636 + 628 + P2 Crackle "Black"
Nach meiner Augenschminkeritis mal wieder etwas Handfestes: Nagel Art. Meine Art, die Nägel zu dekorieren, bestand aus der in Nagelbloggerkreisen mittlerweile wohlbekannten Frischhaltefolientechnik (oder auf englisch: Saran Wrap – ich gebe zu, hier gefällt mir die englische Variante ausnahmsweise besser), die auch schonmal hier zum Einsatz kam.
Als Basis diente mir der wunderschöne KIKO-Sandlack „636(hübsche Nummer, aber „Mint“ hätte man schon noch auf die Flasche schreiben können – nein, ich hör so bald nicht auf damit)hier kann man ihn übrigens solo bestaunen. Unverhoffterweise gefällt mir dieser Lack von allen KIKO-Sandlacken (mit Ausnahme des Glitzergrünen) am allerbesten. Ich wusste zuvor nicht, dass ich Mint so mögen könnte.

KIKO 636 + 628Im Gegensatz zu damals (lang, lang ist’s her…) habe ich diesmal allerdings nicht den zweiten Lack (KIKOs „628“ aus der Mirror-Kollektion) auf die Frischhaltefolie (im Folgenden abgekürzt zu FHF, vielen Dank für Ihr Verständnis) aufgetragen, sondern flächig über den Basislack, und dann mit zerknüllter FHF quasi partiell abgetupft. Und hier seht ihr dann das Ergebnis aus Mint + Gold.

KIKO 636 + 628

Gefiel mir zwar schon recht gut, aber irgendwie fehlte mir Kontrast. Zudem wuchs in meinem Kopf gerade die wirklich weltbewegende Frage „Kann man auch mit Cracklelack diese Methode vollziehen?“ heran. Und so konnte ich also nicht umhin, genau das (übrigens mit dem Krakelierschwarz von P2) auszuprobieren. (Natürlich nach einer gewissen Trocknungszeit – die allerdings nicht so lang ausfallen musste, da das Gold ja nun sehr dünn aufgetragen wurde.) Und siehe da, es klappt. Man muss sich allerdings etwas mehr beeilen als mit normalem Lack, da das Krakeliere recht schnell antrocknet und dann logischerweise nicht mehr großartig durch FHF zu beeindrucken ist.

KIKO 636 + 628 + P2 Crackle "Black"

Außerdem passt das matte Cracklefinish (ich hab das jetzt echt geschrieben, ich weiß) hervorragend zu dem des Sandlacks. Und heraus blitzt ein bisschen halbglänzendes Gold. Also ich fand’s ausgesprochen hübsch.

Was haltet ihr vom Doppel-Saran-Wrap? Könnt ihr euch für die Sandoptik im Allgemeinen – und dann noch ohne Glitzer – im Besonderen begeistern? Und, ganz wichtig, fällt euch ein „normaler“, möglichst leicht erhältlicher Lack ein, der die gleiche Farbe hat wie der mintene KIKO?

Ja, ist denn heut schon Karneval?

Hallo Leute, es gibt mich noch. Das Bloggen ist zugegebenermaßen etwas in den Hintergrund getreten, aber manchmal ist das eben so. Kein Grund zur Beunruhigung. Niemand hat die Absicht, diesen Blog sterben zu lassen.

L'Oréal Top Coat "Confettis"Und deswegen stelle ich euch einen Neuerwerb vor, the one and only L’Oréal-Lack I own: Den Topcoat „Confettis„. Nie und nimmer wäre ich selbst im Laden darauf aufmerksam geworden, da ich das entsprechende Regal normalerweise nichtmal ansehe. Wäre da nicht Nebo gewesen, die ausgerechnet diesen feuchten Traum aller Schwarzweißliebhaber und/oder passionierter Konfettiwerfer zeigte.

L'Oréal Top Coat "Confettis"

Dass man für gerade mal 5ml auch knapp 5€ löhnen muss, konnte mich als S/W-L&pKW nicht schrecken – zumindest nicht genug, um ihn nicht zu kaufen.
Lackieren ließ er sich ganz ordentlich, auch die Partikel transferierten sich recht mühelos auf den Nagel, kein umständliches Glittergefische nötig. Glücklicherweise weist mein Exemplar nicht die Pinseldeformation auf, mit der sich Nebo konfrontiert sah (ist ja auch eine Frechheit bei dem Preis).

