Rosen auf Weißgold

Schwarzweißgüldene NägelMal wieder so ’ne Art Nail Art. Von irgendwoher inspiriert (ich hab leider keinen blassen Dunst mehr, woher). Weiß geschwämmchent mit Gold (ich glaube, es war einer von Catrice, aber der Name steht ja auf der Flasche, und die Flasche befindet sich derzeit in meiner Wühlkiste – versucht ihr mal, aus 300 kleinen Fläschchen eine bestimmte rauszuwühlen, ein Krampf!). Und dann eine schwarze Schnörkelrose draufgestempelt.
Schwarzweißgüldene Nägel 2Die Vorlage war betitelt mit „orientalisch“. Ob ich das hier jetzt so orientalisch finde, weiß ich nicht. Und irgendwie fand ich’s etwas befremdlich, weil nicht unbedingt mein Stil. Aber schön, nichtsdestotrotz.
Schwarzweißgüldene Nägel 3(Ich bin übrigens gerade schwer neidisch auf meine damalige Nagellänge. Neidisch auf sich selbst sein hat doch auch mal was für sich. Dann kann man den ganzen schönen Konflikt „Möööh, warum hast du so lange Nägel, und ich nicht? *mimimi*“ – „Aber ähm… ich bin doch du.“ – „Das ist doch völlig egal, ich hab jetzt kurze Nägel! Also kann ich dir nichtmal vernünftig die Augen auskratzen, verdammte Hacke! Das Leben ist so gemein.“ ganz mit sich allein ausfechten.)

Hier noch ein kleines „Hinter den Kulissen“. Oder „Wie das praktische Ergebnis nach dem Gedankengang ‚Also Stampinglack ist doch hochdeckend, das müsste doch prima deckendes Weiß abgeben‘ aussieht“:
Stampinglackweiße NägelAuch wenn es einen anderen Eindruck macht: Ich habe kein Tipp-Ex dafür benutzt, ich schwöre!
(„Ausbügeln“ ließ sich das übrigens recht gut mit einer Schicht von mies deckendem Arschlochlack-Weiß.)

Wie gefällt euch das? (Sowohl der TippEx-Look als auch der (vermeintlich) Orientalische?) Habt ihr auch gern so hochgradig geniale Ideen, die sich in der Realität dann als… nicht so toll erweisen? Und stören euch die fehlenden Lacknamenangaben?

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Die pigmentierte Unvernunft

ChriMaLuxe Pigmente 89, 79, 95, 77, 86, 97, 05, 72
Ich glaube, ich muss nochmal was zum Thema Irrationales Kaufverhalten loswerden. Oder auch „Ego und Lidschatten, eine komplizierte Beziehung“. So seht ihr ja hier immer wieder Augenbemalungen (von denen es in nächster Zeit vermutlich mehr geben wird als Nagelbepinselungen, man lese und staune!). Man könnte also meinen, ich würde regelmäßig Lidschatten tragen. Im Gesicht und nach draußen. Ersteres stimmt, letzteres… gar nicht. In Wirklichkeit trägt es sich folgendermaßen zu: Ego sitzt zu Hause rum, und kriegt, aus welchen Gründen auch immer, Lust, irgendwelche Farben zu kombinieren. Möglichst in Augennähe. Und das grundsätzlich abends (weil das Licht ja dann so toll ist -.-). Also wird da fleißig rumgepanscht geübt, anstatt ins Bett zu gehen, mit den Ergebnissen, die ihr hier ja regelmäßig bewundern begutachten dürft.

