Beige Sensation; und schon wieder ein Erstes Mal

Alverde Beige SensationIch weiß nicht recht, wie das passiert ist, aber irgendwie habe ich irgendwann letztens ein Tutorial nachgeschminkt. Man darf sich wundern; ich tu es jedenfalls.
Nichtsdestotrotz hat mir das Ergebnis gefallen – wenn es auch ein Stück unspektakulärer daherkommt als die Vorlage.
Alverde Beige Sensation 2Zumindest diente es mir praktischerweise dazu, ein paar neue Lieblinge ausgiebig zu bespielen: nämlich den gebackenen „Golden Beige“ und das „Mauve Sensation„-Quattro, beides von alverde. Aus letzterem habe ich vor allem den dritten Ton, also das dunkle Violett, verwendet – von dem ich übrigens letztens in einer Spielstunde herausfand, dass er sich auch super feucht auftragen lässt. Es lebe der Spieltrieb.Alverde Beige Sensation 5
(Das dunkle Anthrazit kam aber auch noch zum Einsatz, irgendwo…)
Alverde Beige Sensation 4
Desweiteren konnte ich faule Nuss mich endlich mal dazu durchringen, dieses „Obere Kante mit hautfarbenem Lidschatten verblenden“, was die guten Schminkmädchen dauernd machen, auszuprobieren. Mit dem fantastischen Ergebnis…
Alverde Beige Sensation 3

…dass ich nicht den leisesten Hauch eines Unterschieds zu Vorher ausmachen konnte. Vielleicht muss das so, vielleicht kommt da auch nur wieder meine Detailblindheit zum Tragen – so oder so: Ich überlass den Schritt den guten Schminkmädchen. Und bleibe selber Faulpelz.

Wie gefällt euch die Kombi? Und seid ihr so ganz Detailverliebte (mal ganz ehrlich: wie lang braucht man dann zum Schminken, ’ne Stunde?) oder reichen euch die gröbsten Offensichtlichkeiten?

Französischer Farbname auf meinen Lidern

Alverde Beige-Green MomentsWeil ich ja immer noch viel rumschminke, ohne das dann auch auszutragen (dauert glücklicherweise keine 40 Wochen), hab ich mir mal so überlegt, dass ich vielleicht, ganz eventuell und unter gewissen potenziellen Umständen möglicherweise von den Knallfarben wegkommen sollte und mit von mir ja so heißgeliebten *räusper* dezenteren Farben besser fahre. Also im Bereich Augenschminke und Alltag.
Nach ausführlichen und tränenreichen Therapiegesprächen Nach reiflicher Überlegung durchforstete ich also mal wieder die alverde-Theke und fand einen geeigneten Kandidaten: Den gebackenen Lidschatten „Golden Beige„, hier im Bild mit dem nicht mehr erhältlichen Green-Moments-Duo und dem Duo-Kajal „Silver Smaragd.
Alverde Beige-Green Moments ZutatenDiese drei Grundbausteine wurden dann zu einem Augenmakeup verbaut: Schimmriges Beige (ist übrigens wirklich ordentlich pigmentiert, bravo) so ziemlich überall, den dunkler grünen Moment in einen Ansatz von Lidfalte, und dann, weil’s so schön passte, den Smaragdkajal als Lidstrich.Alverde Beige-Green Moments 3
Unbunte Farben! An meinen Augen! Dass ihr das noch erleben dürft!
(Na gut, wir wollen’s ja hier nicht halten wie die Werbung und ehrlich bleiben: So habe ich doch tatsächlich schonmal braun auf den Lidern spazieren getragen. Trotzdem kommt mir das ganz novumverdächtig vor.) Aber ich muss gestehen:
Alverde Beige-Green Moments 4
Es hat fast gar nicht wehgetan! Außer, als ich mir mit der Wimpernzange das Lid geklemmt habe (wie auch immer ich das geschafft habe), aber dafür kann der Lidschatten ja nichts. Denke ich.
Und irgendwie mag ich dieses Schimmerbeige beunruhigend gerne…

Wie gefällt euch Beige im Allgemeinen und dieses im Speziellen? Tragt ihr’s auch auf euren Lidern oder lasst ihr’s lieber lila? (Auch andere Farbnennungen möglich, mir war nur so alliterativ.)

