Das pigmentierte Fiasko

essence pigment "18 little mermaid"Àpropos Pigmente: Essence behauptet ja, dass man die Pigmente der Marke neben Augenbemalungen auch für die Lippen und die Nägel verwenden kann. An Zweiterem hatte ich eher weniger Interesse (wobei türkisfarbene oder grüne Lippen sicher auch einen ganz speziellen Reiz hätten), aber diese Nagelsache wollte doch ausprobiert werden.
Essence Pigment Little Mermaid als NagellackSo begab es sich, dass ich mir „Little Mermaid“ zur Brust nahm und in Reste von irgendeinem klaren Lack schüttete. Dann kräftig und ausgiebig mit ’nem Zahnstocher drinrumgerührt, und am Ende hatte ich schimmernd türkisfarbenen Nagellack. Schön. In der Flasche.

Auf den Nägeln hingegen…
Essence Pigment Little Mermaid als Nagellack 3
…klumpig und ungleichmäßig.Essence Pigment Little Mermaid als Nagellack 2
Essence Pigment Little Mermaid als Nagellack 4Besonders deutlich wird die Ungleichmäßigkeit am Daumen.

No me gusta.
Oder auch: Bläh.
Mag sein, dass es  besser funktioniert hätte, wenn ich Metallkugeln in die Flasche gegeben hätte (dafür sind mir meine Piercingkugeln aber zu kostbar), oder weniger Pigment, oder oder oder.
Wie auch immer, ich glaube, ich bleibe fürs erste bei fertiggemischten Lacken. Und hau mir das Pigment lieber aufs Auge. Da macht es sich bedeutend besser für meinen Geschmack.

Habt ihr schonmal mit Pigmenten Lack fabriziert (so im Hausgebrauch meine ich, liebe Giftmischerin ;))? Ist es euch gelungen? Oder euch die Lippen buntgefärbt?

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Doppelt getüpfelt hält besser

KIKO 636 + 628 + P2 Crackle "Black"
Nach meiner Augenschminkeritis mal wieder etwas Handfestes: Nagel Art. Meine Art, die Nägel zu dekorieren, bestand aus der in Nagelbloggerkreisen mittlerweile wohlbekannten Frischhaltefolientechnik (oder auf englisch: Saran Wrap – ich gebe zu, hier gefällt mir die englische Variante ausnahmsweise besser), die auch schonmal hier zum Einsatz kam.
Als Basis diente mir der wunderschöne KIKO-Sandlack „636(hübsche Nummer, aber „Mint“ hätte man schon noch auf die Flasche schreiben können – nein, ich hör so bald nicht auf damit)hier kann man ihn übrigens solo bestaunen. Unverhoffterweise gefällt mir dieser Lack von allen KIKO-Sandlacken (mit Ausnahme des Glitzergrünen) am allerbesten. Ich wusste zuvor nicht, dass ich Mint so mögen könnte.

KIKO 636 + 628Im Gegensatz zu damals (lang, lang ist’s her…) habe ich diesmal allerdings nicht den zweiten Lack (KIKOs „628“ aus der Mirror-Kollektion) auf die Frischhaltefolie (im Folgenden abgekürzt zu FHF, vielen Dank für Ihr Verständnis) aufgetragen, sondern flächig über den Basislack, und dann mit zerknüllter FHF quasi partiell abgetupft. Und hier seht ihr dann das Ergebnis aus Mint + Gold.

KIKO 636 + 628

Gefiel mir zwar schon recht gut, aber irgendwie fehlte mir Kontrast. Zudem wuchs in meinem Kopf gerade die wirklich weltbewegende Frage „Kann man auch mit Cracklelack diese Methode vollziehen?“ heran. Und so konnte ich also nicht umhin, genau das (übrigens mit dem Krakelierschwarz von P2) auszuprobieren. (Natürlich nach einer gewissen Trocknungszeit – die allerdings nicht so lang ausfallen musste, da das Gold ja nun sehr dünn aufgetragen wurde.) Und siehe da, es klappt. Man muss sich allerdings etwas mehr beeilen als mit normalem Lack, da das Krakeliere recht schnell antrocknet und dann logischerweise nicht mehr großartig durch FHF zu beeindrucken ist.

KIKO 636 + 628 + P2 Crackle "Black"

Außerdem passt das matte Cracklefinish (ich hab das jetzt echt geschrieben, ich weiß) hervorragend zu dem des Sandlacks. Und heraus blitzt ein bisschen halbglänzendes Gold. Also ich fand’s ausgesprochen hübsch.