Und in meinem unbändigen Hunger nach Farben schaffe ich mir immer wieder neues Material an. Zum Beispiel wunderschöne Pigmente von ChriMaLuxe Minerals, deren es einige gibt. (Irrationalität Nr. 2: Eigentlich wollte ich mir da nur Foundation bestellt haben. Öhöm.) In Anbetracht der großen Auswahl ist mein Bestand von acht Probegrößen ja dann doch eigentlich gar nicht mehr so übertrieben üppig (Ausredenalarm!). Und damit sich diese Investitionen so richtig gelohnt haben, werd ich jetzt mal ganz informativ und stelle euch die schillernden Schönheiten vor.
ChriMaLuxe Pigmente 79, 89, 95, 77
Hier haben wir von links nach rechts die Nummer 79 (früher bekannt als „Dark Russet„), die 89 („Deep Blue„), 95 („Green Velvet„) und 77 („Copper Shimmer„).
Im Handrückenkontext (oben mit Base, unten ohne) stellen sie sich wie folgt dar:
ChriMaLuxe Pigmente 79, 89, 95, 77 Swatches
(Hier habe ich, wie man wohl unschwer erkennen kann, Dark Russet und Deep Blue „verwechselt“ in Bezug aufs Döschenfoto.)

Ich verweigere mich übrigens der unschönen Idee, die Namen durch Nummern zu ersetzen. Mir ist schleierhaft, wie man darauf gekommen ist. Von mir aus ja noch Nummer und Name, wie allgemein üblich, aber kein Name mehr? Ich möchte fast wetten, dass das auch werbepsychologisch nicht klug ist.

ChriMaLuxe Pigmente 86, 97, 05, 72
Und das hier sind 86 („Purple to Gold„), 97 („Emerald Fire„), 05 („Easter„) und 72 („Raspberry„).
Und wieder handrückengeuhrt, wieder oben mit Base, unten ohne:ChriMaLuxe Pigmente 86, 97, 05, 72 Swatches

Was nahezu allen Pigmenten gut tut, ist eine Lidschattenbasis darunter. Ohne halten die meisten kaum bzw. sind sehr blass. Einzig Dark Russet und Copper Shimmer kommen, zumindest auf dem Handrücken, auch genauso gut ohne klar.

Das einzig matte Exemplar ist Easter, was auch mein kleines Problemkind ist, da ich noch nicht wirklich raushabe, wie man dieses schöne Milkalila satt und ohne Flecken ans Auge bekommt. Dazu aber ein andermal mehr.
Dark Russet besitze ich schon länger und hab ihn schon am häufigsten probegepinselt, weswegen das Döschen so leer erscheint. Obwohl es ja zu meinem Austragungsverhalten so gar nicht passt, steh ich voll auf rote Augen. Also, so lidschattentechnisch. (Notfalls auch von ’nem Heulkrampf oder ’ner Allergie, wenn man nichts anderes zur Hand hat.)
Grün musste natürlich sein, wobei Emerald Fire mich irgendwie an den After-Eight-Lack erinnert (den ich nicht leiden konnte, das potenziell ähnliche Pigment hingegen finde ich hübsch). Green Velvet ist (auf entsprechender Grundierung, wir erinnern uns) übrigens nicht so durchscheinend, wie das Foto vermutet lässt, das liegt nur am Blitz .
Ganz besonders fasziniert bin ich aber vom im Döschen recht unscheinbaren Purple to Gold: blasslila Basis mit güldenem Schimmer. Ich möchte das schon fast als duochrom bezeichnen (und da bin ich ja immer dabei).  Das musste also direkt zu einer Augenbemalung verwurstet* werden.
*)Darf man das eigentlich als Vegetarier?
Purple to Gold to Copper - und Alice 3
Purple to Gold to Copper - und Alice 2
Offenbar hab ich beim Bilder-zurecht-friemeln irgendwann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen. Oder so. Jedenfalls kamen die mir vorhin nicht annähernd so duster vor. O.ô
Purple to Gold to Copper - und Alice
InSchrägstrichÜber die Lidfalte kam übrigens Dark Russet. Und dann, weil mir das doch etwas zu kontrastarm war, noch Alice had a Vision – Again (von essence) in die Lidfalte höchstselbst. Das war mir dann unglücklicherweise zu kontrastreich, weswegen ich das Dilemma wieder mit Purple to Gold überstrich. Damit hatte ich zwar viele Umstände, aber dann am Ende doch genau die richtige Abdunklung.
Als Lidstrich kam (über schwarzem Kajal) wieder die visionäre Alice zum Einsatz. Wovon man – erneut ein Hoch auf die Fotografin! – praktisch nichts sieht. Also von der Alice. Vom Kajal schon eher.