Ruinierte Holografie

Meine sehr verehrten Damen und Herren (letztere bitte melden, ich hege Zweifel an Ihrer Existenz),
heute begrüße ich Sie zu einer neuen Ausgabe von „Schlechte Bilder ganz groß„.
KIKO-Holo mit Glitzertopper
Das hier gezeigte Exemplar besticht durch leichte Unschärfe und Kontrastarmut. Das allein reicht aber für unsere schöne Kategorie nicht aus, nein, auch motivseits weiß es durch gekonnte Mangelhaftigkeit zu überzeugen: Da wären neben dem kunstvoll abgebrochenen Zeigefingernagel und der ungleichen Form aller Nägel auch noch der Flusen am Daumen als Highlight zu nennen. Wunderschön scheußlich, nicht wahr?

essence nail art special effect topper "Glorious Aquarius"Was die Fotografin hier zu portraitieren versuchte, war eine Maniküre bestehend aus einem sandfarbenen Hololack als Untergrund, getoppt von einem Glitzerpartikelüberlack. Die Inspiration hierfür solle wohl von Frau Tüdellütti stammen.
Namentlich handele es sich hier um die Lacke „Silk Taupe“ aus dem Hause KIKO und „Glorious Aquarius“ der Firma essence (hier links im Bild). Die Urheberin merkte noch an, sie sei etwas überrascht, dass der Überlack den holografischen Effekt so gänzlich zunichte machte, was ihr bei „normalem“ Überlack so noch nie passiert sei. Sie betont, dass die Nichtsichtbarkeit besagten Effektes nicht lediglich auf ihre fotografischen Unzulänglichkeiten zurückzuführen sei, sondern schlichtweg nicht mehr vorhanden gewesen sei. (Wer’s glaubt…)

KIKO-Holo mit GlitzertopperIm zweiten Anlauf stellte sich unsere MöchtegernHobbyfotografin minimal besser an, weswegen wir das Foto an dieser Stelle – im Sinne unseres Rubriktitels, s.o. – nicht ganz groß zeigen können. Hier fallen lediglich die deutlich sichtbaren Nagelhäute (ein No-Go und immer wieder gern genommener Grund zu ausgiebiger Selbstkritik in Nagelbloggerkreisen) negativ auf. Und der Zeigefingernagel ist natürlich immer noch deformiert.
Dennoch halten wir die Einsenderin der Fotos für durchaus lernfähig. Bis ihre Bilder allerdings ein annehmbares Niveau erreichen können, wird es an dieser Stelle sicher noch einiges zu belächeln präsentieren geben.

Nun, werte Leserschaft, was halten Sie persönlich im Allgemeinen und ganz Speziellen vom hier gezeigten? Missen Sie den holografischen Effekt? Und fühlen Sie sich durch die Fotos visuell belästigt?

Visionäre A…ubergine

essence pigment "Alice had a vision - again" TragebildDie Vampire sind los! Mal wieder… Seid ihr auch so aufgeregt? Gut, ich auch nicht.
In der unermüdlichen Vermarktungsschlacht – letztens lief mir doch tatsächlich ein Plakat über den Weg, auf dem Bella und Edward fürs Blutspenden warben, ich musste herzlich lachen – hat auch essence sich was überlegt: ‚Ne Limited Edition zum Thema, natürlich. essence pigment "Alice had a vision - again"Obwohl ich nicht wirklich daran geglaubt hatte, dass die kleinen Kreischgören (Vorurteile? Ich? Niemals!) aka Twilightfans irgendetwas vom Aufsteller übrig lassen, war doch noch zumindest eines der Produkte, die mich interessierten*, vorhanden. Danke, kleine Kreischgören. So konnte ich zwar nicht das Goldpigment käuflich erwerben (der Geldbeutel dankt), dafür aber das Violette mit Namen „Alice had a vision – again„.
(*meine innere Therapeutin fand übrigens, dass ich einen großen Fortschritt gemacht habe, mich dem Trotz gegen den Hype zum Trotz mit der LE beschäftigt zu haben – nächstes mal reden wir dann über meine latente Kaufsucht, vielleicht kann ich sie beschwichtigen, wenn ich ihr eine Kleinigkeit kaufe?)

essence pigment "Alice had a vision - again" TragebildWie alle anderen essence-Pigmente, die ich habe (ich glaube es sind 6 an der Zahl, vielleicht schreib ich mal gesammelt darüber), glitzert auch dieses hier leicht holografisch.
Unerwartet ist dann aber die Farbe am Auge: Viel viel dunkler, als ich mir das so gedacht hatte.