Was haltet ihr vom Doppel-Saran-Wrap? Könnt ihr euch für die Sandoptik im Allgemeinen – und dann noch ohne Glitzer – im Besonderen begeistern? Und, ganz wichtig, fällt euch ein „normaler“, möglichst leicht erhältlicher Lack ein, der die gleiche Farbe hat wie der mintene KIKO?

Ruinierte Holografie

Meine sehr verehrten Damen und Herren (letztere bitte melden, ich hege Zweifel an Ihrer Existenz),
heute begrüße ich Sie zu einer neuen Ausgabe von „Schlechte Bilder ganz groß„.
KIKO-Holo mit Glitzertopper
Das hier gezeigte Exemplar besticht durch leichte Unschärfe und Kontrastarmut. Das allein reicht aber für unsere schöne Kategorie nicht aus, nein, auch motivseits weiß es durch gekonnte Mangelhaftigkeit zu überzeugen: Da wären neben dem kunstvoll abgebrochenen Zeigefingernagel und der ungleichen Form aller Nägel auch noch der Flusen am Daumen als Highlight zu nennen. Wunderschön scheußlich, nicht wahr?

essence nail art special effect topper "Glorious Aquarius"Was die Fotografin hier zu portraitieren versuchte, war eine Maniküre bestehend aus einem sandfarbenen Hololack als Untergrund, getoppt von einem Glitzerpartikelüberlack. Die Inspiration hierfür solle wohl von Frau Tüdellütti stammen.
Namentlich handele es sich hier um die Lacke „Silk Taupe“ aus dem Hause KIKO und „Glorious Aquarius“ der Firma essence (hier links im Bild). Die Urheberin merkte noch an, sie sei etwas überrascht, dass der Überlack den holografischen Effekt so gänzlich zunichte machte, was ihr bei „normalem“ Überlack so noch nie passiert sei. Sie betont, dass die Nichtsichtbarkeit besagten Effektes nicht lediglich auf ihre fotografischen Unzulänglichkeiten zurückzuführen sei, sondern schlichtweg nicht mehr vorhanden gewesen sei. (Wer’s glaubt…)

KIKO-Holo mit GlitzertopperIm zweiten Anlauf stellte sich unsere MöchtegernHobbyfotografin minimal besser an, weswegen wir das Foto an dieser Stelle – im Sinne unseres Rubriktitels, s.o. – nicht ganz groß zeigen können. Hier fallen lediglich die deutlich sichtbaren Nagelhäute (ein No-Go und immer wieder gern genommener Grund zu ausgiebiger Selbstkritik in Nagelbloggerkreisen) negativ auf. Und der Zeigefingernagel ist natürlich immer noch deformiert.
Dennoch halten wir die Einsenderin der Fotos für durchaus lernfähig. Bis ihre Bilder allerdings ein annehmbares Niveau erreichen können, wird es an dieser Stelle sicher noch einiges zu belächeln präsentieren geben.

Nun, werte Leserschaft, was halten Sie persönlich im Allgemeinen und ganz Speziellen vom hier gezeigten? Missen Sie den holografischen Effekt? Und fühlen Sie sich durch die Fotos visuell belästigt?

Ja, ist denn heut schon Karneval?

Hallo Leute, es gibt mich noch. Das Bloggen ist zugegebenermaßen etwas in den Hintergrund getreten, aber manchmal ist das eben so. Kein Grund zur Beunruhigung. Niemand hat die Absicht, diesen Blog sterben zu lassen.

L'Oréal Top Coat "Confettis"Und deswegen stelle ich euch einen Neuerwerb vor, the one and only L’Oréal-Lack I own: Den Topcoat „Confettis„. Nie und nimmer wäre ich selbst im Laden darauf aufmerksam geworden, da ich das entsprechende Regal normalerweise nichtmal ansehe. Wäre da nicht Nebo gewesen, die ausgerechnet diesen feuchten Traum aller Schwarzweißliebhaber und/oder passionierter Konfettiwerfer zeigte.

L'Oréal Top Coat "Confettis"

Dass man für gerade mal 5ml auch knapp 5€ löhnen muss, konnte mich als S/W-L&pKW nicht schrecken – zumindest nicht genug, um ihn nicht zu kaufen.
Lackieren ließ er sich ganz ordentlich, auch die Partikel transferierten sich recht mühelos auf den Nagel, kein umständliches Glittergefische nötig. Glücklicherweise weist mein Exemplar nicht die Pinseldeformation auf, mit der sich Nebo konfrontiert sah (ist ja auch eine Frechheit bei dem Preis).