Die Protagonisten nochmal alleine…
Purple to Gold to Copper - und Alice Zutaten
…und dann gehen wir endlich schlafen. (Oder doch nochmal irgendwas bemalen?)

Kennt ihr ChriMaLuxe (die ich übrigens für den „Unübersichtlichstes Shoppingerlebnis“-Preis nominieren möchte)? Wenn ja, besitzt ihr Pigmente oder MF? Könnt ihr generell mit Pigmenten was anfangen oder ist euch das dann doch zu staubig?

Eine gar königliche Vereinigung

Astor Copper KingAls ich letztens mal wieder einen Drogeriemarkt meines vorsichtigen Vertrauens auf der Suche nach interessanten neuen Nagellacken durchstöberte, und mehr durch Zufall auch dem Astor-Regal, das sonst nur wenig Beachtung meinerseits findet, durchsah, fand ich zu meiner völligen Überraschung eine Kollektion von duochromen Lacken vor. Duo-(bis multi-)chrom! Da musste was mit, keine Frage. Es wurde dann also nebenstehender Kandidat mit dem Namen „Copper King(auf dem Fläschchen steht zwar „Cooper King“, da aber in den Pressemitteilungen immer erste Variante genannt wurde und Kupferkönig auch etwas mehr Sinn macht als Böttcherkönig, tippe ich auf einen Tippfehler in der Produktion).

Astor Copper KingObwohl mir auf kurzen Nägeln, wie ich sie derzeit trage (ihr wisst schon, ich trage sie so losgelöst von meinen Finger hoch erhoben durch die Gegend), schimmernde Lacke nicht recht gefallen wollen, musste diese schillernde Schönheit einfach ausprobiert werden. Wie sich das für Duochromes gehört, auf einer Schicht schwarz. Da war dann auch eine Schicht des vermeintlichen Kupfers genug.Astor Copper King
Der Flascheneindruck hat nicht zu viel versprochen, die Partikel schillern eifrig von lila (hier nur ansatzweise zu erkennen, aus nicht so abgewinkelten Perspektiven aber die dominante, quasi die Grundfarbe) über kupfer zu goldgrün. Es ist ein Fest! Zwar von Herbstfarben, wie ich bei näherer Betrachtung zugeben muss (und ich werd doch immer so trotzig bei Jahreszeiten“notwendigkeiten“), aber schöööön. Auf längeren Nägeln sicherlich noch viel mehr als auf meinen Stümmelchen.

Nfu.Oh 51Doch damit nicht genug, das Ego’sche Chaotenhirn ersann eine potenzielle Ver(schlimm?)- besserungs-möglichkeit: Vor geraumer Zeit fand ich irgendwo in den Untiefen des WWW (wenn ich wüsste, wo, würd ich’s natürlich verlinken) Bilder, auf denen Ihre Majestät, die Königin (oder auch Nfu.Oh 51), dazu gebracht wurde, auch auf den Nägeln das volle Farbspektrum aus der Flasche zu offenbaren. Der Trick bestand darin, Sie auf einen duochromen Untergrund aufzubringen. Und da ja nun der obige Lack – wie auch Ihre Majestät – als Grundfarbe lila aufweisen, erschien mir diese Vereinigung durchaus wagenswert.