Diese KriegsAugenbemalung ist übrigens ein Schnellschuss gewesen, weil ich neugierig war. Zusammen mit einem Goldton aus einem nicht mehr erhältlichen Alverdequattro (sowieso nicht besonders toll, weil schwach pigmentiert) und vermutlich (aber beschwören möcht ich’s nicht) ohne Base drunter.
essence pigment "Alice had a vision - again" Tragebild
Es funktioniert zwar, das Pigment, aber irgendwie ist die Farbe nicht die, die ich dachte, dass sie es wäre. Ich wollte eigentlich ein dunkles mittleres Lila und kein Zucchini Aubergine. Verwenden werd ich’s zwar (hoffentlich – sonst ist die Kaufsucht doch schlimmer als befürchtet), aber nicht mit voller Inbrunst und ständigen „Boah, was für ’ne Farbe!“-Ausrufen (fragt Fräulein Hund, ich kann mich wirklich derart begeistern).

Habt ihr euch was aus der LE gekauft? Und werdet ihr auch manchmal trotzig, wenn irgendwas – vorwiegend von kleinen Mädchen – total bejubelt wird?
(Apropos Jubel: Krieg ich bitte ’nen Applaus, dass ich’s ausnahmsweise mal geschafft habe, rechtzeitig über ein LE-Produkt zu schreiben?)

Seelenstahlumformung

Catrice "Steel My Soul"Vermutlich hat sie jeder schon gesehen und womöglich auch gekauft, denn die Neugier scheint groß: Catrice‚ „Brushed Metal Effect„-Lacke, die ins neue Sortiment eingezogen sind. Diese Firma ist einfach unvermüdlich in ihrem Bestreben, fürs gleiche Finish andauernd neue Namen zu erfinden. Altmodische Menschen wie ich würden das nämlich schlicht und ergreifend „matt“ oder „satiniert“ (= fast matt, aber eben nicht zu 100%) nennen. Sei’s drum, auch ich erlag der Neugier und kaufte unter Anderem diesen Lack mit dem Namen „Steel My Soul„. Ein angegrautes Lila mit haufenweise goldenen Partikelchen. Unfarbe, jawohl, aber durch das Gold wieder interessant.
Genug der Worte, lassen wir Bilder folgen:
Catrice "Steel My Soul" TragebildNicht unübel, einzig mir ging der Goldschimmer zu sehr unter. Weswegen ich dann doch noch klaren Überlack darüberstrich – was selbstverfreilich die halbmatte Optik zerstörte, dafür aber den Goldpartikeln zu neuem Glanz (haha!) verhalf.
Catrice "Steel My Soul" Tragebild(Die Farbe hat sich natürlich nicht verändert, die Kamera wollte nur nicht wie ich (es ist immer die Kamera, niemals die Fotografin!) und hat sie jedes mal anders abgelichtet. Die Wahrheit liegt also irgendwo in der Mitte.)
Ich für meinen Teil kann mich nicht recht entscheiden, welche Version mir nun besser gefällt. So haben sie für mich beide ihre Existenzberechtigung.

Was gefällt euch besser – matt oder glänzend? Seid ihr auch im Besitz eines der „Brushed Metal“-Lacke? Und wer ist noch der Meinung, dass gebürstetes Metall doch irgendwie anders aussieht?