L'Oréal Top Coat "Confettis"Einziges kleines Manko: Der Lack (in dem sich übrigens neben den schwarzen und weißen Plättchen auch winzigste, kaum sichtbare Silberschimmerpartikelchen befinden) trocknet nicht wirklich glänzend. Auch nicht matt, sondern einfach etwas stumpf. Auf obigem Bild seht ihr zu Vergleichszwecken eine Extraschicht Überlack auf dem Ringfinger.
(Blöderweise ist mir entfallen, welcher Lack als Basis herhielt. Ich vermute, es war Mojito Green, sehe mich aber außerstande, Garantien gleich welcher Art darauf zu geben.)

Konfettiert ihr auch schon in schwarz-weiß oder doch lieber in knallbunt? Oder könnt ihr mit solcherlei Effekthascherei rein gar nichts anfangen?

Kunterdunkle Gratulation

Das ist zwar sonst nicht meine Art, aber ausnahmsweise und weil ich ihren Chaotenblog so mag, ignoriere ich einen feiernden Blog mal nicht. Denn
Nebo aka Kunterdunkle feiert Hundertjähriges! (Was, so alt ist die schon? Hat sich aber gut gehalten!) Achso nein, falsch.

Nebo feiert 66 Leser!

Obwohl ich davon nur feucht träumen kann, gratuliere ich ganz herzlich und vöööööllig neidfrei. *räusper*
Zu diesem feierlichen Anlass (und möglicherweise auch ein bisschen, weil ich was gewinnen will) habe eigens eine fabulöse Nebo-Gedenk-Maniküre ersonnen.
Ich verbinde mit dem Fräulein nämlich vor allem Grün- und Blautöne. Und ein bisschen Glitzer.

Es begann ganz harmlos mit dem türkisgalaktischen Lack aus der „Schieß mich doch zum Mond„-LE von P2. Schon solo ein tolles Teil, weil so strahlend.

Anschließend schwämmchente ich ein dunkles Blau obenauf. Und dann noch einen selbstgerührten hellblauen Hololack zwischen/über türkis und blau. Mit dem Ergebnis, das ihr weiter oben bestaunen dürft. Und anbei gleich nochmal.


Das fand ich eigentlich gut so wie es war, entsann mich dann aber des silbernen Mattierungsüberlackes von P2, den ich mir derletzt (angefixt übrigens von Nebo höchstpersönlich) gekauft hatte. Der musste also natürlich noch drüber…

…was eine reichlich doofe Idee war. Weil das Hologefunkel und – logisch – das Geschimmer der anderen Lacke damit komplett vernichtet wurden. Ein Satz mit X, undsoweiter.
Andererseits passt das ja auch wieder schön zum Thema, Chaotenmaniküre zu Ehren eines Chaotenblogs.

Fräulein Hund wollte/sollte/durfte/wurde gezwungen/konnte (Zutreffendes bitte streichen) übrigens auch gratulieren. Kaum zu glauben, wie gut sie schreiben kann, oder?

Wenn ihr auch gratulieren (und eine von zwei Überraschungsboxen gewinnen wollt), habt ihr noch bis zum 16.12. Zeit. Alles Weitere findet ihr bei Nebo.

Was haltet ihr von der Chaotenmaniküre? Schwämmchent ihr auch gerne mal? Und wer hat noch ein Haustier, das sich ausgesprochen ungern fotografieren lässt?