Erstmal ein mieses Blitzfoto zum Beweis meiner Lila-Ausführungen…
Astor Copper King + Nfu.Oh 51

Und nun die königliche Partnerschaft in voller Schönheit:Astor Copper King + Nfu.Oh 51
Welch schönes Paar!Astor Copper King + Nfu.Oh 51

Doch halt, es ging ja um die Nachstellung des Nfu’schen Flaschenregenbogens. Werfen wir nochmal einen Blick auf ihn…
Nfu.Oh 51
…und vergleichen:

  • Lila – check!
  • Rot – check!
  • Kupfer/Gold/Orange – check!
  • Grün – check!
  • Blau – ähm… sprechen wir nicht davon.

Auch wenn ich meine Mission nicht ganz erfüllen konnte, hab ich doch ein schönes Paar zusammengebracht.
Findet ihr nicht auch? Was haltet ihr von der Astorkollektion? Gelungen oder interessieren auch solche Spielereien gar nicht? Und wer kennt den Schlüssel zum Geheimnis der Königin?

Doppelt getüpfelt hält besser

KIKO 636 + 628 + P2 Crackle "Black"
Nach meiner Augenschminkeritis mal wieder etwas Handfestes: Nagel Art. Meine Art, die Nägel zu dekorieren, bestand aus der in Nagelbloggerkreisen mittlerweile wohlbekannten Frischhaltefolientechnik (oder auf englisch: Saran Wrap – ich gebe zu, hier gefällt mir die englische Variante ausnahmsweise besser), die auch schonmal hier zum Einsatz kam.
Als Basis diente mir der wunderschöne KIKO-Sandlack „636(hübsche Nummer, aber „Mint“ hätte man schon noch auf die Flasche schreiben können – nein, ich hör so bald nicht auf damit)hier kann man ihn übrigens solo bestaunen. Unverhoffterweise gefällt mir dieser Lack von allen KIKO-Sandlacken (mit Ausnahme des Glitzergrünen) am allerbesten. Ich wusste zuvor nicht, dass ich Mint so mögen könnte.

KIKO 636 + 628Im Gegensatz zu damals (lang, lang ist’s her…) habe ich diesmal allerdings nicht den zweiten Lack (KIKOs „628“ aus der Mirror-Kollektion) auf die Frischhaltefolie (im Folgenden abgekürzt zu FHF, vielen Dank für Ihr Verständnis) aufgetragen, sondern flächig über den Basislack, und dann mit zerknüllter FHF quasi partiell abgetupft. Und hier seht ihr dann das Ergebnis aus Mint + Gold.

KIKO 636 + 628

Gefiel mir zwar schon recht gut, aber irgendwie fehlte mir Kontrast. Zudem wuchs in meinem Kopf gerade die wirklich weltbewegende Frage „Kann man auch mit Cracklelack diese Methode vollziehen?“ heran. Und so konnte ich also nicht umhin, genau das (übrigens mit dem Krakelierschwarz von P2) auszuprobieren. (Natürlich nach einer gewissen Trocknungszeit – die allerdings nicht so lang ausfallen musste, da das Gold ja nun sehr dünn aufgetragen wurde.) Und siehe da, es klappt. Man muss sich allerdings etwas mehr beeilen als mit normalem Lack, da das Krakeliere recht schnell antrocknet und dann logischerweise nicht mehr großartig durch FHF zu beeindrucken ist.

KIKO 636 + 628 + P2 Crackle "Black"

Außerdem passt das matte Cracklefinish (ich hab das jetzt echt geschrieben, ich weiß) hervorragend zu dem des Sandlacks. Und heraus blitzt ein bisschen halbglänzendes Gold. Also ich fand’s ausgesprochen hübsch.

Was haltet ihr vom Doppel-Saran-Wrap? Könnt ihr euch für die Sandoptik im Allgemeinen – und dann noch ohne Glitzer – im Besonderen begeistern? Und, ganz wichtig, fällt euch ein „normaler“, möglichst leicht erhältlicher Lack ein, der die gleiche Farbe hat wie der mintene KIKO?