Mein dunkles Geheimnis

Ich bin ein Fotomessie. Mein Dateiordner für den Blog quilllt nahezu über, weil ich einerseits erheblich mehr „Maniküren“ fotografiere, als ich mit deren Veröffentlichung überhaupt nachkäme. Andererseits mag ich mich von Fotos nicht trennen, wenn sie nicht gerade total verrauscht oder unscharf sind. Ihr wisst schon, „kann man ja vielleicht nochmal gebrauchen“. Und genau das versuche ich heute. (Im Klartext: Achtung, miese Bilder.)
essence "Luxury Secret"Denn um ehrlich zu sein, habe ich keine Lust, den heutigen Lackkandidaten in näherer Zukunft nochmal solo zu tragen. Es handelt sich um „Luxury Secret“ von essence. Ich habe keine Ahnung, ob der es ins neue Sortiment geschafft hat. (Man könnte das natürlich recherchieren… Wie gesagt, könnte.)
Farblich äh irgendwie dunkel-metallisch. „Ominös“ gilt nicht als Farbbezeichnung, oder?
essence "Luxury Secret" TragebildJedenfalls ist das Zeug hochdeckend, eine Schicht reicht problemlos aus. Und damit kommen wir auch dazu, warum ich diesen Lack nicht gerne solo trage, trotzdem aber gern habe: Er ist ideal zum Stampen. Wenn mir silber zu hell wäre, ich’s aber dennoch metallisch haben will, ist das hier mein Kandidat.
Um aber die Farbe richtig zu zeigen, gibt’s ihn also heute mal im Soloauftrag. (Und jetzt kommt der Clou: Das Foto ist überhaupt nicht farbgetreu, juhu. Die Folgenden sind da schon besser.)
essence "Luxury Secret" mit rotem Crackle-Lack
Und weil das so aber nicht richtig meins ist, habe ich noch den roten P2-Crackle drübergeschmissen (Grautöne will ich andauernd mit rot kombinieren, warum auch immer). Nur so als Mittelstreifen. Und das gefiel mir sogar eigentlich ziemlich gut. Wenn, ja wenn ich mir nicht Lücken in den halbfeuchten Lack gehauen hätte. essence "Luxury Secret" mit Doppel-Crackle rot-schwarz

Um die zu übertünchen, kam mein patentiertes Doppel-Crackle-Verfahren (hier schonmal verwendet) mit einer Schicht Schwarzkrakelierung zum Einsatz, an dem sich sicherlich die Geister scheiden werden. Ich finde diese Art der Hässlichkeit aber irgendwie schön.

Beglückwünscht mich zu diesem Rückschritt der Fotoqualität! Und sagt mir: Mögt ihr solche dunkelmetallischen Lacke auf euren Nägeln? And what about se phänomenal Double-Crackle?

[Nagellack] Fata Morgana in meinen Händen

KIKO Holo nail lacquer "399 Silk Taupe" Tragebild
KIKO Holo nail lacquer "399 Silk Taupe"Als letzten meiner ganz persönlichen KIKO-Holo-Sammlung (bestehend aus „Peacock Green„, „Steel Grey“ und ebendiesem Lack) zeige ich euch nun endlich – *Trommelwirbel* – „Silk Taupe„. Wie jetzt, „taupe“? War das nicht ein schlammiges Graubraunlilagemisch? Davon seh ich hier nicht viel. Eher so äh… sandfarben? Genau, das passt gut. Sandfarben, jawoll! Es wird mit mir und der großen weiten verwirrenden Welt der Farbzuordnung, hurra! Aber jetzt packen wir das Konfetti erstmal wieder weg – danke danke, zu viel der Ehre – das stört nämlich nur beim Lackieren.
Wie auch bei seinen Geschwistern sollte man sich bemühen, den Lack zügig aufzutragen und möglichst nicht mehrmals über ein und dieselbe Stelle zu pinseln, sonst schiebt man nämlich schnell kleine Klümpchen durch die Gegend. Wenn man das beherzigt, könnte man aufgrund der hervorragenden Deckkraft mit einer Schicht auskommen, der Profi lackiert aber zwei, ihr wisst schon, gibt dem Lack 0,001 mm mehr Dicke Tiefe.
KIKO Holo nail lacquer "399 Silk Taupe" TragebildIn schattigen Lichtverhältnissen ist der Holoeffekt zwar auch schon leicht zu sehen, aber mehr als Ahnung. Das macht dieses Fabrikat für mein Empfinden zu einer Art „schimmeriger Nude-Lack mit Geheimnis“.
Das Geheimnis ist dann schnell gelüftet, sobald ein Sonnenstrahl (oder auch nur helles Kunstlicht) darauf fällt…
KIKO Holo nail lacquer "399 Silk Taupe" Tragebild
Und weil’s so schön ist, noch ein Bildchen.
KIKO Holo nail lacquer "399 Silk Taupe" Tragebild
Ich bin voll deeply in love mit diesem Stück. Und das trotz Unbuntheit der Grundfarbe, skandalös!