L'Oréal Top Coat "Confettis"Einziges kleines Manko: Der Lack (in dem sich übrigens neben den schwarzen und weißen Plättchen auch winzigste, kaum sichtbare Silberschimmerpartikelchen befinden) trocknet nicht wirklich glänzend. Auch nicht matt, sondern einfach etwas stumpf. Auf obigem Bild seht ihr zu Vergleichszwecken eine Extraschicht Überlack auf dem Ringfinger.
(Blöderweise ist mir entfallen, welcher Lack als Basis herhielt. Ich vermute, es war Mojito Green, sehe mich aber außerstande, Garantien gleich welcher Art darauf zu geben.)

Konfettiert ihr auch schon in schwarz-weiß oder doch lieber in knallbunt? Oder könnt ihr mit solcherlei Effekthascherei rein gar nichts anfangen?

[Mach’s dir selbst] Flüssige Schwarzkirsche

Aloha, werte Freunde der GeistesumNachtung, der Winterschlaf hat ein Ende. Vorerst.

Offenbar hat die Kosmetikwelt sich auch ohne mich weitergedreht – eine himmelschreiende Unverschämtheit übrigens! – und eine Vielzahl an überflüssigem Krempel begehrenswerten Konsumgütern hervorgebracht. Die ich euch heute gesammelt swatchen und ausführlich reviewen werde. Macht euch auf Picspam und Eyecandy gefasst!!!11elfelf
Nee, is klar.
Frankenlack SchwarzkirscheStattdessen im Angebot: Ein Selbstmachrezept für schwarzkirschigen Nagellack. Oder tiefdunkles Schimmerrot, wem die Essensassoziation zu blumig ist. Sowas wollte ich nämlich schon länger mal in/auf die Finger bekommen, konnte aber keines solchen Lackes habhaft werden. Bis, ja bis mir die fabulöse Idee kam, meines eigenen Glückes Schmied(in – wir sind ja schließlich emanzipiert und müssen das auch kundtun) zu werden und mir die Pampe einfach selbst zu rühren meinen Wunschlack selbst zu mixen, ähm, zu franken, wie das in Schminksprech heißt.

Frankenlack Schwarzkirsche

Es müssen unbedingt diese beiden Lacke sein, alle anderen Mischungen werden explodieren/euch Haarausfall bescheren/für den Tod süßer Babykaninchen verantwortlich sein.

Die Zutatenliste ist so überschaubar wie simpel und besteht lediglich aus zwei Lacken, die sich auch in der kleinsten Sammlung befinden dürften: Schwarz und Schimmerrot. Je nachdem, wie es um den Füllstand der Fläschchen bestellt ist, wird noch ein leeres benötigt. Und dann einfach peu à peu rot zu schwarz kippen (zwischendurch rühren – nicht schütteln), bis der gewünschte Farbton erreicht ist.
Et voilà: Schwarzkirsche prêt-à-porter!
Frankenlack Schwarzkirsche

Was haltet ihr von Schwarzrot? Wie sind eure Lackselbstrührerfahrungen? Und welche neue Errungenschaft der Lack- und Kosmetikwelt brauche ich am dringendsten nicht?

{Malen} Paint it black

Ich bin ja eigentlich nicht die Sorte Jäger, die jeder LE hinterherläuft. Bringt auch nix. Hat man ja eigentlich irgendwie eh‘ schon alles.

Diesmal hat’s aber auch mich erwischt, und weil die LE „Perfect Basics“ ja jetzt noch in den Regalen steht und sich vielleicht doch irgendwie die eine oder andere hier dafür interessiert hier – sehr untypisch – mal ein echter Informationspost zum Geleyeliner „Extreme Black“ von Alverde. Krass, ne?