Wozu brauch ich ’nen Balkon? Ich hab Nägel!

essence nail effect powder "I'm the moss"Gärtnern und hübsche Fingernägel vertragen sich nicht? Von wegen. Dank Zoya kann man jetzt auch die Nägel bepflanzen:

Das Züchten der ganzen Chose geht erstaunlich schnell und sieht am Ende so aus wie oben gezeigt.
essence nail effect powder "I'm the moss"
essence nail effect powder "I'm the moss"Da es sich bei der Nagelbepflanzerei nur um einen Aprilscherz handelte, ist prompt essence eingesprungen und hat, in etwas simpler, Kunstrasen für die Nägel auf den Markt gebracht. In Form des schon seit längerer Zeit (Achtung, Schenkelklopfer:) grassierenden Samtpudertrends. Die Fusseln gibt’s in der „Guerilla Gardening„-LE neben dem hier gezeigten „I’m the Moss“ auch noch in pink. Aber ihr wisst, ja, ich und pink…
Also musste die grüne Variante herhalten, auch wenn ich die farblich auch nicht so toll finde. Kunstrasig halt.

Das Verfahren ist simpel: Ähnlich farbigen Lack auftragen (in meinem Fall war das der KIKO296), dann auf den noch nassen Lack das Puder streuen, antrocknen lassen und Restflusen wegpusten (oder pinseln, aber pusten hat gereicht).
Und schon hat man Flauschnägel. Sieht komisch aus und fühlt sich auch so an. Überlebt erstaunlicherweise auch Händewaschen. Hält aber trotzdem nicht besonders lang, nach ca. einem Tag war der Spaß schon erheblich ausgedünnt und nur noch Reste zu sehen.
Trotzdem ’ne lustige Geschichte, die ziemlich flott und einfach gemacht ist.

Was haltet ihr von plüschigen Nägeln? Habt ihr das auch schonmal versucht?

[Nagellack] Fata Morgana in meinen Händen

KIKO Holo nail lacquer "399 Silk Taupe" Tragebild
KIKO Holo nail lacquer "399 Silk Taupe"Als letzten meiner ganz persönlichen KIKO-Holo-Sammlung (bestehend aus „Peacock Green„, „Steel Grey“ und ebendiesem Lack) zeige ich euch nun endlich – *Trommelwirbel* – „Silk Taupe„. Wie jetzt, „taupe“? War das nicht ein schlammiges Graubraunlilagemisch? Davon seh ich hier nicht viel. Eher so äh… sandfarben? Genau, das passt gut. Sandfarben, jawoll! Es wird mit mir und der großen weiten verwirrenden Welt der Farbzuordnung, hurra! Aber jetzt packen wir das Konfetti erstmal wieder weg – danke danke, zu viel der Ehre – das stört nämlich nur beim Lackieren.
Wie auch bei seinen Geschwistern sollte man sich bemühen, den Lack zügig aufzutragen und möglichst nicht mehrmals über ein und dieselbe Stelle zu pinseln, sonst schiebt man nämlich schnell kleine Klümpchen durch die Gegend. Wenn man das beherzigt, könnte man aufgrund der hervorragenden Deckkraft mit einer Schicht auskommen, der Profi lackiert aber zwei, ihr wisst schon, gibt dem Lack 0,001 mm mehr Dicke Tiefe.
KIKO Holo nail lacquer "399 Silk Taupe" TragebildIn schattigen Lichtverhältnissen ist der Holoeffekt zwar auch schon leicht zu sehen, aber mehr als Ahnung. Das macht dieses Fabrikat für mein Empfinden zu einer Art „schimmeriger Nude-Lack mit Geheimnis“.
Das Geheimnis ist dann schnell gelüftet, sobald ein Sonnenstrahl (oder auch nur helles Kunstlicht) darauf fällt…
KIKO Holo nail lacquer "399 Silk Taupe" Tragebild
Und weil’s so schön ist, noch ein Bildchen.
KIKO Holo nail lacquer "399 Silk Taupe" Tragebild
Ich bin voll deeply in love mit diesem Stück. Und das trotz Unbuntheit der Grundfarbe, skandalös!