Sind weitere (stolze oder auch nicht so stolze) KIKO-Holo-Besitzer unter euch? Oder ist unser erlesener Club nichts für euch Banausen?

[Mach’s dir selbst] Pseudo-Vomitus

Der Abwechslung zuliebe möchte ich euch heute in die Welt der kulinarischen Genüsse entführen. Cashewkerne in geröstet & gesalzenUnd zwar habe ich vor kurzem entdeckt, welch wohlschmeckende Pasten man aus gerösteten Kernen zubereiten kann. Unser Protagonist ist eine Dose gerösteter Cashewkerne, wie sie nahezu überall dort, wo Lebensmittel käuflich zu erwerben sind, erhältlich ist.
Genauso wichtig ist ein Pürierstab oder ein anderes Zerkleinerungsgerät des Vertrauens.

Zubereitung CashewbutterDie Zubereitung ist dann so einfach wie logisch: Cashews in ein geeignetes Gefäß umfüllen, Pürator rein und ab geht die Post.
Wichtig sind dabei nur zwei Dinge: Damit sich der Pürierstab nicht festfrisst, unbedingt etwas geschmacksneutrales Öl (in meinem Fall war das Maiskeimöl) hinzugeben. Außerdem ist es empfehlenswert, dem Küchengerät zwischendurch Pausen zu gönnen. Zumindest dann, wenn ihr nicht das qualitativ hochwertigste Utensil euer Eigen nennt, wird der Motor irgendwann sehr warm. Ich für meinen Teil möchte nicht ausprobieren, bis zu welcher Gradzahl der durchhält, darum empfehle ich Pausen.
Wie lang ihr letztendlich püriert, hängt natürlich davon ab, wie cremig oder stückig ihr eure Cashewbutter wünscht.
Fertige CashewbutterZudem lässt sich der Brei noch mit einer Vielzahl an weiteren Zutaten veredeln. In meinem Fall waren das Kakao, frische Chili, Honig, Zimt, Pfeffer und Paprikapulver. Ja, das mutet schräg an, schmeckte aber ausgesprochen lecker.
Natürlich kann man auch andere Kerne nehmen: ich habe das schonmal mit Erdnüssen gemacht, das hat exakt genauso gut funktioniert. (Toll fand ich dabei übrigens, dass durch die Ölzugabe die Masse einem nicht mehr so den Gaumen verklebt wie bei fertig gekaufter Erdnussbutter.)

Einen Tipp, wie man das Auge dabei mitessen lässt, habe ich allerdings nicht. Das Ergebnis sieht eher aus wie schonmal gegessen denn wie eine Delikatesse – ich wage aber zu behaupten, dass das bei Püriertem sehr häufig der Fall ist, prozessimmanent sozusagen.

Habt ihr schonmal selbst Erdnuss-, Cashew-, Macadamiabutter oder Ähnliches fabriziert? Wenn nicht, probiert’s unbedingt aus!

Von Hardlinern zu Softies

Mittlerweile möchte ich fast behaupten, mein Blog sei thematisch vielfältig. Es gibt nämlich nicht mehr nur Nagellack Nagellack Nagellack hier, sondern mittlerweile auch zunehmend Augenschminke Augenschminke Augenschminke. Also wenn ich damit nicht die ganze Vielfalt wichtiger Themen abdecke, weiß ich’s auch nicht.
Heute also, der geneigte Leser fürchtet ahnt es schon: Augenschminke. In Form eines Kajalstiftes. Alverde hat nämlich im Zuge seiner Sortimentsumstellung sogenannte „Duo-Kajal-Eyeliner“ auf den Markt geworfen, und nachdem ich vielfach gelesen habe, dass sich diese wesentlich angenehmer auftragen ließen als die alten Monokollegen, die recht hart ausfallen, beschloss ich, das selbst zu verifizieren. Anhand des Exemplars „Silver-Smaragd„. Der Name sagt’s ja schon, die eine Seite ist silbern, die andere dunkeldunkelgrün.
Und schon beim Handswotsch merke ich: jawoll, der Auftrag ist wirklich nicht zu vergleichen mit den Hardlinern von früher (die es immer noch gibt), sondern tatsächlich „buttrig-weich“. (Ich kann sowas einfach nicht ohne Anführungszeichen schreiben, verzeiht mir.)