Gelyeliner2Ich war also im Laden und habe tatsächlich noch ein Töpfchen und einen Pinsel ergattert. Daheim erwartete ich die glatte Masse, die einen auch sonst von Bildern im Internet entgegensieht – unberührte Oberflächen, quasi das Schwarze Meer der Augenbemalung.. Und, was erwartet mich? Sieht aus wie übergeschwappte Tintenfischkörperflüssigkeit. Na lecker. Besonders gut riecht es auch nicht, aber das ist erträglich. Also schwupps, das Pinselchen – das übrigens einen angenehmen Widerstand aufweist – ins Töpfchen getunkt und auf dem Handrücken rumgemalt.

Das sieht dann so aus:

Geleyeliner3

Von „extrem“ erstmal keine Spur. Und ich habe nicht wenig Farbe genommen. Man müsste also wohl am Auge mit mehr Produkt arbeiten und evtl. nochmal nachmalen. Dafür überzeugt das ganze durch Wischfestigkeit. Nach kurzer Trocknungszeit (1 Minute? Nicht länger) habe ich mal mit Schmackes über meine Hand gewischt und dieses Ergebnis bekommen:

Geleyeliner4 Na, da sieht doch ganz gut aus. Nur unten am Beginn des Striches, wo naturgemäß die meiste Farbe saß, ist es etwas verwischt. Aber das könnte man leicht mit einem Wattestäbchen korrigieren. Das Ganze war dann mit Seife übrigens blitzschnell wieder abgewaschen, was ich persönlich gerne mag.

Alles in allem bin ich also sehr zufrieden. Leider muss ich jetzt aber wohl noch die braune Variante suchen.. ob ich da wohl Glück haben werde?

Leider sind auf dem Töpfchen weder die INCIs noch eine Gewichtsangabe zu finden.

Habt Ihr etwas aus der neuen Alverde LE gekauft? Evtl. sogar die anderen Farben? Seid Ihr zufrieden? Wie lange wird der Eyeliner wohl diesmal brauchen, bis er das Schicksal der Eintrocknung erleidet? (Und klinge ich nicht langsam wie eine echte SchönheitsTippse? Das muss am Wetter liegen..)

*Fayet

Informativität? Sorry, da seh ich schwarz.

Augenmakeup rot-schwarz
Dies kommt dabei raus, wenn dem Fräulein Ego ein bisschen gruftig zumute ist. Augenmakeup rot-schwarzIntensive Farbe nach Wahl (grün und lila waren auch im Rennen) mit schwarz kombiniert. Was gar nicht mal so einfach war, zumindest nicht für mich. Weil starke Kontraste = schwieriger, als ähnliche Farben aufs Auge zu bringen. Hat aber doch relativ gut geklappt – zum Teil hab ich die Form etwas verhunzt, aber alles noch im Rahmen für mein Empfinden. (Und ich beginne zu lernen, wie viel man so manches durch das Fotografieren aus der „richtigen“ Perspektive kaschieren kann. Spannende Sache das!)Augenmakeup rot-schwarz
Das Rot ist übrigens ein Uraltlidschatten aus längst vergessenen Zeiten, der, soweit ich weiß, nie wirklich benutzt, dafür aber schlecht behandelt wurde: Er ist nämlich komplett zerbröselt. Ich wollte ihn erst wegwerfen, bis mir auffiel, dass er doch ganz ordentlich funktioniert. Also durfte er hierfür endlich – *dramatische Stille* – Augenmakeup rot-schwarzaus dem Schatten ins Licht treten! (Ich hab ihm dann auch pflichtbewusst applaudiert, aber das hat ihn vermutlich weniger interessiert als mich.)
Als ich dann damit fertig war, mich um die Gefühle jedes verwendeten Produkts (das Schwarz glaubte beispielsweise, ich hielte es für völlig selbstverständlich, das Ärmste! Wir konnten das aber klären.), habe ich noch ein paar wunder*hust**röchel*schöne Poserfotos für euch gemacht, jaja, dankt mir später.
Guckt mal, wie böse ich gucken kannRote Augen und Bullenring in der Nase: Ich fand, das Imitieren eines Stiers war geradezu zwingend erforderlich. Stellt euch noch ein bisschen Dampf vor, der mir aus der Nase quillt (meine Bildbearbeitungs-fähigkeiten reichen für sowas nicht aus, da ist eure Fantasie gefragt) und fertig ist dastier.Knautschgesicht

Und um nicht einen gar so bösen letzten Eindruck zu hinterlassen, gibt’s noch ein harmloseres, wenn auch nicht weniger verknautschtes Portrait (hach, bin ich nicht fürsorglich?).

