[Mach’s dir selbst – oder besser doch nicht?] Ganznagelsticker

Ich weiß ja nicht, ob ihr’s noch wisst, aber vor einiger Zeit hatte ich mal ein deprimierendes Erlebnis mit diesen hippen Ganznagelstickern, die’s mittlerweile überall gibt. Ich bin immer noch sauer auf die Rotzdinger und boykottiere sie nach wie vor. Leider finde ich die zugrunde liegende Idee, sich quasi eine fertige Maniküre auf die Nägel zu pappen und die miese Trocknungszeit und ähnliche Umstände schlicht zu umgehen, dennoch reizvoll.

Glücklicherweise haben viele Nagelblogger viele originelle Einfälle, und so stieß ich irgendwann mal über eine Anleitung zum Selberbasteln. Exakt diese Anleitung konnte ich leider nicht mehr finden, aber sie ist auch simpel und schnell wiedergegeben:
DIY GanznagelstickerMan nehme dickere Plastikfolie, wie z. B. einen Gefrierbeutel, und pinsele darauf in der gewünschten Grundfarbe ein größeres Rechteck (halt ungefähr so, dass man am Ende genug Fläche für zehn Nägel hat, logisch). Dieses lasse man dann trocknen und verziere es anschließend in gewünschter Weise. Sodann schneide man es – nach erneuter Trocknungszeit, versteht sich – in zehn Stücke und diese dann optional nochmal etwas in Form, bevor man sie sich auf die Fingernägel klebt (wie genau das vonstatten zu gehen hat, darüber gibt es verschiedene Meinungen: entweder mit Klarlack darunter oder darüber. Auf unlackierten Nägeln würde ich zu Variante eins raten.) Das mit der nichtvorhandenen Trocknungszeit ist dann natürlich nicht mehr gegeben, aber die ist immer noch erheblich kürzer, als wenn man das ganze Brimborium direkt auf dem Nagel veranstaltet hätte.

Ich habe mich dabei für den Klassiker Schwarz als Basis entschieden, und dann Schimmerrot und Silber per Strohhalm aufgepustet, weil das beim ersten Versuch so mies in die Hose gegangen ist. Und dann hab ich mich gefreut, weil ich ja jetzt viel weniger Rumgespritze von meinen Fingern entfernen muss. Hach, was war das mal wieder schlau von mir!DIY Ganznagelsticker

Nicht. Denn statt Rumgespritze musste ich natürlich endlos viel schwarzen Lack an den Rändern entfernen (trotz vorherigen ungefähren Zuschnittes). Und wenn irgendeine Lackfarbe sich beim Korrigieren wie ein Arschloch verhält, dann mein ansonsten so hochgeschätztes Schwarz! Dauernd kriecht einem die schwärzliche Suppe unter-über-um Nagelhaut und Nagelränder. Es ist ein wahres Schmutzfest. Und die Ränder fransen mir auch grundsätzlich aus. Immer.
DIY Ganznagelsticker

Irgendwann habe ich resigniert und mir mantra-artig vorgebetet, das fiele ja gar nicht so auf und ach guck mal, wie hübsch das Muster ist!

DIY GanznagelstickerAm Ende war ich aber doch nur mittelmäßig zufrieden, und vor allem hege ich immense Zweifel daran, dass diese Methode weniger aufwendig gewesen wäre als die „Klassische“. Insbesondere mit dem von mir so heißgeliebten elendigen Rumgeschmierekorrigiere.

Nichtsdestotrotz wird das nicht mein letzter Versuch gewesen sein, da ich bei meiner Anleitungssuche auf ein paar äußerst faszinierende Varianten gestoßen bin, die des Nachmachens harren.

Habt ihr schon mal solche „Sticker“ selbst gebastelt, und wenn ja, mit welchem Ergebnis? Und wer kriegt beim Korrigieren von (insbesondere schwarzem) Lack noch regelmäßig mittelschwere Krisen?

Eine gar königliche Vereinigung

Astor Copper KingAls ich letztens mal wieder einen Drogeriemarkt meines vorsichtigen Vertrauens auf der Suche nach interessanten neuen Nagellacken durchstöberte, und mehr durch Zufall auch dem Astor-Regal, das sonst nur wenig Beachtung meinerseits findet, durchsah, fand ich zu meiner völligen Überraschung eine Kollektion von duochromen Lacken vor. Duo-(bis multi-)chrom! Da musste was mit, keine Frage. Es wurde dann also nebenstehender Kandidat mit dem Namen „Copper King(auf dem Fläschchen steht zwar „Cooper King“, da aber in den Pressemitteilungen immer erste Variante genannt wurde und Kupferkönig auch etwas mehr Sinn macht als Böttcherkönig, tippe ich auf einen Tippfehler in der Produktion).