Alle meine Schweinchen

essence pigments "Be my Brightsmaid", "Paparedzzi", "Blueberry Muffin", "Alice had a vision - again", "Dory in Love", "Little Mermaid", "Kiss the Frog"Das sind alle meine essence-Pigmente bis jetzt. Ein hübscher kleiner Regenbogen, wie ich finde. Namentlich handelt es sich um „Be my Brightsmaid“ (gold), „Paparedzzi“ (rot), „Blueberry Muffin“ (lila/flieder), „Alice had a Vision – again“ aus der Breaking-Dawn-LE (dunkellila), „Dory in Love“ (blau), „Little Mermaid“ (türkis) und „Kiss the Frog“ (grün).
Bis auf das Dunkellila in der Mitte sind alle im Standardsortiment – aber leider nur bei Müller, da es nur dort das komplette essence-Sortiment gibt. Was auch erklärt, warum meine Sammlung so schnell gewachsen ist: Bin ich einmal in einem Müller, setzt sofort ein fast schon hysterischer Bunkerreflex ein, weil „man weiß ja nie, wann man mal wieder die Gelegenheit bekommt“. (Und jetzt nicken bitte alle zustimmend mit dem Kopf, weil sie das ja so gut verstehen können.) Ähmja.
Zwei Exemplare habe ich euch ja bereits in Aktion gezeigt, trotzdem gibt’s jetzt einfach mal von allen Handrückenaufschmierungen Swatches, übrigens pur, also ohne Base.
Swatches der essence pigments "Be my Brightsmaid", "Paparedzzi" & "Blueberry Muffin"Die ersten drei. Asche auf mein Haupt, aber ich bin jetzt wirklich wirklich zu faul, die Namen zum drölfzigsten Mal auszuschreiben – fahrt einfach mit der Maus über das Bild, dann seht ihr sie hoffentlich. Gold und flieder sind metallisch (oder auch nur schimmernd, den Unterschied erkenn ich selten), das Rot ist ein Spezialfall und eher leicht glänzend. Oder so.
Swatches der essence pigments "Alice had a vision - again", "Dory in Love", "Little Mermaid" & "Kiss the Frog"Tja, was soll man dazu sagen. Nette kräftige Farben. Das Grün sieht nur deshalb so blass aus, weil es eben ziemlich hell ist (und außerdem jemand beim Auftrag geschludert hat, ich nenn aber keine Namen).
Das tiefdunkle Lila, mit dem ich ja immer noch hadere, sah beim Swatchen dann doch mehr aus wie im Döschen. Als allerdings der Bund? Saum? meines Ärmels einmal ganz leicht darüber fuhr – was den anderen Farben überhaupt nichts ausmachte – war der hellere lila Schein sofort weg und es blieb nur der dunkle Grundton.

Ich als Laiin bin mit den Pigmenten im Großen und Ganzen recht zufrieden. Sie erscheinen mir gut pigmentiert (wär ja auch zu blöd, wenn nicht) und lassen sich gut auftragen und verblenden. Nur verblassen sie ohne Base ziemlich schnell.
Swatches der essence pigments "Alice had a vision - again", "Dory in Love", "Little Mermaid" & "Kiss the Frog" mit BlitzAllen gemeinsam ist außerdem eine Art feiner Holo-Glitzer. Oder mehrfarbiger Glitzer oder wie auch immer. Ganz nett, aber eigentlich unnötig, wie ich finde.
essence pigments Deckelvergleich

Fast gemeinsam, aber eben nur fast, ist ihnen der Siebeinsatz. Sechs meiner sieben Pigmente haben den „Üblichen“, einzig „Kiss the Frog“ fällt raus und hat so ein doofes gewölbtes Ding mit Lasche. Mag ich nicht, weil ich das Pulver nicht so gern aus dem Deckel aufnehme, sondern lieber aus dem Siebeinsatz direkt. Aber es geht natürlich auch so.
Gute Güte, war das informativ und sachlich. Seid ihr auch so irritiert wie ich? Und besitzt ihr welche der essence-„Piggies“, wie der Fachmensch das nennt (und was den Titel erklärt)?

Ein Freund, ein guter Freund…

P2 "Artful"P2 "Artful"Kaum zu glauben, aber wahr: Ich habe euch einen meiner absoluten Lieblingslacke noch nicht richtig vorgestellt. Asche auf mein Haupt, Schande über mich und so weiter und so fort. Ich tue aber Buße und hole mein kaum entschuldbares Versäumnis nun nach: Dies ist P2s „Artful„, eine Farbe, die ich grürkis nenne. Oder von mir aus blaustichiges Grün. Jedenfalls wunderschön, für meinen Geschmack, denn schön intensiv. Und, als Bonus, auch noch gut deckend: Für Faule reicht schon eine dicke Schicht. (Ich lackiere trotzdem meist zwei, weil das Ergebnis dann ebener wird.)
P2 "Artful"Man kann damit natürlich allerlei schöne oder unschöne Verunstaltungen veranstalten, wie mit so ziemlich jedem Lack (hach ja, ein Hoch auf die komplett überflüssigen Sätze!).  Was ich als Letztes damit veranstaltet habe, war ein „Sponging“ (ihr wisst schon, diese Schwämmchenbetupfung) mit einem frostigen Lila:
P2 "Artful" mit Sponging
Richtig zufrieden war ich damit nicht, weil leicht fleckig, aber so von weiter weg ging das schon. Guckt schon keiner so genau, sag ich mir immer. Auch wenn ich natürlich nicht weiß, ob das wirklich stimmt.