Sind weitere (stolze oder auch nicht so stolze) KIKO-Holo-Besitzer unter euch? Oder ist unser erlesener Club nichts für euch Banausen?

[Nagellack] Wolkenbrüchig

KIKO rock top nail lacquer "608 Light Blue"Im Rahmen meiner unermüdlichen (öhöm) Bestrebungen, euch mal endlich meine zahlreichen KIKO-Schätzchen – insbesondere jene, die nur begrenzte Zeit erhältlich sind – präsentiert zu haben, gibt’s heuer wieder Crackle-Gedöns auf die Ohren Augen Hände. Und zwar hellblau/türkis mit dem Namen „Light Blue“ und der Nummer 608. Der Spaß ist zumindest auf der Website immer noch erhältlich.
Eigentlich ist der Krakelierungskram ein alter Hut und für viele Nagellackfetischistinnen mittlerweile sterbenslangweilig. Meine Begeisterung für diesen spannenden Effekt hingegen will einfach nicht nachlassen. Insbesondere, wenn es solcherlei ChemieMagie – wie eben derzeit von KIKO – in hübsch bunt gibt. Uuuund dann auch noch in gut deckend (ja, auch Crackle-Lacke können zu transparent sein)…
KIKO rock top nail lacquer "608 Light Blue"KIKO rock top nail lacquer "608 Light Blue"Hier seht ihr die Effekthascherei auf Catrice‚ „In the Bronx“ – ein Lack, den ich solo getragen quasi gar nicht mag (güldene Nägel sind selbst mir meist zu speziell), der aber hervorragend zu allem möglichen kombinierbar ist.
Unüblicherweise habe ich hier mal auf den sonst obligatorischen Glanzüberlack verzichtet, weil ich gerade den Kontrast zwischen glänzendem Gold und mattem Blau so spannend fand.

Die übliche Fragestunde zum Schluss: Krakeliert ihr gern? Oder seid ihr zu sehr Kontrollfreaks?
Und begegnet ihr der drohenden Winterdepression auch gern mit bunten Farben?

[Nagellack] Regenbogen-Grau

KIKO Holographic Nail Lacquer "Steel Grey"Möglicherweise seid ihr schon völlig übersättigt mit Bildern der KIKO-Holos (die es mittlerweile übrigens auch auf der KIKO-Website zu bestellen gibt, guckst du hier), aber ich kann nicht anders, als euch eine weitere dieser Schönheiten zu präsentieren: nämlich „Steel Grey„. Ausnahmsweise passt hier sogar mal der Name, deswegen erspare ich uns weitere Farbbeschreibungen.
Das Tollste an diesem Lack ist freilich der Holo-Effekt, der in der Realität noch um einiges intensiver ist als auf meinen Fotos.
KIKO Holographic Nail Lacquer "Steel Grey" aufgetragen
KIKO Holographic Nail Lacquer "Steel Grey" aufgetragen

KIKO Holographic Nail Lacquer "Steel Grey" aufgetragenZugegeben, dieses Bild ist grottig unscharf, zeigt aber ganz gut die dunkle Grundfarbe. Wie auch schon bei den anderen Exemplaren dieser Reihe reichen zwei Schichten völlig aus. Allerdings trocknen sie allesamt nicht hochglänzend, weswegen ich sie lieber mit Überlack darüber trage.

Ich bin jedenfalls absolut begeistert: richtige Holo-Lacke zu einem bezahlbaren Preis relativ einfach (ohne Bestellungen aus Übersee) zu bekommen. Grandios!

Seid ihr auch infiziert oder geht das Holo-Fieber völlig an euch vorbei?