Astor Copper KingObwohl mir auf kurzen Nägeln, wie ich sie derzeit trage (ihr wisst schon, ich trage sie so losgelöst von meinen Finger hoch erhoben durch die Gegend), schimmernde Lacke nicht recht gefallen wollen, musste diese schillernde Schönheit einfach ausprobiert werden. Wie sich das für Duochromes gehört, auf einer Schicht schwarz. Da war dann auch eine Schicht des vermeintlichen Kupfers genug.Astor Copper King
Der Flascheneindruck hat nicht zu viel versprochen, die Partikel schillern eifrig von lila (hier nur ansatzweise zu erkennen, aus nicht so abgewinkelten Perspektiven aber die dominante, quasi die Grundfarbe) über kupfer zu goldgrün. Es ist ein Fest! Zwar von Herbstfarben, wie ich bei näherer Betrachtung zugeben muss (und ich werd doch immer so trotzig bei Jahreszeiten“notwendigkeiten“), aber schöööön. Auf längeren Nägeln sicherlich noch viel mehr als auf meinen Stümmelchen.

Nfu.Oh 51Doch damit nicht genug, das Ego’sche Chaotenhirn ersann eine potenzielle Ver(schlimm?)- besserungs-möglichkeit: Vor geraumer Zeit fand ich irgendwo in den Untiefen des WWW (wenn ich wüsste, wo, würd ich’s natürlich verlinken) Bilder, auf denen Ihre Majestät, die Königin (oder auch Nfu.Oh 51), dazu gebracht wurde, auch auf den Nägeln das volle Farbspektrum aus der Flasche zu offenbaren. Der Trick bestand darin, Sie auf einen duochromen Untergrund aufzubringen. Und da ja nun der obige Lack – wie auch Ihre Majestät – als Grundfarbe lila aufweisen, erschien mir diese Vereinigung durchaus wagenswert.

Erstmal ein mieses Blitzfoto zum Beweis meiner Lila-Ausführungen…
Astor Copper King + Nfu.Oh 51

Und nun die königliche Partnerschaft in voller Schönheit:Astor Copper King + Nfu.Oh 51
Welch schönes Paar!Astor Copper King + Nfu.Oh 51

Doch halt, es ging ja um die Nachstellung des Nfu’schen Flaschenregenbogens. Werfen wir nochmal einen Blick auf ihn…
Nfu.Oh 51
…und vergleichen:

  • Lila – check!
  • Rot – check!
  • Kupfer/Gold/Orange – check!
  • Grün – check!
  • Blau – ähm… sprechen wir nicht davon.

Auch wenn ich meine Mission nicht ganz erfüllen konnte, hab ich doch ein schönes Paar zusammengebracht.
Findet ihr nicht auch? Was haltet ihr von der Astorkollektion? Gelungen oder interessieren auch solche Spielereien gar nicht? Und wer kennt den Schlüssel zum Geheimnis der Königin?

[Nagellack] Das Violila-Dilemma und eine schöne Sauerei

KIKO nail lacquer "333 Viola Brillante"Es gibt zwei Farben, von denen ich nicht genug bekommen kann: Grün und grün. Und lila (oder violett? wenn mir jemand den Unterschied erklären kann, immer raus damit). Um Letzteres geht es heute. In Form eines wunderschönen KIKO-Nagellacks mit der fast ebenso schönen Nummer „333“ (und dem Namen „Viola Brillante„).
Blöderweise interpretiert meine Kamera Lilatöne grundsätzlich anders als ich und lässt sich von mir auch nicht umstimmen. Darum weise ich darauf hin, dass ich der Meinung bin, dass dieser Lack in der Realität ein bisschen heller und ein bisschen weniger dunkelblau ist.

Decken tut das Schätzchen ganz hervorragend, und zwar schon nach einer (!) Schicht. Zum Teil seht ihr hier trotzdem zwei, weil ich ja immer und überall Macken reinhaue.
KIKO nail lacquer "333 Viola Brillante" aufgetragen/SwatchSo weit, so schön. Allerdings erinnerte mich die Farbe sehr stark einen anderen in meinem Besitz befindlichen Lack, nämlich essence‚ „Passion for Fashion“ (gibt’s den noch? Klärt mich gerne auf), den ich euch an anderer Stelle schonmal komplett farbverfälscht gezeigt habe – ein Hoch auf die Informativität meines Blogs!
Jedenfalls drängte sich ein Vergleich auf, den ich an der rechten Hand vornahm (ganz recht, da lackiere ich noch schlimmer als an der Linken):
Vergleich KIKO nail lacquer "333 Viola Brillante" & essence "Passion for Fashion"Ich behaupte, dass sich „Pashion for Fashion“ auf dem kleinen und dem Mittelfinger befindet, könnte das aber nicht beschwören. Auf dem Foto kann ich für meinen Teil mal so gar keinen Unterschied erkennen, in der Realität hatte ich den Eindruck, dass der essenceling eine Idee (aber auch wirklich nur eine Idee) heller sei als der KIKO.
Darum wage ich zu behaupten: Wer einen der beiden besitzt, braucht den anderen nicht. Wer aber keinen der beiden besitzt und die Farbe mag, dem rate ich eher zum KIKO, da dieser deckender ist als der essence-Lack (der ist aber dann auch in zwei Schichten deckend und damit nicht überdurchschnittlich schlecht).