Der schnelle Test am Auge zeigt, dass es sich hier nicht anders verhält, der Auftrag ist einfach nur angenehm. (Oben Smaragd, unten Silber.)
Das kleine Manko ist lediglich, dass ich mit der Smaragdfarbe nicht richtig warm werde. Sie ist mir irgendwie zu dunkel und zu ungrün, und mein Verdacht ist, dass sie mir nicht richtig steht. Die Silberseite werde ich aber mit Sicherheit desöfteren verwenden, sei es für ein zartes Funkeln am unteren Wimpernkranz oder als auffälliger Eyeliner am Oberen. (Auf der unteren Wasserlinie aufgetragen ist mir der Effekt allein allerdings zu gering, da tut sich für mein Empfinden nicht allzu viel.)

Ich bin jedenfalls der Meinung, dass alverde das richtig gut gemacht hat, und werde mir sicherlich auch die anderen beiden Exemplare (gold-braun & grau-rosa) nochmal näher anschauen.

Macht ihr gerne mit Kajals rum oder reicht euch da schwarz? Habt ihr möglicherweise einen der neuen Duo-Kajals oder interessieren die euch gar nicht?

[Nagellack] Ich kann zaubern! Nicht…

Weeeer ist mit kleinkindlicher Begeisterung dabei, wenn’s um Nagellack mit Spezialeffekt geht? Ihich, ihich!
Darum musste ich mir selbstverständlich einen Lack aus der neuen „Colour and Change„-Reihe von essence zulegen. Diese Lacke verändern ihre Farbe da, wo man Überlack aufträgt (essence bietet natürlich einen Extralack dafür an, aber ich habe da mal den Bloggern vertraut, dass es auch stinknormaler Überlack tut – der von essence hat allerdings einen dünneren Pinsel für filigranere Malereien). Mein Erstling aus dieser Reihe heißt „Kind of Magic“ und hat eine ocker- oder senfgelbe (oder so) schimmernde Grundfarbe.

Ohne Überlack sieht das (nach einer Schicht, schonmal Daumen hoch für die Deckkraft!) dann so aus:

Etwas seltsame Farbe, aber immerhin eine, die ich so noch nicht habe.

Nun aber zum spannenden Teil, der Spielerei mit Überlack…

Hmmm… Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. Der Effekt ist auf jeden Fall sichtbar, klare Sache, aber gucken wir uns nochmal die Kappe an…
Danach gehend habe ich mir doch einen deutlich stärkeren Kontrast erhofft. (Eine zweite Schicht Überlack hat übrigens exakt nichts bewirkt – ein Foto davon gibt es zwar, aber da das so aussieht wie oben, ist’s wohl überflüssig.)

Wegen dieser Enttäuschung, und weil ich noch irgendwas Haariges einlackiert hatte (das laste ich dem Lack aber ausnahmsweise nicht an), habe ich noch eine Schicht drüberlackiert, und nach langer Zeit mal wieder meine Stampingutensilien bemüht (die Schablone m82 von Konad und einen uralten braunen Lack) und eine 70er-Jahre-Gedenkmaniküre fabriziert – was natürlich meine volle Absicht war *hust*.

Wie der aufmerksame Leser schon erahnt, habe ich hier wieder Überlack bemüht (weil mir das Stamping ohne zu matt war). Wunderschön zu sehen ist hier, wie ungleichmäßig der „magische“ Effekt zutage tritt… Und meine kleinkindliche Begeisterung ist dahin.
(Ich habe noch ein zweites Exemplar dieser Lackreihe hier und werde es auf jeden Fall noch testen – aber erst, wenn meine Tränen der Enttäuschung getrocknet sind und ich diesen Fehlschlag psychologisch aufgearbeitet habe.)

Seid ihr auch leicht zu fangen mit solchen Spielereien oder interessiert euch das gar nicht? Wenn ihr solch einen Lack habt: War der Effekt wie erwartet oder eher enttäuschend?