So, und nun sagt mir, liebe Kinder: Traut ihr gewissen Gegenständen auch ein Gefühlsleben zu, oder seid ihr da ganz kaltherzig vernünftig?
Und zur Schminksektion: Was haltet ihr von nicht körpereigenem Rot am Auge?

Ein Feuerwerk aus der Ideenschmiede

„Ein Feuerwerk aus der Ideenschmiede“ ist ganz klar ein kackendreister Euphemismus. Ehrlicher heißt das dann: Ein Sammelsurium aus Bildern, die ich nicht anderweitig zu verwenden wusste (aber sowas klickt doch keiner, oder?). Sei es, weil es nur ein vernünftiges Foto (wenn überhaupt) der Maniküre gab, sei es, weil ich keinen blassen Dunst mehr habe, was da zur Verwendung kam.

Beginnen wir mit etwas entfernt Halloweenartigem (jaja, die Party ist vorbei, ich weiß – aber ich pupse gepflegt auf Tagesaktualität), einer Doppelcrackelei in schwarz und dann weiß über orange.Doppelcrackle orange schwarz weißDann gab’s da noch ein Stamping über meinem liebsten Lieblingsblau.
Blau mit metallischem StampingDesweiteren ein Stamping in silbern auf violettem Grund (diese Kombination fabrizier ich andauernd, ich muss mich schwer zusammenreißen, das nicht wöchentlich zu tun).
Lila mit silbernem StampingSchon wieder Doppelcrackelung, ich kann’s einfach nicht lassen.
Doppelcrackle in rot-schwarzAnother stamping bites the dust… Leomuster, auch so ’ne Sache, die ich nahezu täglich stempeln würde, wenn ich mich nicht zu Abwechslung zwingen würd.
Leo-Stamping in Orange
Miserables NageldesignNeben der stark schwankenden Fotoqualität (bitte nicht beachten – das wird sicher sowas von funktionieren…) fällt vermutlich auf, das ich immer wieder Ähnliches mit meinen Nägeln anstelle. Das liegt unter Anderem daran, dass meine Gehversuche in Richtung „mal voll was Originelles machen!“ nicht selten so enden wie hier rechts im Bild: In einem tragischen „Wie zum Geier kam ich bitte auf die Idee, dass das gut aussehen könnte?
Tja, und so lande ich eben immer wieder bei Althergebrachtem. Super Ausrede, oder?

Ist hier was dabei, das euch gefällt? Wie kreativ (oder eben nicht) seid ihr, wenn’s um eure Nägel geht? (Und wer von euch hat die Fotos qualitativ miteinander verglichen?)

[Nagellack] Wenn der Sommerflieder blüht…

Heute gibt’s mal wieder Lack von einer bei mir etwas unterrepräsentierten Marke, nämlich Manhattan. Dieses fliederfarbene Etwas trägt den wohlklingenden Namen „67S„. Spürt ihr nicht auch die Poesie? Fehlenden Einfallsreichtum bei der Namensgebung kann man hier wohl kaum bemängeln…
Wie dem auch sei, ein Minivergleich mit P2s „Poetic musste sein – hier seht ihr Poetic am Daumennagel und 67S am Zeigefinger. Poetic ist eindeutig rotstichiger, die Deckkraft ist mit zwei Schichten bei Beiden identisch. Ich muss sagen, dass mir der Manhattan-Lack farblich noch mehr zusagt als der P2ling.
Darum gibt es Ersteren jetzt auch endlich in voller Gänze zu bestaunen (die Fotos sind wie immer zwecks Vergrößerung anklickbar):

Fand ich zwar so schon schön, hatte aber noch eine Verschlimmbesserungsidee: einen krakelierten Rennstreifen (mit dem schwarzen P2-Crackle). Zugegeben, die Ausführung ist eindeutig verbesserungswürdig, aber im Allgemeinen gefällt mir die Optik durchaus.

UndwiederbrauchicheinlangeswortumunterdemBildweiterschreibenzukönnen…

Welche Fliederfarbe gefällt euch besser? Und wie wichtig sind euch die Namen der Lacke?