Nailart-Utensil FrischhaltefolieDamit aber nicht genug, aus unerfindlichen Gründen wollte ich meine Maniküre noch weiter verschlimmbessern, denn ich hatte bei Candy Glaze eine ziemlich spannende Nagelverschönerungsmethode entdeckt, die dazu noch idiotenfreundlich wirkte. Kurz gesagt: Man nehme ein Stück Frischhaltefolie, zerknülle es, gebe Lack darauf und tupfe sich das dann auf die Nägel.
Klingt simpel. Und das Beste: das ist es auch. Das kleine Manko ist, dass man sich dabei auch die Haut um den Nagel kräftig einsauen kann, weswegen zumindest ich zum Entfernen der Patzer gefühlt dreimal so lang gebraucht habe wie für die eigentliche Methode. (Ich hatte zwar eine halbe Minute zuvor die vielversprechende Idee, jene Haut mit etwas Öl zu präparieren, damit der Lack dort nicht haftet – aber mein Eintagsfliegengedächtnis hatte das sofort im Anschluss schon wieder vergessen.)
Genug gelabert, hier seht ihr, was ich (unter Zuhilfenahme von essence‘ „Be Optimistic!„) fabriziert habe:
KIKO nail lacquer "333 Viola Brillante" mit Nail ArtGanz schön schön, oder? Also mir gefällt es sehr, und ich werde das sicher noch mit anderen Farbkombinationen (und Öl – falls ich denn dran denke) ausprobieren.

Leidet ihr auch unter blitzartigem Gedächtnisschwund? Besitzt ihr einen der beiden lila Lacke? Und was meint ihr zur Frischhaltefolienmethode?

Arielle lernt schminken

Ich war wohl in letzter Zeit eine ebenso faule Blogleserin, wie ich eine faule -schreiberin bin. Dementsprechend unvorbereitet traf mich ein Aufsteller, in dem die Marke essence eine Schar Pigmente feilbot. Entsprechend originell lautet der Titel der limitierten Edition pigmentscolour arts„. Schier überwältigt von so viel Kreativität und außerdem endlich mal wieder völlig frei von Meinungen Anderer hat mich – unter Berücksichtigung des Preises von 2,45€ – nur ein Pigment mit nach Hause begleiten dürfen (obwohl natürlich auch das Grüne mich äußerst verführerisch anfunkelte, aber das habe ich mir verkniffen, es muss ja nicht immer grün sein): die türkisfarbene „Little Mermaid„.
Man soll damit allerlei tolle Dinge anstellen können, wie z. B. sie in Klarlack rühren und wahrscheinlich auch auf die Lippen auftragen. Möglicherweise stelle ich eines Tages solcherlei Schandtaten damit an, fürs Erste genügt mir ein solches Pülverchen jedoch als Lidschatten. (Wagemutigerweise bin ich davon ausgegangen, dass es auch ohne die von essence angebotene Spezialgrundierung geht – und hatte Recht.)

Weil ich das im letzten Augenbemalungsbeitrag aber vergessen habe, und außerdem für Girl Anachronism die Haltbarkeit testen wollte, gibt es noch als (hoffentlich) kurzen Nachtrag meine hocheffektive Lidfalten-verdunkelungstaktik zu bestaunen. Einfach flächig und gar nicht mal so ordentlich das dunkler darzustellende Areal mit schwarzem Kajal bekritzeln, das Ganze etwas verwischen und fertig.

Na gut, natürlich noch nicht ganz fertig. Es fehlt noch etwas, das man jetzt bequem und ohne weitere Verschönerungsanstrengungen großflächig auf dem gesamten Lid verteilen kann… Was könnte man denn da bloß nehmen? Jetzt machen wir alle mal so
…und entscheiden uns für: ein türkisfarbenes essence-Pigment. Geniale Idee! Und aussehen tut das dann so:

Es strahlt und funkelt und schwächelt farblich nicht im Geringsten.

Die kahlen Stellen hat der Blitz reingefressen, ich schwör!

Hier übrigens noch ein Bildbeweis, dass die Kajalmethode kein sauberes Arbeiten erfordert. Make-Up-Künstler mögen die Nase darüber rümpfen, aber für mich ist das eine super Methode, relativ schnell und unkompliziert (weil tausendfach korrigierbar, bevor’s „ernst“ wird).

Und noch mit discotauglichem Silberliner.

Über die Haltbarkeit kann ich auch nicht meckern: Auf einer Base haben sowohl Kajal als auch Pigment 8 Stunden gehalten (und hätten vermutlich noch länger durchgemacht, aber ich wollte schlafen).

Verwendet ihr gern Pigmente, und wenn ja, wofür? Und wie kriegen andere Grobmotoren Schattierungen auf die Reihe das Lid?