 

Ist das ’ne Farbe für euch? Besitzt ihr sie womöglich sogar selbst? Und wie haltet ihr das mit dem Begaffen von Nagelgestaltungen (sowohl bei euch selbst als auch bei Anderen)?

[Nagellack] Wolkenbrüchig

KIKO rock top nail lacquer "608 Light Blue"Im Rahmen meiner unermüdlichen (öhöm) Bestrebungen, euch mal endlich meine zahlreichen KIKO-Schätzchen – insbesondere jene, die nur begrenzte Zeit erhältlich sind – präsentiert zu haben, gibt’s heuer wieder Crackle-Gedöns auf die Ohren Augen Hände. Und zwar hellblau/türkis mit dem Namen „Light Blue“ und der Nummer 608. Der Spaß ist zumindest auf der Website immer noch erhältlich.
Eigentlich ist der Krakelierungskram ein alter Hut und für viele Nagellackfetischistinnen mittlerweile sterbenslangweilig. Meine Begeisterung für diesen spannenden Effekt hingegen will einfach nicht nachlassen. Insbesondere, wenn es solcherlei ChemieMagie – wie eben derzeit von KIKO – in hübsch bunt gibt. Uuuund dann auch noch in gut deckend (ja, auch Crackle-Lacke können zu transparent sein)…
KIKO rock top nail lacquer "608 Light Blue"KIKO rock top nail lacquer "608 Light Blue"Hier seht ihr die Effekthascherei auf Catrice‚ „In the Bronx“ – ein Lack, den ich solo getragen quasi gar nicht mag (güldene Nägel sind selbst mir meist zu speziell), der aber hervorragend zu allem möglichen kombinierbar ist.
Unüblicherweise habe ich hier mal auf den sonst obligatorischen Glanzüberlack verzichtet, weil ich gerade den Kontrast zwischen glänzendem Gold und mattem Blau so spannend fand.

Die übliche Fragestunde zum Schluss: Krakeliert ihr gern? Oder seid ihr zu sehr Kontrollfreaks?
Und begegnet ihr der drohenden Winterdepression auch gern mit bunten Farben?

Vanice

(Kleiner Hinweis zum Titel: Eigentlich ist er aus dem wilden Zusammenpanschen von Vanessa + Paradise + Catrice entstanden, scheint aber auf slowenisch „einladend“ zu bedeuten. Wie praktisch.)

Obwohl ich bekanntermaßen Augenbemalungsanfänger bin, lockt mich die bunte Farbenvielfalt der Lidschattensortimente in der Drogerie immer wieder. Und dann kommt es immer wieder vor, dass ich einfach nicht mehr widerstehen kann, meine Patschefingerchen in diversen Testern versenke und in einen Farbenrausch verfalle.
Im nächsten Schritt gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder mein Verstand schaltet sich noch rechtzeitig ein und überzeugt mich davon, dass ich das wirklich wirklich nicht brauche, sowieso viel zu selten benutze und ein Kauf deswegen blanker Unsinn wäre.
Oder mein Verstand bleibt abwesend, hat resigniert und zuckt nur müde mit den Schultern. Catrice Lidschatten "Vanessa's Paradise"So passiert beim Befummeln Anblick eines grün-blau-türkisfarbenen Wunderpulvers, dem Catrice-Lidschatten „Vanessa’s Paradise„. Catrice Lidschatten "Vanessa's Paradise" Swatch
Der mich verdächtig an einen meiner liebsten Nagellacke erinnerte, nämlich den leider nicht mehr erhältlichen „Choose Me!“ von essence. Nicht nur die Farbe, auch das leichte Glitzern ist ähnlich (wenn auch beim Lidschatten weniger ausgeprägt).

Mein Neuerwerb wollte mir sogleich auf die Augenlider, und zwar erstmal solo (Lidstrich und Mascara zählen nicht), um die Pracht ganz unverfälscht genießen zu können.
Catrice Lidschatten "Vanessa's Paradise" aufgetragenDamit hätte ich mich tatsächlich aus dem Haus getraut, aber weil ich das mehr oder P2 Color Fusion Palette "Get the Blues"minder kunstvolle Bemalen des Augenbereiches ja immer noch übe, gab ich außerdem ein hübsches Blau für eine Schattierung sowie ein nahezu farbloses Glitzern und Glänzen (beides aus der P2 Color Fusion PaletteGet the Blues„, die es auch nicht mehr gibt) hinzuAMU mit Catrice Lidschatten "Vanessa's Paradise" & P2 Color Fusion Palette "Get the Blues".