[Nagellack] Funkelnde Orchidee

Wenn ich in diesem Tempo weitermache, wird es sicherlich Ostern, bis ich mal alle Lacke meiner KIKO-Bestellung präsentiert habe. Wobei nein, eher Weihnachten. 2013, versteht sich. Also präsentiere ich endlich mal wieder eine meiner „Neu“errungenschaften, nämlich den Lack mit der Nummer 278 (und laut Website dem Namen „Violet Orchid Microglitter“ – ich wiederhole mich, aber: KIKO, druckt das gefälligst auf die Flaschen, da ist Platz genug!).
Genug gemault, diese Schönheit von einem Lack beruhigt mich schnell wieder. Rotstichtiges Violett mit multi-(oder noch duo-?)chromen Glitzerpartikeln, die von gold bis grün changieren. Einfach nur wunderschön.

Klick mich, um die ganze Wahrheit zu sehen.

Beim Einfangen des changierenden Effektes wollte meine Kamera mal wieder nicht so wie ich. Ein Foto in miserabler Bildqualität konnte ich nach langem Kampf aber doch noch erringen. Stellt euch das Ganze einfach in schön vor.
Ich bin jedenfalls ganz hin und weg von diesem hübschen Etwas.

Wäre die Farbe was für euch, oder besitzt ihr sie sogar? Und kommt ihr auch regelmäßig mit duo- und multichrom durcheinander?

[Nagellack] Ich kann zaubern! Nicht…

Weeeer ist mit kleinkindlicher Begeisterung dabei, wenn’s um Nagellack mit Spezialeffekt geht? Ihich, ihich!
Darum musste ich mir selbstverständlich einen Lack aus der neuen „Colour and Change„-Reihe von essence zulegen. Diese Lacke verändern ihre Farbe da, wo man Überlack aufträgt (essence bietet natürlich einen Extralack dafür an, aber ich habe da mal den Bloggern vertraut, dass es auch stinknormaler Überlack tut – der von essence hat allerdings einen dünneren Pinsel für filigranere Malereien). Mein Erstling aus dieser Reihe heißt „Kind of Magic“ und hat eine ocker- oder senfgelbe (oder so) schimmernde Grundfarbe.

Ohne Überlack sieht das (nach einer Schicht, schonmal Daumen hoch für die Deckkraft!) dann so aus:

Etwas seltsame Farbe, aber immerhin eine, die ich so noch nicht habe.

Nun aber zum spannenden Teil, der Spielerei mit Überlack…

Hmmm… Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Der Effekt ist auf jeden Fall sichtbar, klare Sache, aber gucken wir uns nochmal die Kappe an…
Danach gehend habe ich mir doch einen deutlich stärkeren Kontrast erhofft. (Eine zweite Schicht Überlack hat übrigens exakt nichts bewirkt – ein Foto davon gibt es zwar, aber da das so aussieht wie oben, ist’s wohl überflüssig.)

Wegen dieser Enttäuschung, und weil ich noch irgendwas Haariges einlackiert hatte (das laste ich dem Lack aber ausnahmsweise nicht an), habe ich noch eine Schicht drüberlackiert, und nach langer Zeit mal wieder meine Stampingutensilien bemüht (die Schablone m82 von Konad und einen uralten braunen Lack) und eine 70er-Jahre-Gedenkmaniküre fabriziert – was natürlich meine volle Absicht war *hust*.

Wie der aufmerksame Leser schon erahnt, habe ich hier wieder Überlack bemüht (weil mir das Stamping ohne zu matt war). Wunderschön zu sehen ist hier, wie ungleichmäßig der „magische“ Effekt zutage tritt… Und meine kleinkindliche Begeisterung ist dahin.
(Ich habe noch ein zweites Exemplar dieser Lackreihe hier und werde es auf jeden Fall noch testen – aber erst, wenn meine Tränen der Enttäuschung getrocknet sind und ich diesen Fehlschlag psychologisch aufgearbeitet habe.)

Seid ihr auch leicht zu fangen mit solchen Spielereien oder interessiert euch das gar nicht? Wenn ihr solch einen Lack habt: War der Effekt wie erwartet oder eher enttäuschend?