[Nagellack] Ein Zusammenkommen in der Bronx


Ist das nicht toll, ist das nicht toll? Mein erstes „Sponging“ (meint das Auftupfen von Farbe mittels eines Schwämmchens), und es war ganz einfach! Ich bin begeistert.
Aber fangen wir mal von vorne an: Als erstes war eine simple einfarbige Nagelbemalung mit P2s „Get Together!„, einem mittleren Braun. Unflätige Assoziationen erspare ich euch heute mal, denn mir fiel tatsächlich als Erstes der Vergleich zu Schokoladeneis ein.
Die Deckkraft ist ganz gut, man könnte mit einer Schicht auskommen, ich habe aber lieber zwei Dünnere lackiert. Zur Trockenzeit kann ich nicht viel sagen, da ich sofort einen Schnelltrockner (den berühmten essenceBetter Than Gel Nails Top Sealer„) drübergepinselt habe und das Ganze dann recht zügig trocken war.


So weit, so gut.
Vor wenigen Minuten aber las ich das hier und war prompt gespannt. „Sponging“ kannte ich bis dato nämlich nur mit zerschnippelten Haushaltsschwämmen, was mir immer irgendwie zu schade war, und reichlich Sauerei, auf die ich auch keinen Bock hatte. Hier wird aber, so schlicht wie ergreifend, statt eines massakrierten Schwammes ein Lidschattenapplikator verwendet. Dann braucht es nur noch ein Stück Alufolie oder Tesa o. Ä. als „Trägermaterial“ für den Tupflack, in meinem Fall In The Bronx“ von Catrice (gibt’s den noch? ich bin grad nicht sicher). Auf die Alufolie kommt dann ein Klecks Lack, da wird der Applikator hineingetunkt und dann auf die Nägel getupft. Dosierungstechnisch ist das nicht besonders schwierig, da der Applikator ja quasi ein Schwamm ist und ein Zuviel einfach „verschluckt“.
Wer ordentlich ist, der tupft dann noch von unten mit der Basisfarbe (also in unserem Fall dem Braun) nach, damit der Übergang noch toller wird. Das habe ich mir aber aus Bequemlichkeitsgründen geschenkt und trotzdem ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt.
Dann noch Überlack drüber und fertig ist die Kiste. Ich hab‘ insgesamt vielleicht fünf Minuten gebraucht und bis auf das Stückchen Alu nix verschmutzt. Also eine schnelle Sache, die sich auch für faule Grobmotoriker eignet.

Den Applikator soll man übrigens mit Nagellackentferner reinigen und somit wiederverwenden können. Ich hab‘ ihn jetzt in Entferner getränkt und in einem Wattepad „ausgedrückt“. Ich werde dann nächstes Mal berichten, ob der so sauber genug wurde.
Denn ein nächstes Mal wird es sicher geben. Dann aber etwas kontrastreicher – braun/gold gefällt mir zwar erstaunlich gut, ist aber nicht wirklich ich.

Selber schon mal geschwämmchent? Wenn nicht: Traut euch!

[Nagellack] Der schwarze Partyführer

Leute, wie die Zeit vergeht… Eine Woche ist mein letzter Post schon her, das kann ich kaum glauben. Beinahe geschworen hätte ich, dass seitdem höchstens drei Tage vergangen sind!
Nundenn, also sei mal schnell neuer Guckstoff für euch rausgehauen: Nämlich „Where is the Party?“ von essence. Mit dem ich mich ehrlich gesagt lange nicht richtig anfreunden konnte. Denn so hübsch der duochrome grün-lila-changierende Effekt noch in der Flasche ist – aufgetragen habe ich mich stets gefragt, wo denn jetzt bitte die Party ist. Der Lack sah für mich immer blass aus, dazu noch die eher „unbunten“ Grundfarben… Nä.
Dann aber hatte ich endlich mal wieder eine meiner seltenen guten Ideen: Nämlich ein „Layering“, wie das in Neudeutsch heißt (und schlicht bedeutet, einen Lack über eine andere Farbe aufzutragen) über schwarz.

 

Verglichen mit dem Soloauftrag (hier in zwei Schichten) knallt schon eine Schicht über schwarz bedeutend mehr.

 

Und in der Gesamtansicht stellt sich dann folgender Sachverhalt dar:

Bedeutend besser, findet Meineeine. Viel mehr Tiefe, der Effekt kommt besser zur Geltung und man braucht lediglich zwei Schichten insgesamt (1 Schwarze, 1 Partyfarbene). Sicherlich funktioniert das auch mit anderen dunklen Lacken wie (dunkel-)lila oder grün oder grau oder vielleicht sogar rot, aber erstmal wollte die „neutrale“ Variante getestet werden.

Layert ihr gern und freut euch über die vielen Möglichkeiten? Oder nervt es euch, für eine Bepinselung gleich zwei verschiedene Lacke zur Hand nehmen zu müssen?

Geschlechtsbestimmung – Es ist so einfach!