Mit einem, wie ich finde, durchaus ansehnlichen Ergebnis.
AMU mit Catrice Lidschatten "Vanessa's Paradise" & P2 Color Fusion Palette "Get the Blues"Aber schon das Vanessaparadies allein macht sich sehr gut. Wegen des Schimmers und der guten Pigmentierung ist er sehr freundlich zu Anfängern wie mir.
(Wobei ich mittlerweile ähnliche Farben relativ gut aufs Auge bekomme – aber kontrastreichere Sachen krieg ich gar nicht hin. Gestern beispielsweise habe ich mich an der Kombination gold/schwarz versucht – mein Anblick hat mich leider so verschreckt, dass ich alles ganz ganz schnell wieder abgeschminkt hatte, bevor ich daran dachte, ein Bild zu machen. Schade drum, ihr hättet sicher herzlich gelacht.)

Wie steht es um eure Augenbemalungskünste (Girl Anachronism, du bitte nicht ;P)? Seid ihr auch Farbenjunkies wie ich? Besitzt ihr möglicherweise genau diesen Lidschatten oder die P2-Palette?

Arielle lernt schminken

Ich war wohl in letzter Zeit eine ebenso faule Blogleserin, wie ich eine faule -schreiberin bin. Dementsprechend unvorbereitet traf mich ein Aufsteller, in dem die Marke essence eine Schar Pigmente feilbot. Entsprechend originell lautet der Titel der limitierten Edition pigmentscolour arts„. Schier überwältigt von so viel Kreativität und außerdem endlich mal wieder völlig frei von Meinungen Anderer hat mich – unter Berücksichtigung des Preises von 2,45€ – nur ein Pigment mit nach Hause begleiten dürfen (obwohl natürlich auch das Grüne mich äußerst verführerisch anfunkelte, aber das habe ich mir verkniffen, es muss ja nicht immer grün sein): die türkisfarbene „Little Mermaid„.
Man soll damit allerlei tolle Dinge anstellen können, wie z. B. sie in Klarlack rühren und wahrscheinlich auch auf die Lippen auftragen. Möglicherweise stelle ich eines Tages solcherlei Schandtaten damit an, fürs Erste genügt mir ein solches Pülverchen jedoch als Lidschatten. (Wagemutigerweise bin ich davon ausgegangen, dass es auch ohne die von essence angebotene Spezialgrundierung geht – und hatte Recht.)

Weil ich das im letzten Augenbemalungsbeitrag aber vergessen habe, und außerdem für Girl Anachronism die Haltbarkeit testen wollte, gibt es noch als (hoffentlich) kurzen Nachtrag meine hocheffektive Lidfalten-verdunkelungstaktik zu bestaunen. Einfach flächig und gar nicht mal so ordentlich das dunkler darzustellende Areal mit schwarzem Kajal bekritzeln, das Ganze etwas verwischen und fertig.

Na gut, natürlich noch nicht ganz fertig. Es fehlt noch etwas, das man jetzt bequem und ohne weitere Verschönerungsanstrengungen großflächig auf dem gesamten Lid verteilen kann… Was könnte man denn da bloß nehmen? Jetzt machen wir alle mal so
…und entscheiden uns für: ein türkisfarbenes essence-Pigment. Geniale Idee! Und aussehen tut das dann so:

Es strahlt und funkelt und schwächelt farblich nicht im Geringsten.

Die kahlen Stellen hat der Blitz reingefressen, ich schwör!

Hier übrigens noch ein Bildbeweis, dass die Kajalmethode kein sauberes Arbeiten erfordert. Make-Up-Künstler mögen die Nase darüber rümpfen, aber für mich ist das eine super Methode, relativ schnell und unkompliziert (weil tausendfach korrigierbar, bevor’s „ernst“ wird).

Und noch mit discotauglichem Silberliner.

Über die Haltbarkeit kann ich auch nicht meckern: Auf einer Base haben sowohl Kajal als auch Pigment 8 Stunden gehalten (und hätten vermutlich noch länger durchgemacht, aber ich wollte schlafen).

Verwendet ihr gern Pigmente, und wenn ja, wofür? Und wie kriegen andere Grobmotoren Schattierungen auf die Reihe das Lid?