Ich stolperte derletzt (hier) über einen Test, der darüber Auskunft geben soll, welchem Geschlecht man eher zugehörig ist. Spaßeshalber füllte ich ihn aus…

DEINE WEIBLICHE SEITE:
[X] Du gehst hin und wieder gerne shoppen
[ ] Du trägst Eyeliner
[ ] Du hältst Cheerleading für einen Sport
[ ] Du hasst es, die Farbe schwarz zu tragen
[X] Dir gefällt es, ins Einkaufszentrum zu gehen
[ ] Du magst es, eine Maniküre/ Pediküre zu bekommen
[ ] Du trägst gerne Schmuck (Ketten, Ohrringe, Armbänder)
[ ] Du hast geweint, als du dir Titanic angesehen hast
[ ] Röcke nehmen einen großen Teil deines Kleiderschranks ein
[ ] Shopping ist eines deiner Liebsten Hobbies
[ ] Du magst den Film Star Wars nicht
[ ] Du machst Leichtathletik oder hast es mal gemacht
[ ] Du brauchst eine Stunde oder länger um dich fertig zu machen
[ ] Du lächelst/ lachst viel mehr als du solltest
[ ] Du hast 10 oder mehr Paar Schuhe
[ ] Dir ist es wichtig, gut auszusehen
[ ] Du magst es, Kleider zu tragen
[X] Du benutzt Deo/Parfum
[ ] Du benutzt sehr oft das Wort „süß“
[ ] Du magst High Heels
[ ] Du hast als Kind mit Puppen gespielt
[ ] Du magst es, andere zu schminken
[ ] Du magst es. im Mittelpunkt zu stehen
[ ] Pink ist eine deiner Lieblingsfarben
TOTAL = 3

DEINE MÄNNLICHE SEITE:
[X] Du trägst Kapuzenjacken
[X] Du trägst Jeans
[ ] Hunde sind besser als Katzen
[ ] Du findest es lustig wenn sich jemand wehtut
[X] Du spielst mit Jungs in einem Team oder hast es mal
[ ] Shoppen ist Folter
[X] Traurige Filme stinken
[ ] Du hast eine XBOX/PS2/PS3
[ ] Du hast als Kind mit Autos gespielt
[X] Du wolltest schon mal Feuerwehrmann werden.
[ ] Du hast/hattest einen GB/DS oder SEGA
[ ] Du hast dir die Ninja Turtles angeschaut oder tust es immer noch
[ ] Du schaust dir Sport im Fernsehen an
[ ] Dir gefallen Kriegsfilme
[ ] Du fragst deinen Vater um Rat.
[ ] Du hast ungefähr eine Trillionen von Caps
[ ] Du sammelst Sammelkarten oder hast es mal
[ ] Du trägst Boxershorts
[X] Du findest es komisch/ blöd eine Pyjamaparty mit anderen Leuten zu schmeißen
[X] Grün, schwarz, blau oder silber ist eine deiner Lieblingsfarben
[X] Du liebst es, Spaß zu haben und dabei ist dir egal, was andere über dich denken
[ ] Du machst Sport
[X] Du redest auch mit vollem Mund
TOTAL = 9

…und stellte fest, dass dies absolut kein zuverlässiges Instrument zur Geschlechtsbestimmung ist (wie auch viele andere Männlich/Weiblich-Tests im Internet oder einschlägigen Zeitschriften). Es entsetzt mich geradezu, wie unsicher viele Menschen hinsichtlich ihres Geschlechts sein müssen. Dabei ist die Feststellung desselben eigentlich äußerst einfach. Folgendes müsste eigentlich jedem aus Schulzeiten bekannt sein, scheint aber doch in Vergessenheit geraten zu sein, weswegen ich die Freundlichkeit habe, es euch erneut in Erinnerung zu rufen:

Du bist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit männlichen Geschlechts, wenn
– sich zwischen deinen Beinen eine Gewebsansammlung befindet, die in ihrer Größe und Beschaffenheit variabel ist, einen gezielten Urinstrahl ermöglicht und bei allzu grober Behandlung sehr starke Schmerzreize sendet.
– dir seit deiner Teeniezeit borstenartige Haare im Gesicht wachsen.
– das Eingeben deines Vornames + „Vorname“ bei einer Suchmaschine deiner Wahl zu Ergebnissen führt, die „männlicher Vorname“ oder „Jungenname“ beinhalten (nicht für „Kim“ oder „Eike“ geeignet).

Du bist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit weiblichen Geschlechts, wenn
– sich zwischen deinen Beinen nicht allzuviel Gewebe befindet, das keinen gezielten Urinstrahl erlaubt und seit deiner Teeniezeit ca. einmal monatlich eine Blutmischung absondert/e.
– in deinem Bauch ein Kind wuchs oder wächst.
– das Eingeben deines Vornames + „Vorname“ bei einer Suchmaschine deiner Wahl zu Ergebnissen führt, die „weiblicher Vorname“ oder „Mädchenname“ beinhalten (nicht für „Kim“ oder „Eike“ geeignet).

Soviel zu unserem Schnelltest. Selten gibt es auch Fälle, die sich nicht eindeutig zuordnen lassen, sogenannte „Zwitter“ oder Hermaphroditen. Die meisten Menschen müssten nun aber auf das Instrument der Fragebögen und Psychotests zur Geschlechtsbestimmung verzichten können. Im Wissen, der Menschheit hiermit einen großen Dienst erwiesen zu haben (finanzielle Dankbarkeitsbekundungen werden gerne entgegengenommen), verabschiede ich mich freundlichst,
Eure Dr. Sommer Kosmos

Wurstfarbener Anstrich, Hormonkrise und das Leid augenbrauenloser Menschen

Nachdem ich euren Horizont erfolgreich erweitern durfte, widme ich mich heute wieder ganz profan dem Schminken.
Wer schon ein Weilchen dabei ist, dürfte wissen, dass ich etwas speziell bin, wenn es um Kosmetik für die Lippen geht. Darum war ich bis vor wenigen Monaten absolute Lippenstiftjungfrau. Meinen Erstling habe ich euch bereits vorgestellt (guckst du hier) – und der zweite Streich folgt (fast) sogleich:
Alverdes „Lovely Nude„. Wurstfarben werden ja immer mehr meins, und da mein Name (kein Nick, sondern diese Buchstabenfolge im Personalausweis) „die Liebliche“ bedeutet, fühlte ich mich gleich doppelt angesprochen und erwarb diese Nuance.
Aufgetragen auf den Bestimmungsort war ich aber alles Andere als angetan, ich nannte ihn nur noch „Das pastöse Grauen“. So in etwa muss es wohl aussehen, wenn man sich Abdeckstift auf die Schnute schmiert (diesen Schritt der pubertären Schminkentwicklung habe ich seinerzeit erstaunlicherweise übersprungen).

Nude? Yes.
Lovely? No fucking way!
Es blieb also ein paar Wochen dabei, dass ich ihn mir hin und wieder ins Gesicht matschte und jedes mal wieder sofort wegrubbelte. Bis zu einem denkwürdigen Tag, an dem meinem Spatzenh Schminkbegabtenhirn die grandiose Idee entfleuchte, den Kram ein wenig abzutupfen. (Mit Klopapier natürlich, ein bisschen Klasse hab‘ selbst ich!)
Und siehe da:

Das sieht doch schon viel besser aus. Für meine Begriffe.

Nun ergab sich aber aus diesem schon hübscheren Anblick weiteres Verschönerungsbedürfnis. Da mich, seitdem ich diesen Beitrag erblickte, ein großes Bedauern über meine mindere Testosteronproduktion plagte, wollte ich wenigstens einen optischen Einblick in das „Was wäre wenn…?“ gewinnen. Einen echten Ersatz kann es natürlich nicht geben, wie das Video leider nur allzu klar macht. Dennoch griff ich zu meinem Lieblingsspielzeug, dem schwarzen Kajal, und wertete meine Mundpartie bedeutend auf.
Schon die Form erinnerte mich an eine weitere bislang ungetestete Gesichtsbemalungsoption, denn mein Augenbrauenherstellungskit von essence enthält auch drei Schablonen. Es muss wohl doch mehr arme augenbrauenlos geborene Menschen geben als bislang von mir angenommen. In tiefem Bedauern dieses Umstandes und dem Versuch, mich in das Leid dieser Gruppe einzufühlen, erwählte ich eine Form, die ich beidseits zwischen Stirn und Augen aufbrachte.

(Es wurde übrigens auf beiden Seiten dieselbe Schablone verwendet – man mag es kaum glauben, aber ich bin offenbar nicht einmal in der Lage, eine Schablonenform korrekt auszufüllen. Umso größer mein Respekt gegenüber den armen Augenbrauenlosen, die das je-den Tag wieder auf sich nehmen müssen.)

Im Folgenden eine Gesamtansicht, denn nun haben wir ja schon beinahe ein Gesicht des Tages (FOTD, werte Schminksprechler) beisammen. Das Duckface scheint übrigens keiner Laune des Porträtierten zu entstammen, sondern einem evolutionären Imperativ. So zumindest meine Theorie, denn nach meinem kleinen Kriegsbemalungsausflug fühlte ich mich unglaublich sexy, ein Klumpen geballter Erotik… und meine Lippen formten das Schnäbelchen ganz von selbst, völlig ohne mein Zutun.
Na jedenfalls – Jungs und Mädels, haltet euren Partnern die Augen zu, es wird HEISS:
Leute, ich weiß, ihr wollt mich jetzt alle, aber ich suche wirklich was Ernstes. Ich bin kein Mädchen mit Bart für eine Nacht! Nur, dass das klar ist.

Und noch ein Aufruf an alle Blogger: Wie wär’s mit der Aktion „Blogger für augenbrauenlose Menschen“? Wir müssen auf das Leid dieser Leute aufmerksam machen, das darf nicht einfach unbemerkt bleiben!
Und Augenbrauenlose: Outet euch! Ihr müsst euch nicht schämen. Wirklich nicht. Hier dürft ihr sein, wie ihr seid, und werdet nicht verurteilt.

Farbleitlinien für Schminkdeppen (mich)

Glaubt ihr an diese Nummer von wegen bestimmte Farben am Auge lassen bestimmte Augenfarben mehr oder weniger „strahlen“? Ich ja schon, so grob wenigstens. Macht sich besonders dann bemerkbar, wenn ich mal rote Augen habe – dann sehen die grüner aus. Bwaha. Rot-Grün-Schwäche in der Grammatik. Ähm. Also was ich meine ist: Wenn mein Augapfel rot ist, dieses weiße bis gelbe Geglubber da, dann sieht meine Iris (nicht die Pupille, werte Freunde, das ist nämlich das schwarze Löchlein in der Mitte – man hat mir schonmal Schläge angedroht, weil man partout umgekehrter Meinung war; aber Wikipedia hat mir mehrere Zähne gerettet) grüner aus. Und weil ich zu diesen bedauernswerten Menschen gehöre, die grüne Augen für geheimnisvoll, mysteriös etc. pp. halten und sich diese Augenfarbe darum in ihre eigene Visage wünschen (Viva beleuchtete das weibliche Phänomen der Realitätsbeugung), habe ich mich mal ein wenig mit den Wechselwirkungen von Farben am mit Farben im Auge auseinandergesetzt. Was nicht nur für die Augen gilt, mal so nebenbei. Man nehme sich, wenn man lustig ist, mal ein Blatt Papier und ein paar Filzstifte und probiere herum – Farben knallen dann mehr, wenn sich die Komplementärfarbe in der Nähe befindet. Demzufolge ist Rot das Pendant, das Grün zum Leuchten bringt. Wenn man aber nicht gerade sonderlich bewandert im Pinseln von Augen-Make-Up ist, sieht man mit roter Bemalung bestenfalls verheult bis schlimmstenfalls todkrank aus.
Und jetzt kommt der Clou: Dieser Beitrag war gar nicht dazu gedacht, euch eine Farbberatung angedeihen zu lassen! Na, wenn das nicht mal ein Knaller ist! Achso, die Pointe fehlt…
Und die geht so: Kräftiges Blau zu blauen Augen lässt die Augenfarbe blasser aussehen. Schlaufräulein Ego hat blau-grüne Augen (na gut, eher blau mit ocker, aber wie doof klingt das bitte?) und mag türkis. Ergebnis:

Yay, ein blasses Nichts von Augenfarbe! (Der rote Pinöppel da ist übrigens kein Pickel, sondern ein leicht gereiztes Loch meines Augenbrauenpiercings. Oh Gott, „gereiztes Loch“… *hust*)
Naja, ein bisschen Ignoranz von irgendwelchen naturgegebenen Wirkungsregeln zu Gunsten von Präferenzfarben muss auch mal sein. Oder?

(Ich krieg‘ einen „Augen“-Overkill. Und würde jetzt gerne einen Beitrag über Hühneraugen nachreichen, nur bedauerlicherweise habe ich damit bisher keinerlei Erfahrungen. Also ist es an euch: Eure liebste Hühneraugenstory, bitte schreiben Sie sie mir JETZT!)

[Mach’s dir selbst] Stamping – Wie geht das eigentlich?

Nachdem ich mich gestern wieder angezogen hatte (und den Blutfluss am Tragus gestoppt hatte), habe ich mich doch tatsächlich gleich daran gemacht, Bilder für eine Stamping-Anleitung zu schießen. Die sind natürlich wie immer mäßig, aber hübsche Fotos würden meine Leserschaft auch nur irritieren (denk‘ ich mir so…). Wie immer sind die anklickbar und werden dann – wie durch ein Wunder – größer. Ui.

Wir brauchen jedenfalls:
Wattepads mit Nagellackentferner, eine Stampingschablone (hier die Konad m65), einen geeigneten Lack (dazu später mehr, hier jedenfalls schwarzer Stampinglack von essence), einen Schaber und einen Stempel (beides Konad in meinem Fall). Außerdem empfehle ich eine Unterlage.

Und los geht’s:

Lack auf die nackte Schablone schmeißen (na gut, pinseln geht auch – macht aber weniger Spaß). Es reicht völlig, ca. die Hälfte des Motivs zu bedecken. Wenn ihr aber unsicher seid – es schadet auch nicht, das ganze Motiv einzuschmieren.

Jetzt eine wundertolle Animation, um über die miserable Bildqualität hinwegzutäuschen (grr, technische Probleme, anklicken sollte die Animation dann doch noch sichtbar machen):

Hier wird also der Lacküberschuss mittels Schaber entfernt. In welchem Winkel man genau den Schaber aufsetzt, ist Geschmackssache. Ich empfehle, den Lack möglichst weit wegzuschieben, ruhig bis auf die Unterlage, da man sonst ’nen dicken Flatschen mit auf den Stempel nimmt.

So sollte das dann in etwa aussehen:

Jetzt kommt der Stempel zum Einsatz:

Wieviel Druck man dabei ausüben muss (manchmal ist weniger tatsächlich mehr), ist stempelabhängig und wird am besten durch ausprobieren herausgefunden. Relativ empfehlenswert scheint jedenfalls eine Rollbewegung zu sein.

Mal kurz gucken, ob auch das ganze Motiv am Stempel hängengeblieben ist…

…Passt.

Und auf den Nagel damit:
Auch hier wird gerne gerollt (in diesem Fall also der Stempel über den Nagel), aber man kann den Stempel auch einfach von oben draufdrücken. Bei diesem Schritt muss man den Druck nicht so genau „dosieren“ wie beim Übertrag von Schablone auf Stempel.

So sieht das dann aus:
Achja richtig, ich hatte meine Nägel vorher schon lackiert (mit „No more drama“ von essence). Das muss nicht sein, aber ich für meinen Teil find‘ Stamping auf Naturnagel einfach nicht so schön.

Wer schmutzige Finger schlimm findet, guckt jetzt besser mal schnell weg.

Nachdem man seine Fingerchen gereinigt hat und Überlack aufgetragen hat, hat man in etwa dieses Ergebnis:


Warum Überlack?

Der Überlack soll das Stamping schützen. Vor allem aber gibt er Glanz zurück, da die gestempelten Farben oft etwas „matt“ wirken.
Das Auftragen von Überlack ist aber auch etwas knifflig, da Verschmiergefahr besteht. Daher empfiehlt es sich, den Überlack sehr großzügig aufzutragen und den Pinsel nicht mehrmals über dieselbe Stelle zu bewegen. Langes Pausieren zwischen stempeln und „versiegeln“ halte ich übrigens für unnötig, da die hauchdünne Schicht des Stampings sehr schnell trocken wird. Ich trage den Überlack sofort auf, wenn ich alle Nägel bestempelt habe. Welche Überlacke gut oder schlecht sind, kann ich nicht sagen. Für mich funktioniert der „quick dry top coat“ von essence jedenfalls sehr gut.

Wofür die Wattepads?
Zum Reinigen. Oft hat man auf dem Stempel noch Reste des Motivs (zumindest auf meine Nägel passt kein ganzes Motiv), die man vor dem nächsten „Durchgang“ schnell abwischt. Auch der Schaber kann zwischendurch mal eine Reinigung gebrauchen. Wie oft man die Schablone während des Vorgangs säubert, sollte man wieder durch ausprobieren herausfinden. Für den Anfang ist es aber sicher nicht verkehrt, sie nach jedem Nagel zu reinigen, da man damit eine Fehlerquelle eliminiert.

Die Wahl des Motivs
Es gibt nicht nur Ganznagelmotive, sondern auch Kleinere (ein einzelnes Blümchen oder was auch immer). Womit man am besten anfängt, ist wieder Geschmackssache. Ich hab‘ mich erstmal an den Minis versucht, weil ich der Meinung war, die müssten ja wohl einfacher sein. Und bin kläglich gescheitert. Ganznagelmotive funktionierten hingegen auf Anhieb. Andere berichten aber genau das Gegenteill.

Die Wahl des Lackes
Es gibt spezielle Stampinglacke, die dickflüssiger und besser pigmentiert sind. Die braucht man aber nicht unbedingt. Da es wohl wenige deckende weiße Lacke gibt, und schon gar nicht im Drogeriebereich, ist der weiße Stampinglack von essence aber eine Empfehlung wert. (Der Schwarze tut’s übrigens auch, aber mein normaler schwarzer Uraltlack macht den Job genau so gut.) Prinzipiell ist jeder Lack, der nach einer Schicht (normalen Auftrags auf dem ganzen Nagel) schon weitestgehend deckt, ein heißer Kandidat zum Stampen.
Andersrum eignet sich ärgerlicherweise auch nicht jeder speziell dafür entwickelte Stampinglack auch wirklich zum Stampen. (Ich habe beispielsweise einen Güldenen von Konad – der ist nahezu unsichtbar auf allen Farben, auch auf schwarz.)
Hier gilt wieder: Probieren geht über studieren.

Die Wahl von Stempel, Schaber…
Diese gibt es mittlerweile von diversen Herstellern, selbst in 1-€-Läden wurden offenbar schon Billig-Stamping-Sets gesichtet (und getestet und für Mist befunden, wenn ich mich recht entsinne). Halbwegs brauchbar scheint das essence-Set zu sein, diese Angabe aber ohne Gewähr. Ich habe Beides von Konad und bin zufrieden. Es soll aber von anderen Herstellern noch viel tollere Stempel geben und statt eines Schabers benutzen viele gern ausgediente Kundenkarten oder Ähnliches.
…und Schablone
Auch die gibt es von etlichen Herstellern. Ich habe bisher nur Erfahrungen mit Konad-Schablonen (und einer von essence) – ich find‘ die super, längerbekrallte Damen beklagen sich aber darüber, dass die Ganznagelmotive zu klein seien.

Wahnsinn, ich will das auch, wo werd‘ ich jetzt mein Geld los?
Konadzeug gibt’s hier recht günstig. Bundle Monster Schablonen sind auch recht beliebt, müssen aber aus Amiland bestellt werden. Magno Nails haben ebenfalls massenweise Schablonen im Angebot und Dashica (niederländischer Shop, darum zum Teil Sprachmurks) auch.

Ich hoffe, ich konnte alle Unklarheiten beseitigen. Wahrscheinlich nicht. Darum einfach nachfragen bei „Hä, wie jetzt?“s im Hirn.